{"numero_id": "bm-bmtnabf-1901-08-01-01", "volume": "bmtnabf_1901-08-01_01", "ocr_sha256": "41292a815ca72973e8802d543913c3c08244bcaf05dc35bd2873741e3f41f6b0", "source_tei": "https://github.com/Princeton-CDH/bluemountain-transcriptions/blob/main/periodicals/bmtnabf/issues/1901/08/01_01/bmtnabf_1901-08-01_01.tei.xml", "source_mets": "https://github.com/pulibrary/BlueMountain/blob/main/metadata/periodicals/bmtnabf/issues/1901/08/01_01/bmtnabf_1901-08-01_01.mets.xml", "url_numero": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01", "articles": [{"article_id": "bm-bmtnabf-1901-08-01-01-c007", "article_bluemountain": "bmtnabf_1901-08-01_01#c007", "volume": "bmtnabf_1901-08-01_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "241", "page_fin": "241", "image_debut": 5, "image_fin": 5, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.2.3", "titre_corps": "WILHELM VOLZ", "titre_sommaire": "WILHELM VOLZ", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 5, "page_imprimee": "241", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.5", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 22, "texte": "WILHELM VOLZ\n1855-1901"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabf-1901-08-01-01-c008", "article_bluemountain": "bmtnabf_1901-08-01_01#c008", "volume": "bmtnabf_1901-08-01_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "242", "page_fin": "242", "image_debut": 6, "image_fin": 6, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.2.4", "titre_corps": "[Illustration sans titre]", "titre_sommaire": "[Illustration sans titre]", "signature_source": "M. 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So wird es schon von diesem Standpunkte\naus von grösster, auch nationaler Bedeutung sein, sich volle\nKlarheit über die vorhandenen malerischen Mittel zu ver=\nschaffen. ©o©\n© Diese Veröffentlichungen mögen vor allem den Zweck\nverfolgen, gegenseitigen Austausch anzuregen, um das von\neinzelnen Uebernommene und Erforschte, wie das an ge=\nwissen Stellen bereits zur Tradition Gewordene der All=\ngemeinheit zugänglich zu machen. = Eine scheinbar ge=\nringe Anregung kann jenes fehlende Bindeglied ergeben,\nwelches nothwendig ist, bereits Vorhandenes zu einem\nGanzen zusammenzufügen, um dadurch eine volle und\ngrosse künstlerische Entfaltung und den Ausdruck höchster\nEmpfindung zu ermöglichen. ©o©\n© Aus den Resultaten der bedeutendsten Meister ersehen\nwir und erhalten es häufig von ihnen selbst bestätigt, dass\ndiese höchste Empfindung, welche zum Erkennen des\nWesentlichen und zum Hervorbringen wahrer Kunst noth=\nwendig ist, erst durch sehr gründliche, rationelle Arbeit,\ndurch strenges Studium, wie durch eingehende Vergleiche\nzu diesem nothwendigen Masse gesteigert und erreicht\nwerden kann. Sie ist also das Resultat angeborner Be=\ngabung und ernstester, zielbewusster Arbeit. Werden wir\nuns ferner darüber klar, dass wir zu allem, worauf wir"}, {"page_pdf": 8, "page_imprimee": "244", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.8", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 1586, "texte": "in der Malerei auf dem Wege der Erfahrung kommen,\ndurch unsere Empfindung geleitet werden: so ist jede\nwichtige gefundene Formel, jedes wertvolle Gesetz bereits\nder Ausdruck einer hiefür gesteigerten Empfindung. Solche\nFormeln und Gesetze werden also unsere Empfindung\nkeineswegs beeinträchtigen, da zu ihrer Erkenntnis eine\nfür den betreffenden Fall bereits zugespitzte Empfindung\nerforderlich ist, und bilden, aus der Empfindung zum\nBewusstsein gebracht, gleichzeitig die Grundlage für neue\nEmpfindungssteigerungen. Daher dürfen wir dem Suchen\nnach Formeln und Gesetzen nicht ausweichen, weil diese\nvornehmlich dazu dienen, den geistigen und manuellen\nTheil unseres Handwerks uns klarzulegen. Mit ihnen allein\nwerden wir allerdings nicht imstande sein, ein Kunstwerk\nzu schaffen, ihre Kenntnis wird es aber ermöglichen, wenn\ndurch Zerstreuung oder Ermüdung unsere Empfindung\nnicht zu functionieren vermag, das im entstehenden Kunst=\nwerke bereits vorhandene Gute zu erhalten und darauf\nweiter zu bauen, nicht aber dieses statt des Unzuläng=\nliehen zu vernichten. Sie werden entweder bewusst ver=\nwertet, oder wir werden, wenn Neues erörtert oder in\nanderer Form gegeben werden soll, dieselben mitßewusst=\nsein umgehen oder dagegen anarbeiten können. Für bei=\ndes ist ihre Kenntnis nothwendig. ©o©\n© Auch hiebei sei vor allem auf die Natur hingewiesen,\ndenn nur aus einem sehr gründlichen Studium der Natur\nwird das für uns Noth wendige resultieren können. Sie wird\nstets unsere grösste und beste Lehrmeisterin sein, wie nur\nsie allein die wesentliche Grundlage für die Entwicklung der"}, {"page_pdf": 9, "page_imprimee": "245", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.9", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 1634, "texte": "Kunstwerke bilden wird. Aber da sie in ihrer Reichhaltig=\nkeit jedem Menschen, jedem Berufe das gibt, um was sie ge=\nbeten wird, so wird sich selbstverständlich für den Beruf\ndes Malers anderes eignen wie für andere Berufe, und wir\nwerden in ihr anderes zu suchen haben als etwa der Bo=\ntaniker, der Geologe, der Astronom, der Förster, der Pomo=\nlöge u. s. f. Wir werden also zuvörderst durch das Studium\nder Natur wie bei aller eventuellen Naivetät ihrer Wieder=\ngäbe uns klar werden müssen, worauf es in der Malerei\ninsbesondere ankommt. Und das für die malerische Wieder=\ngäbe Geeignete zu erforschen und zu begründen, die Ur=\nSachen bestimmter Wirkungen aufzusuchen, wird ein eben=\nso nothwendiges wie wichtiges und berechtigtes Studium\nder Natur für ihre malerische Verwertung bilden müssen.\n© In gegenseitiger Ergänzung der verschiedenartigsten\nBerufsstudien sei hier Helmholtz’ Tischrede zur Feier seines\n70. Geburtstages erwähnt, namentlich seine folgenden\nWorte daraus citiert: „Auch war in der That das Erste, was\nmich fesselte, vorzugsweise die geistige Bewältigung der\nuns anfangs fremd gegenüberstehenden Natur durch die\nlogische Form des Gesetzes. Aber natürlich schloss sich\nbald die Erkenntnis an, dass die Kenntnis der Gesetze der\nNaturvorgänge auch der Zauberschlüssel sei, der seinem\nInhaber Macht über die Natur in die Hände gebe.” ©©©\n© Thatsächlich sehen wir auch in jeder bedeutenden\nkünstlerischen Richtung stets ein bestimmtes Gesetzmässi=\nges besonders zur Geltung gebracht, durch dessen logische\nKraft die führende Stellung bedingt und nachzuweisen ist.\nMassgebende Richtungen sind darum nie etwas lediglich"}, {"page_pdf": 10, "page_imprimee": "246", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.10", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 1433, "texte": "Willkürliches und theilen sich der Allgemeinheit mit,\nwenn ihnen für ihre Zeit besondere künstlerische Kraft\ninnewohnt. Moden in der Kunst darf man also nicht wie\netwas Widerliches, als ansteckende bösartige Krankheit an=\nsehen, sondern sie bilden stets den Ausdruck besonderer, für\ndie Zeit massgebender künstlerischer Kraft, die ihrer Zeit\nden Stempel aufzudrücken und sie unter Umständen über\nandere Zeitabschnitte hoch zu erheben vermag. ©OO\n© Künstlerische Kraft und Energie werden aber durch\ngründliche Kenntnis und logische Beherrschung des Gesetz=\nmassigen zu voller Entfaltung gebracht und vor über=\nmassigen Entgleisungen bewahrt werden. ©o©\n© Bei vielen hervorragenden Meistern können wir mit\nBestimmtheit schliessen, dass sich dieselben des Gesetz=\nmassigen in seiner Anwendung bewusst waren. Mag es\naber bewusst oder immerhin zufällig in einzelnen Werken\nzur Geltung kommen, stets erkennen wir seine hohe Be=\ndeutung, und kein Meisterwerk entbehrt desselben. ©©©\n© Aus Vorhergehendem leite ich die Berechtigung und\nVerpflichtung zu Folgendem her. ©o©\nBER FORMEN UND MASSENVERTHEILUNG\nIM BILDE. 000\n© Mit der Wiedergabe der Natur oder der Dar=\nStellung von Ideen im Bilde stehen wir vor allem\nin einem Abhängigkeitsverhältnisse zur jeweiligen Fläche,\nauf die wir die plastische Natur zu übertragen haben (Lein=\nwand, Papier etc.). Es werden sich deshalb hauptsächlich\nnur jene Gegenstände zu dieser Wiedergabe eignen, bei"}, {"page_pdf": 11, "page_imprimee": "247", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.11", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 1494, "texte": "denen hierauf bezügliche Voraussetzungen zutreffen. Als\neine weitere wesentliche Aufgabe der Malerei wird es an=\nZusehen sein, diese sich besonders eignenden Gegenstände\nsammt Umgebung mit ihren Abtönungen und Farben auf\nder bildlichen Fläche so anzubringen, dass dieselben ihrer\nBedeutung entsprechend zur Geltung und zum Ausdrucke\nkommen und im Beschauer einen natürlichen, wohlthuen=\nden und harmonischen Eindruck hervorrufen. Hieraus\nerhellt bereits, dass es sich nicht lediglich um ein Abmalen\noder Abzeichnen eines beliebigen Stückes der Natur han=\ndein kann, sondern, dass ihr Studium, um wirkliche Re=\nsultate zu erzielen, mit voller Berücksichtigung der uns zur\nVerfügung stehenden malerischen Mittel erfolgen muss. ©\n© Mit Bezug auf die Fläche werden die mit der Ebene\nzusammenhängenden geometrischen Begriffe besonders ins\nAuge zu fassen sein: die Linie und die ebenen Figuren, als\nallseitig begrenzte Theile einer Ebene, welche die plasti=\nsehen Formen in ihrer Wiedergabe auf der Ebene versinn=\nbildlichen und ermöglichen. ©©©\n© Für den geometrischen Begriff Ebene gebrauchen wir\nleichter den landläufigen Ausdruck Fläche; und da die ebe=\nnen Figuren die plastischen Formen in der Wiedergabe auf\ndie Fläche repräsentieren, so wird für dieselben in der Ma=\nlerei der Kürze halber der Ausdruck Form statt ebener\nFigur gebraucht und hier auch des öfteren\ngesetzt werden. ©©©\n© Ferner ist Folgendes vom bildlichen\nStandpunkte aus zu erwägen: ©©©\n© Eine leere Fläche übersehen wir voll="}, {"page_pdf": 12, "page_imprimee": "248", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.12", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 1318, "texte": "ständig. Unser Auge ruht auf keinem bestimmten Punkte,\nsondern gleitet über die ganze Fläche. ©©©\n© Bringen wir an einer Stelle derselben\neinen dunkleren Punkt oder Flecken an, so\nwird unser Auge ständig auf diese Stelle hin=\ngezogen. Unser Blick wird also stets dort ge=\nfesselt werden, wo eine sichtbare Dunkelheit\neiner Helligkeit und umgekehrt gegenübergestellt wird.\n© Diesem Beispiele entsprechend können wir folgenden\nSatz aufstellen und ihn so erweitern: ©©©\n© JE MEHR UND JE STÄRKERE GEGENSÄTZE\nAN EINER STELLE CONCENTRIERT WERDEN,\nDESTO MEHR WIRD DER BLICK DES BESCHAU=\nERS DORTHIN GELENKT. ©©©\n© Damit sind wir imstande, Wichtigeres vor anderem\nbesonders zu betonen, oder bei Bildern, welche direct vor\nder Natur entstehen, jene Gegenstände, die die stärkeren\nGegensätze enthalten, von vorneherein als die wichtigeren\nzu erkennen und demgemäss auf der gegebenen Fläche zu\nplacieren. Auch haben wir hiedurch alle Mittel in der Hand,\nHauptsächliches und Untergeordnetes genügend zu differen=\nzieren. ©©©\n© Als Gegensätze sind zu nennen: die Linearen, die For=\nmalen, hell und dunkel, kalt und warm, horizontal und\nvertical auch als Flächenbewegung, viel und\nwenig, hart und weich, gross und klein, Ruhe\nund Unruhe etc. ©©©\n© Bringen wir auf einer Fläche zwei Punkte\nvon annähernd gleicher Grösse und Tonstärke"}, {"page_pdf": 13, "page_imprimee": "249", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.13", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 1380, "texte": "an, so können wir, von jedem gleich stark angezogen, keinen\nfest in die Augen fassen. Wir werden zum Schielen ge=\nzwungen, oder unsere Augen irren von einem Punkte zum\nandern, ohne Ruhe zu finden. Das hierdurch im Auge des\nBeschauers erzeugte Missbehagen wirkt störend: ©©©\n© GLEICHMÄSSIGKEITEN IM BILDE SIND ZU\nVERMEIDEN. ©©©\n© Dies ist einer der wichtigsten Grundsätze, welcher sich\nauf verschiedene Weise als wertvoll ergeben wird. Die\nmeisten begangenen Fehler lassen sich auf diesen Satz zu=\nrückführen; er ist daher stets im Auge zu\nbehalten und bildet die Grundlage für die\nmeisten folgenden Sätze und Beispiele. ©©\n© Vergrössern wir einen der zwei Punkte\nein wenig, so wird das Auge mehr auf den\ngrösseren Flecken hingeleitet werden, ohne dass aber da=\ndurch das Missbehagen vollständig aufgehoben wird. ©©\n© Erst wenn wir einen der zwei Punkte\nderart vergrössern, dass wir ihn nach oben\nund den nächsten Seiten der Umgrenzungs=\nlinien hin mit diesen in Verbindung bringen,\nwird die erwähnte Unruhe für das Auge auf=\ngehoben. Unser Auge wird nun vornehmlich auf den klei=\nneren Punkt hingezogen und nicht so sehr auf die, wenn\nauch bedeutend grössere seitliche dunkle Masse. Diese\nwird, da sie sich mit der Umrahmung verbindet, nur mit\neinzelnen Theilen an den Gegensatz grenzen, während der\nkleinere Fleck von demselben fast allseitig umgeben ist.\nWir folgern daraus: ©©©"}, {"page_pdf": 14, "page_imprimee": "250", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.14", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 1338, "texte": "© JENER GEGENSTAND ODER FLECK, DER\nGRÖSSTENTHEILS VON EINEM AUFFALLENDEN\nGEGENSÄTZE UMGEBEN IST, WIRD DEN BLICK\nBESONDERS AUF SICH ZIEHEN. o©o\n0 Zeigt dieser und der vorvorhergehende Satz, wie noth=\nwendig für einen harmonischen Eindruck das stärkere Be=\ntonen des Wichtigeren, wie das gleichzeitige Unter ordnen\ndes Nebensächlichen ist, so ist uns dadurch ein Mittel an\ndie Hand gegeben, bei mehreren Gegenständen\nauch kleinere als Hauptsachen zur Geltung zu\nbringen. 000\n0 Viele vereinzelte Flecken und Punkte auf\neiner Fläche erzeugen gleichfalls Unruhe. 0\n© Erst wenn dieselben zu einer grösseren\nMasse zusammengezogen werden, tritt das\nGefühl von Ruhe ein. ©o©\n0 Hieraus ersehen wir, dass einfachere und\nruhigere Wirkungen durch Gegeneinander\nstellen von Massen erzielt werden, während man durch\nviele kleine Flecken die angestrebte Wirkung leicht zer=\nreisst oder kleinlich wirkt. Bei der Wahl der Gegenstände\naus der Natur wird hierauf Rücksicht zu nehmen sein, wie\nauch auf den Standpunkt, von welchem aus sich eine An=\nzahl Gegenstände zu Gruppen oder Massen vereinigen. Oder\nwir werden, um eine ruhigere Wirkung des aus der Natur\nEntnommenen zu erzielen, die vereinzelten Flecken zu\nMassen zusammenziehen müssen. ©o©\n© Als Ausdrucksmittel für eine auf die Fläche zu über=\ntragende grössere oder kleinere Masse oder einen Flecken"}, {"page_pdf": 15, "page_imprimee": "251", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.15", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 1511, "texte": "besitzen wir aber nichts anderes als eine gleichartige, dem\nGegenstände oder der Situation entsprechend geformte ebene\nFigur. ©©©\n© Diesen auf die Fläche aus der Natur wiedergegebenen,\noder für das harmonische Ganze entsprechend geformten\nebenen Figuren, kürzer ausgedrückt „Formen”, müssen wir\ndeshalb eine erhöhte Bedeutung zuwenden, und beim Stu=\ndium der Natur für ihre malerische Verwertung werden\nwir auf das Sehen und Empfinden dieser Formen ein ganz\nbesonderes Augenmerk zu richten haben. ©©©\n© Ist so dieses wichtige Ausdrucksmittel festgestellt und\ngefunden, dass damit Ruhe und Grösse im Bilde erzeugt und\nkleinlichen Wirkungen begegnet werden kann, so ist eine\nkünstlerische Darstellung von Gegenständen und Ideen für\nden Maler mit der Erkenntnis dieses Formbegriffs über=\nhaupt aufs Innigste verknüpft. Seine verschiedenartige Ver=\nWertung im Bilde soll uns darum eingehender beschäftigen.\n© Wenn wir in den zwei diagonal gegen=\nüberliegenden Ecken der gegebenen Fläche\nje eine dunkle Formfigur anbringen, so bildet\nder helle Zwischenraum gleichfalls eine sicht=\nbar ausgestaltete Form. Wir haben mit den\nzwei dargestellten dunkleren Formfiguren drei Formen\ngebildet, wobei die Form der helleren Zwischenfigur durch\ndie Formgestaltung der beiden anderen bedingt ist. ©©©\n© Einige auf der Fläche angebrachte Formen können also\nbestimmend für alle anderen sein, und es erhellt daraus, dass\ngewisse gegebene oder erfundene Grundformen in formaler\nBeziehung massgebend für die Ausgestaltung und das Ge="}, {"page_pdf": 16, "page_imprimee": "252", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.16", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 1588, "texte": "sammtaussehen eines Bildes werden können. In ihrer ein=\nheitlichen Durchführung ergeben sie den Stil. ©OO\n© Für die harmonische Ausfüllung der Fläche wird jede\neinzelne Form haupt= oder nebensächlich von Bedeutung\nsein; durch lineare Abwechslung wie in der gegensätzlichen\nVerwertung derselben besitzen wir wichtige Mittel zur Be=\nreicherung und Ausgestaltung des Bildes. Es wird aber die\nam stärksten ausgesprochene oder betonte Form stets die\nwichtigste sein und den Blick am meisten auf sich ziehen,\nunbekümmert um das Gegenständliche. Bei der V/iedergabe\nund dem hierauf bezüglichen Studium der Natur werden\nwir daher allen sichtbaren Formen grosse Aufmerksam=\nkeit zuwenden müssen. Wir werden z. B. nicht nur auf\ndie Formen der Gegenstände und Individuen und deren\ndurch ihre Gruppierung entstandenen Massen unser Augen=\nmerk richten müssen, sondern gleichzeitig auf die bei ihrer\nZusammenstellung nothwendig sich ergebenden Zwischen=\nräume und deren Formen zu achten haben. Da diese letz=\nteren für die Charakterisierung der Gegenstandsformen und\nder Gegenstände selbst, wie für die Richtigstellung von\nderen Zeichnung unerlässlich sind, häufig durch besonders\ncharakteristische Formen und in der Regel auch als auf=\nfallender Gegensatz den Blick, öfters sogar hauptsächlich\nfesseln, so werden wir ihnen meist eine grosse Wichtigkeit\nbeizulegen haben. ©©©\n© Durch stärkere Betonung einer begleitenden Form zwin=\ngen wir den Blick dorthin und haben damit ein malerisches\nMittel in der Hand, etwa vom Gegenständlichen oder sonst\nanderem abzulenken, wenn uns dieses zu aufdringlich er="}, {"page_pdf": 17, "page_imprimee": "253", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.17", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 1547, "texte": "scheinen sollte. = Es sei darum hier ganz besonders auch\nauf diese die Gegenstände charakterisierenden Zwischen=\nraumsformen und ihre Ausschnitte, wie auf ihre sachge=\nmüsse Verwertung hingewiesen. 000\n0 Für die malerische Wiedergabe werden sich der Gleich=\nmässigkeit wegen die regelmässigen oder geometrischen\nebenen Figuren (Quadrat, Rechteck, Dreieck, Kreis etc.) in\nder Regel weniger eignen. Es werden hiefür die unregel=\nmässig geformten mehr in Betracht kommen müssen. Da\ndiese zur Ausschmückung der Fläche besonders geeignet\nerscheinen, so bezeichnet man sie auch mit dem Ausdrucke\n„ornamentale Formen”. 00©\n© Schon eine kleinere Abweichung von der regelmässigen\nwird eine unregelmässige Form ergeben, und die Verwer=\ntung von der einfachen unregelmässigen bis zur complicier=\nter ausgestalteten ergibt eine ausserordentliche Vielseitig=\nkeit und einen grossen Reichthum von Formenabwechs=\nlung, durch deren Kenntnis für jede Persönlichkeit und\nZeitanschauung genügend Gelegenheit geboten ist, Eigen=\nartiges zu erfassen oder dieses herauszubilden. 00©\n© Einige Meisterwerke, sowohl ältere als neuere, werden\nuns hierüber die einfachste Aufklärung geben. ©OO\n© Betrachten wir z. B. das Bild von H. van der Goes,\neinem van Eyk=Nachfolger, so sehen wir die einzelnen\nFormen eckig, dem Drei= oder Vierecke nahekommend.\nUnd zwar ist dieses Principielle durch das ganze Bild, von\nden Formen der Draperie angefangen, zu verfolgen. 0©\n© Auf der Reproduction von Botticellis „Pallas Athene\neinen Centauren züchtigend” erscheinen beispielsweise die"}, {"page_pdf": 18, "page_imprimee": "254", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.18", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 1259, "texte": "sichtbar unregelmässigen Formfiguren ebenfalls von grosser\nEinfachheit, doch sind dieselben schon etwas rundlicher\nund nicht so eckig und kantig als auf dem vorhergehenden\nBeispiele. ©©©\n© Weitaus reicher in der Gliederung sehen wir die Grund=\nformen auf der Wiedergabe von Rubens’ „Die Versöhnung\nvon Esau und Jakob”. Und wenn wir die mittleren hellen\nAusschnitte der beiden letztgenannten Bilder mit einander\nund mit den ganz einfachen Formen des zuerst angeführten\nBildes vergleichen, so ersehen wir deutliche und wesent=\nliehe Unterschiede, wobei die angeführten Grundformen\njeweilig das ganze Bild beeinflussen und gleichzeitig den\nprincipiellen Unterschied verschiedener Meisterwerke in\nder Form und das Markantere der Formanschauung ihrer\nZeitalter veranschaulichen. ©©©\n© Schon aus diesen wenigen Beispielen ersehen wir, dass\ndie Unterschiede der Formfiguren insbesondere in ihrer\neinfachen oder reicher ausgestalteten linearen Begrenzung\nzu suchen sind, und dass die in sich geschlossene Begren=\nzungslinie durch eine Zusammensetzung aus mehr oder\nweniger geraden, auch gerundeteren oder geraden und\nrunden Theilen, jene sichtbar markante Unterscheidung be=\ndingt, auf die hinzuweisen nicht unterlassen werden darf.\nDachau bei München.\n\nADOLF HÖLZEL."}]}, {"article_id": "bm-bmtnabf-1901-08-01-01-c020", "article_bluemountain": "bmtnabf_1901-08-01_01#c020", "volume": "bmtnabf_1901-08-01_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "255", "page_fin": "255", "image_debut": 19, "image_fin": 19, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.2.6", "titre_corps": "BEISPIELE ZU DEM ARTIKEL \"ÜBER FORMEN UND MASSENVERTHEILUNG IM BILDE\"", "titre_sommaire": "BEISPIELE ZU DEM ARTIKEL \"ÜBER FORMEN UND MASSENVERTHEILUNG IM BILDE\"", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 19, "page_imprimee": "255", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.19", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 70, "texte": "BEISPIELE ZU DEM ARTIKEL „ÜBER FORMEN\nUND MASSENVERTHEILUNG IM BILDE”."}]}, {"article_id": "bm-bmtnabf-1901-08-01-01-c021", "article_bluemountain": "bmtnabf_1901-08-01_01#c021", "volume": "bmtnabf_1901-08-01_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "255", "page_fin": "255", "image_debut": 19, "image_fin": 19, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.2.6.1", "titre_corps": "Verkündigung", "titre_sommaire": "Verkündigung", "signature_source": "H. v. der GOES", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 19, "page_imprimee": "255", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.19", "debut_caractere": 72, "fin_caractere_exclue": 101, "texte": "Verkündigung.\nH. v. der GOES:"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabf-1901-08-01-01-c022", "article_bluemountain": "bmtnabf_1901-08-01_01#c022", "volume": "bmtnabf_1901-08-01_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "255", "page_fin": "255", "image_debut": 19, "image_fin": 19, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.2.6.2", "titre_corps": "Pallas Athene, einen Centauren züchtigend", "titre_sommaire": "Pallas Athene, einen Centauren züchtigend", "signature_source": "S. 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UND K. KUNST-\nERZGIESSEREI\nFILIALE DER BERNDORFER METALL-\nO WAAREN-FABRIK ARTHUR KRUPP ©\nWIEN, IV. GUSSHAUSSTRASSE 25\n7'/\nW\nM\nÜBERNIMMT DEN GUSS VON MONUMEN-\nTEN, GROSSEN PLASTISCHEN WERKEN,\nDECORATIONS-FIGUREN ETC. AUSSERDEM\nERZEUGT DIE ANSTALT ALLE ARTEN\nKLEINERER KUNSTGEWERBLICHER BRON-\nZEN IN GEDIEGENSTER AUSFÜHRUNG."}]}, {"article_id": "bm-bmtnabf-1901-08-01-01-c003", "article_bluemountain": "bmtnabf_1901-08-01_01#c003", "volume": "bmtnabf_1901-08-01_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "couv. 2", "page_fin": "couv. 2", "image_debut": 2, "image_fin": 2, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.2.9", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 2, "page_imprimee": "couv. 2", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.2", "debut_caractere": 327, "fin_caractere_exclue": 598, "texte": "mm\n%Rgi\nm\n■j&iSs.\nC*\nsm,\nm\nI\n-\n*&\ni\nfsm\n*£&\nM\n«\n|/-P\n3k\now\n«^i\n«*\ngspi\n&\ni\n&H\nmm\n1\n£«S\nü\n9\nrj\nL_\n&S\nrT/2\n«.*\nK-V/Sl7 K- HOF -\nLieFeRANTeN»\nFABRIKEN FVR\nMOt&FL9bFFe'\n-TiS<yi\n-VMI? B<;IfI?SCKSM\nIN WIS.M\nvmp n°ne.micN\nk \\0\nWI^N\nI\nOFENRING i\nmiNRKJHSnop\n:«Wi\nsä\n*♦?♦****\n:♦\nm"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabf-1901-08-01-01-c004", "article_bluemountain": "bmtnabf_1901-08-01_01#c004", "volume": "bmtnabf_1901-08-01_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "couv. 2", "page_fin": "couv. 2", "image_debut": 2, "image_fin": 2, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.2.10", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 2, "page_imprimee": "couv. 2", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.2", "debut_caractere": 600, "fin_caractere_exclue": 1037, "texte": "Unsere bedeutend erweiterten Ausstellung*- und Verkaufsräume sowie unsere\nkunstgewerblichen Werkstätten befinden sfeh jeat in dem neugebauten Hause\nLeipziger Strasse »13\ngegenüber unserem bisherigen Lokale - BERLIN W.\nHohenzollern Kunstgewerbehaus\nH. Hirschwald c.n,.t,.H\nWohnung»-Eloriclsningea »o Alle Gebiete der Angewandten Kunst e>- Anastammga-GcgenatlDde\nBesondere Räume für regelmässig wechselnde Spccul-AussteUungeo\ni r\ni \\\n/ f w"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabf-1901-08-01-01-c005", "article_bluemountain": "bmtnabf_1901-08-01_01#c005", "volume": "bmtnabf_1901-08-01_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "couv. 2", "page_fin": "couv. 2", "image_debut": 2, "image_fin": 2, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.2.11", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 2, "page_imprimee": "couv. 2", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.2", "debut_caractere": 1039, "fin_caractere_exclue": 1169, "texte": "0 0 0\n0 0 © ©\nGLASMALEREI\nCARL GEYLING’s\n© ERBEN ©\nGEGRÜNDET 1841\nWIEN, VI. 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BRUCK-\nMANN, MÜNCHEN\nPREIS VIERTEL-\nJAHRE. MARK 3.75\nZU BEZIEHEN DURCH ALLE BUCH-\nHANDLUNGEN UND POST ANSTALTEN"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabf-1901-08-01-01-c029", "article_bluemountain": "bmtnabf_1901-08-01_01#c029", "volume": "bmtnabf_1901-08-01_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "259", "page_fin": "259", "image_debut": 23, "image_fin": 23, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.2.16", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 23, "page_imprimee": "259", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.23", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 267, "texte": "LAASER MARMOR\nROH ODER FIGURALE AUSFÜHRUNGEN UNTER\n- KÜNSTLERISCHER LEITUNG.\nARCHITEKTONISCHE ARBEITEN IN ALLEN\nHARTGESTEINEN UND MARMOR ETC. ETC.\n(■ M TIROLER MARMOR- UND [■ (■\nPORPHYR-GESELLSCHAFT |JI\nli mFRITZ ZELLER & C£: » 11\n» n WIEN, 11/2, PRATERSTRASSE 70 n n"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabf-1901-08-01-01-c030", "article_bluemountain": "bmtnabf_1901-08-01_01#c030", "volume": "bmtnabf_1901-08-01_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "259", "page_fin": "259", "image_debut": 23, "image_fin": 23, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.2.17", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 23, "page_imprimee": "259", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.23", "debut_caractere": 269, "fin_caractere_exclue": 379, "texte": "fö FÄPKR-SWIPRIB sZt\\Wh»\nRS2MSITOI«\"*>\nMANLLVNG\n%\n<?\nTOWIARB7WI\n•IKÄRhTHNCRSm-9\n— 753\nORIGINAL /AARGARCT/AI LL"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabf-1901-08-01-01-c031", "article_bluemountain": "bmtnabf_1901-08-01_01#c031", "volume": "bmtnabf_1901-08-01_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "259", "page_fin": "259", "image_debut": 23, "image_fin": 23, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.2.18", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 23, "page_imprimee": "259", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.23", "debut_caractere": 381, "fin_caractere_exclue": 654, "texte": "£\nzx\nKf\no\n7’Uv\naw\n5S\nrag\nzu\n133\nPO\n;-v.\nza\nT\nEDS\nS.V\n<P\nza\nCT'\nBgSS\nW z*\nTJ-nsä -ys\n«sc\nLT\n3\ntM\nb?s£\n±n\n•o\nrfi-u\nO'\nq^3o\n~—j (3? ZS3 —t\nC*3\nBa4\nn*\ngfös?\nB\nOo\no^,oo\nTJ\nf?o\nn\nonttß\ni— <~ • 3 3\nLO.\nUi\n4SI\nCD»\nzu\nZ3J\npa\nCD\n=B\nSshSi\n!Z2Zj£2ü\ncz\n»o\nVÄ-i\nr^>\nöt)\ng»*s!?sa o\nZ 3\nw."}]}, {"article_id": "bm-bmtnabf-1901-08-01-01-c032", "article_bluemountain": "bmtnabf_1901-08-01_01#c032", "volume": "bmtnabf_1901-08-01_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "259", "page_fin": "259", "image_debut": 23, "image_fin": 23, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.2.19", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 23, "page_imprimee": "259", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.23", "debut_caractere": 656, "fin_caractere_exclue": 727, "texte": "ALEXANDER ALBERT\nK. 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AUSSERDEM\nERZEUGT DIE ANSTALT ALLE ARTEN\nKLEINERER KUNSTGEWERBLICHER BRON-\nZEN IN GEDIEGENSTER AUSFÜHRUNG.\n\nmm\n%Rgi\nm\n■j&iSs.\nC*\nsm,\nm\nI\n-\n*&\ni\nfsm\n*£&\nM\n«\n|/-P\n3k\now\n«^i\n«*\ngspi\n&\ni\n&H\nmm\n1\n£«S\nü\n9\nrj\nL_\n&S\nrT/2\n«.*\nK-V/Sl7 K- HOF -\nLieFeRANTeN»\nFABRIKEN FVR\nMOt&FL9bFFe'\n-TiS<yi\n-VMI? B<;IfI?SCKSM\nIN WIS.M\nvmp n°ne.micN\nk \\0\nWI^N\nI\nOFENRING i\nmiNRKJHSnop\n:«Wi\nsä\n*♦?♦****\n:♦\nm\n\nUnsere bedeutend erweiterten Ausstellung*- und Verkaufsräume sowie unsere\nkunstgewerblichen Werkstätten befinden sfeh jeat in dem neugebauten Hause\nLeipziger Strasse »13\ngegenüber unserem bisherigen Lokale - BERLIN W.\nHohenzollern Kunstgewerbehaus\nH. Hirschwald c.n,.t,.H\nWohnung»-Eloriclsningea »o Alle Gebiete der Angewandten Kunst e>- Anastammga-GcgenatlDde\nBesondere Räume für regelmässig wechselnde Spccul-AussteUungeo\ni r\ni \\\n/ f w\n\n0 0 0\n0 0 © ©\nGLASMALEREI\nCARL GEYLING’s\n© ERBEN ©\nGEGRÜNDET 1841\nWIEN, VI. WIND-\nMÜHLGASSE 22\nOO©©\n© © ©\n©©o©\n© © ©\n© © © o\n© © o"}, {"page_pdf": 3, "page_imprimee": "[239]", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.3", "texte": "SECESSION\nMITTHEILUN-\nGEN DERVER-\nEINIGUNG\nBILDENDER\nKÜNSTLER\nÖSTERREICHS\nVER SACRUM\nHEFT 15\n1. AUGUST\n1901\nDAS REDACTIONS-\nCOMITE:\nMALER\nKOLOMAN MOSER\nWILHELM LIST\nJ. M. AUCHENTALLER\nADOLF BÖHM\nSECRETÄR\nFRANZ HANCKE"}, {"page_pdf": 5, "page_imprimee": "241", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.5", "texte": "WILHELM VOLZ\n1855-1901"}, {"page_pdf": 6, "page_imprimee": "242", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.6", "texte": "Für V. S. gez.\nM. Kurzweil OM."}, {"page_pdf": 7, "page_imprimee": "243", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.7", "texte": "M Kampfe der Nationen und der Meister unter=\neinander erringen, auch in der Malerei, namentlich\njene den Sieg, welche, um ihre Empfindung zum\nAusdrucke zu bringen, die höchste und einfachste\nAusnützung der zur Verfügung stehenden Mittel anstreben\nund bewältigen. So wird es schon von diesem Standpunkte\naus von grösster, auch nationaler Bedeutung sein, sich volle\nKlarheit über die vorhandenen malerischen Mittel zu ver=\nschaffen. ©o©\n© Diese Veröffentlichungen mögen vor allem den Zweck\nverfolgen, gegenseitigen Austausch anzuregen, um das von\neinzelnen Uebernommene und Erforschte, wie das an ge=\nwissen Stellen bereits zur Tradition Gewordene der All=\ngemeinheit zugänglich zu machen. = Eine scheinbar ge=\nringe Anregung kann jenes fehlende Bindeglied ergeben,\nwelches nothwendig ist, bereits Vorhandenes zu einem\nGanzen zusammenzufügen, um dadurch eine volle und\ngrosse künstlerische Entfaltung und den Ausdruck höchster\nEmpfindung zu ermöglichen. ©o©\n© Aus den Resultaten der bedeutendsten Meister ersehen\nwir und erhalten es häufig von ihnen selbst bestätigt, dass\ndiese höchste Empfindung, welche zum Erkennen des\nWesentlichen und zum Hervorbringen wahrer Kunst noth=\nwendig ist, erst durch sehr gründliche, rationelle Arbeit,\ndurch strenges Studium, wie durch eingehende Vergleiche\nzu diesem nothwendigen Masse gesteigert und erreicht\nwerden kann. Sie ist also das Resultat angeborner Be=\ngabung und ernstester, zielbewusster Arbeit. Werden wir\nuns ferner darüber klar, dass wir zu allem, worauf wir"}, {"page_pdf": 8, "page_imprimee": "244", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.8", "texte": "in der Malerei auf dem Wege der Erfahrung kommen,\ndurch unsere Empfindung geleitet werden: so ist jede\nwichtige gefundene Formel, jedes wertvolle Gesetz bereits\nder Ausdruck einer hiefür gesteigerten Empfindung. Solche\nFormeln und Gesetze werden also unsere Empfindung\nkeineswegs beeinträchtigen, da zu ihrer Erkenntnis eine\nfür den betreffenden Fall bereits zugespitzte Empfindung\nerforderlich ist, und bilden, aus der Empfindung zum\nBewusstsein gebracht, gleichzeitig die Grundlage für neue\nEmpfindungssteigerungen. Daher dürfen wir dem Suchen\nnach Formeln und Gesetzen nicht ausweichen, weil diese\nvornehmlich dazu dienen, den geistigen und manuellen\nTheil unseres Handwerks uns klarzulegen. Mit ihnen allein\nwerden wir allerdings nicht imstande sein, ein Kunstwerk\nzu schaffen, ihre Kenntnis wird es aber ermöglichen, wenn\ndurch Zerstreuung oder Ermüdung unsere Empfindung\nnicht zu functionieren vermag, das im entstehenden Kunst=\nwerke bereits vorhandene Gute zu erhalten und darauf\nweiter zu bauen, nicht aber dieses statt des Unzuläng=\nliehen zu vernichten. Sie werden entweder bewusst ver=\nwertet, oder wir werden, wenn Neues erörtert oder in\nanderer Form gegeben werden soll, dieselben mitßewusst=\nsein umgehen oder dagegen anarbeiten können. Für bei=\ndes ist ihre Kenntnis nothwendig. ©o©\n© Auch hiebei sei vor allem auf die Natur hingewiesen,\ndenn nur aus einem sehr gründlichen Studium der Natur\nwird das für uns Noth wendige resultieren können. Sie wird\nstets unsere grösste und beste Lehrmeisterin sein, wie nur\nsie allein die wesentliche Grundlage für die Entwicklung der"}, {"page_pdf": 9, "page_imprimee": "245", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.9", "texte": "Kunstwerke bilden wird. Aber da sie in ihrer Reichhaltig=\nkeit jedem Menschen, jedem Berufe das gibt, um was sie ge=\nbeten wird, so wird sich selbstverständlich für den Beruf\ndes Malers anderes eignen wie für andere Berufe, und wir\nwerden in ihr anderes zu suchen haben als etwa der Bo=\ntaniker, der Geologe, der Astronom, der Förster, der Pomo=\nlöge u. s. f. Wir werden also zuvörderst durch das Studium\nder Natur wie bei aller eventuellen Naivetät ihrer Wieder=\ngäbe uns klar werden müssen, worauf es in der Malerei\ninsbesondere ankommt. Und das für die malerische Wieder=\ngäbe Geeignete zu erforschen und zu begründen, die Ur=\nSachen bestimmter Wirkungen aufzusuchen, wird ein eben=\nso nothwendiges wie wichtiges und berechtigtes Studium\nder Natur für ihre malerische Verwertung bilden müssen.\n© In gegenseitiger Ergänzung der verschiedenartigsten\nBerufsstudien sei hier Helmholtz’ Tischrede zur Feier seines\n70. Geburtstages erwähnt, namentlich seine folgenden\nWorte daraus citiert: „Auch war in der That das Erste, was\nmich fesselte, vorzugsweise die geistige Bewältigung der\nuns anfangs fremd gegenüberstehenden Natur durch die\nlogische Form des Gesetzes. Aber natürlich schloss sich\nbald die Erkenntnis an, dass die Kenntnis der Gesetze der\nNaturvorgänge auch der Zauberschlüssel sei, der seinem\nInhaber Macht über die Natur in die Hände gebe.” ©©©\n© Thatsächlich sehen wir auch in jeder bedeutenden\nkünstlerischen Richtung stets ein bestimmtes Gesetzmässi=\nges besonders zur Geltung gebracht, durch dessen logische\nKraft die führende Stellung bedingt und nachzuweisen ist.\nMassgebende Richtungen sind darum nie etwas lediglich"}, {"page_pdf": 10, "page_imprimee": "246", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.10", "texte": "Willkürliches und theilen sich der Allgemeinheit mit,\nwenn ihnen für ihre Zeit besondere künstlerische Kraft\ninnewohnt. Moden in der Kunst darf man also nicht wie\netwas Widerliches, als ansteckende bösartige Krankheit an=\nsehen, sondern sie bilden stets den Ausdruck besonderer, für\ndie Zeit massgebender künstlerischer Kraft, die ihrer Zeit\nden Stempel aufzudrücken und sie unter Umständen über\nandere Zeitabschnitte hoch zu erheben vermag. ©OO\n© Künstlerische Kraft und Energie werden aber durch\ngründliche Kenntnis und logische Beherrschung des Gesetz=\nmassigen zu voller Entfaltung gebracht und vor über=\nmassigen Entgleisungen bewahrt werden. ©o©\n© Bei vielen hervorragenden Meistern können wir mit\nBestimmtheit schliessen, dass sich dieselben des Gesetz=\nmassigen in seiner Anwendung bewusst waren. Mag es\naber bewusst oder immerhin zufällig in einzelnen Werken\nzur Geltung kommen, stets erkennen wir seine hohe Be=\ndeutung, und kein Meisterwerk entbehrt desselben. ©©©\n© Aus Vorhergehendem leite ich die Berechtigung und\nVerpflichtung zu Folgendem her. ©o©\nBER FORMEN UND MASSENVERTHEILUNG\nIM BILDE. 000\n© Mit der Wiedergabe der Natur oder der Dar=\nStellung von Ideen im Bilde stehen wir vor allem\nin einem Abhängigkeitsverhältnisse zur jeweiligen Fläche,\nauf die wir die plastische Natur zu übertragen haben (Lein=\nwand, Papier etc.). Es werden sich deshalb hauptsächlich\nnur jene Gegenstände zu dieser Wiedergabe eignen, bei"}, {"page_pdf": 11, "page_imprimee": "247", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.11", "texte": "denen hierauf bezügliche Voraussetzungen zutreffen. Als\neine weitere wesentliche Aufgabe der Malerei wird es an=\nZusehen sein, diese sich besonders eignenden Gegenstände\nsammt Umgebung mit ihren Abtönungen und Farben auf\nder bildlichen Fläche so anzubringen, dass dieselben ihrer\nBedeutung entsprechend zur Geltung und zum Ausdrucke\nkommen und im Beschauer einen natürlichen, wohlthuen=\nden und harmonischen Eindruck hervorrufen. Hieraus\nerhellt bereits, dass es sich nicht lediglich um ein Abmalen\noder Abzeichnen eines beliebigen Stückes der Natur han=\ndein kann, sondern, dass ihr Studium, um wirkliche Re=\nsultate zu erzielen, mit voller Berücksichtigung der uns zur\nVerfügung stehenden malerischen Mittel erfolgen muss. ©\n© Mit Bezug auf die Fläche werden die mit der Ebene\nzusammenhängenden geometrischen Begriffe besonders ins\nAuge zu fassen sein: die Linie und die ebenen Figuren, als\nallseitig begrenzte Theile einer Ebene, welche die plasti=\nsehen Formen in ihrer Wiedergabe auf der Ebene versinn=\nbildlichen und ermöglichen. ©©©\n© Für den geometrischen Begriff Ebene gebrauchen wir\nleichter den landläufigen Ausdruck Fläche; und da die ebe=\nnen Figuren die plastischen Formen in der Wiedergabe auf\ndie Fläche repräsentieren, so wird für dieselben in der Ma=\nlerei der Kürze halber der Ausdruck Form statt ebener\nFigur gebraucht und hier auch des öfteren\ngesetzt werden. ©©©\n© Ferner ist Folgendes vom bildlichen\nStandpunkte aus zu erwägen: ©©©\n© Eine leere Fläche übersehen wir voll="}, {"page_pdf": 12, "page_imprimee": "248", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.12", "texte": "ständig. Unser Auge ruht auf keinem bestimmten Punkte,\nsondern gleitet über die ganze Fläche. ©©©\n© Bringen wir an einer Stelle derselben\neinen dunkleren Punkt oder Flecken an, so\nwird unser Auge ständig auf diese Stelle hin=\ngezogen. Unser Blick wird also stets dort ge=\nfesselt werden, wo eine sichtbare Dunkelheit\neiner Helligkeit und umgekehrt gegenübergestellt wird.\n© Diesem Beispiele entsprechend können wir folgenden\nSatz aufstellen und ihn so erweitern: ©©©\n© JE MEHR UND JE STÄRKERE GEGENSÄTZE\nAN EINER STELLE CONCENTRIERT WERDEN,\nDESTO MEHR WIRD DER BLICK DES BESCHAU=\nERS DORTHIN GELENKT. ©©©\n© Damit sind wir imstande, Wichtigeres vor anderem\nbesonders zu betonen, oder bei Bildern, welche direct vor\nder Natur entstehen, jene Gegenstände, die die stärkeren\nGegensätze enthalten, von vorneherein als die wichtigeren\nzu erkennen und demgemäss auf der gegebenen Fläche zu\nplacieren. Auch haben wir hiedurch alle Mittel in der Hand,\nHauptsächliches und Untergeordnetes genügend zu differen=\nzieren. ©©©\n© Als Gegensätze sind zu nennen: die Linearen, die For=\nmalen, hell und dunkel, kalt und warm, horizontal und\nvertical auch als Flächenbewegung, viel und\nwenig, hart und weich, gross und klein, Ruhe\nund Unruhe etc. ©©©\n© Bringen wir auf einer Fläche zwei Punkte\nvon annähernd gleicher Grösse und Tonstärke"}, {"page_pdf": 13, "page_imprimee": "249", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.13", "texte": "an, so können wir, von jedem gleich stark angezogen, keinen\nfest in die Augen fassen. Wir werden zum Schielen ge=\nzwungen, oder unsere Augen irren von einem Punkte zum\nandern, ohne Ruhe zu finden. Das hierdurch im Auge des\nBeschauers erzeugte Missbehagen wirkt störend: ©©©\n© GLEICHMÄSSIGKEITEN IM BILDE SIND ZU\nVERMEIDEN. ©©©\n© Dies ist einer der wichtigsten Grundsätze, welcher sich\nauf verschiedene Weise als wertvoll ergeben wird. Die\nmeisten begangenen Fehler lassen sich auf diesen Satz zu=\nrückführen; er ist daher stets im Auge zu\nbehalten und bildet die Grundlage für die\nmeisten folgenden Sätze und Beispiele. ©©\n© Vergrössern wir einen der zwei Punkte\nein wenig, so wird das Auge mehr auf den\ngrösseren Flecken hingeleitet werden, ohne dass aber da=\ndurch das Missbehagen vollständig aufgehoben wird. ©©\n© Erst wenn wir einen der zwei Punkte\nderart vergrössern, dass wir ihn nach oben\nund den nächsten Seiten der Umgrenzungs=\nlinien hin mit diesen in Verbindung bringen,\nwird die erwähnte Unruhe für das Auge auf=\ngehoben. Unser Auge wird nun vornehmlich auf den klei=\nneren Punkt hingezogen und nicht so sehr auf die, wenn\nauch bedeutend grössere seitliche dunkle Masse. Diese\nwird, da sie sich mit der Umrahmung verbindet, nur mit\neinzelnen Theilen an den Gegensatz grenzen, während der\nkleinere Fleck von demselben fast allseitig umgeben ist.\nWir folgern daraus: ©©©"}, {"page_pdf": 14, "page_imprimee": "250", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.14", "texte": "© JENER GEGENSTAND ODER FLECK, DER\nGRÖSSTENTHEILS VON EINEM AUFFALLENDEN\nGEGENSÄTZE UMGEBEN IST, WIRD DEN BLICK\nBESONDERS AUF SICH ZIEHEN. o©o\n0 Zeigt dieser und der vorvorhergehende Satz, wie noth=\nwendig für einen harmonischen Eindruck das stärkere Be=\ntonen des Wichtigeren, wie das gleichzeitige Unter ordnen\ndes Nebensächlichen ist, so ist uns dadurch ein Mittel an\ndie Hand gegeben, bei mehreren Gegenständen\nauch kleinere als Hauptsachen zur Geltung zu\nbringen. 000\n0 Viele vereinzelte Flecken und Punkte auf\neiner Fläche erzeugen gleichfalls Unruhe. 0\n© Erst wenn dieselben zu einer grösseren\nMasse zusammengezogen werden, tritt das\nGefühl von Ruhe ein. ©o©\n0 Hieraus ersehen wir, dass einfachere und\nruhigere Wirkungen durch Gegeneinander\nstellen von Massen erzielt werden, während man durch\nviele kleine Flecken die angestrebte Wirkung leicht zer=\nreisst oder kleinlich wirkt. Bei der Wahl der Gegenstände\naus der Natur wird hierauf Rücksicht zu nehmen sein, wie\nauch auf den Standpunkt, von welchem aus sich eine An=\nzahl Gegenstände zu Gruppen oder Massen vereinigen. Oder\nwir werden, um eine ruhigere Wirkung des aus der Natur\nEntnommenen zu erzielen, die vereinzelten Flecken zu\nMassen zusammenziehen müssen. ©o©\n© Als Ausdrucksmittel für eine auf die Fläche zu über=\ntragende grössere oder kleinere Masse oder einen Flecken"}, {"page_pdf": 15, "page_imprimee": "251", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.15", "texte": "besitzen wir aber nichts anderes als eine gleichartige, dem\nGegenstände oder der Situation entsprechend geformte ebene\nFigur. ©©©\n© Diesen auf die Fläche aus der Natur wiedergegebenen,\noder für das harmonische Ganze entsprechend geformten\nebenen Figuren, kürzer ausgedrückt „Formen”, müssen wir\ndeshalb eine erhöhte Bedeutung zuwenden, und beim Stu=\ndium der Natur für ihre malerische Verwertung werden\nwir auf das Sehen und Empfinden dieser Formen ein ganz\nbesonderes Augenmerk zu richten haben. ©©©\n© Ist so dieses wichtige Ausdrucksmittel festgestellt und\ngefunden, dass damit Ruhe und Grösse im Bilde erzeugt und\nkleinlichen Wirkungen begegnet werden kann, so ist eine\nkünstlerische Darstellung von Gegenständen und Ideen für\nden Maler mit der Erkenntnis dieses Formbegriffs über=\nhaupt aufs Innigste verknüpft. Seine verschiedenartige Ver=\nWertung im Bilde soll uns darum eingehender beschäftigen.\n© Wenn wir in den zwei diagonal gegen=\nüberliegenden Ecken der gegebenen Fläche\nje eine dunkle Formfigur anbringen, so bildet\nder helle Zwischenraum gleichfalls eine sicht=\nbar ausgestaltete Form. Wir haben mit den\nzwei dargestellten dunkleren Formfiguren drei Formen\ngebildet, wobei die Form der helleren Zwischenfigur durch\ndie Formgestaltung der beiden anderen bedingt ist. ©©©\n© Einige auf der Fläche angebrachte Formen können also\nbestimmend für alle anderen sein, und es erhellt daraus, dass\ngewisse gegebene oder erfundene Grundformen in formaler\nBeziehung massgebend für die Ausgestaltung und das Ge="}, {"page_pdf": 16, "page_imprimee": "252", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.16", "texte": "sammtaussehen eines Bildes werden können. In ihrer ein=\nheitlichen Durchführung ergeben sie den Stil. ©OO\n© Für die harmonische Ausfüllung der Fläche wird jede\neinzelne Form haupt= oder nebensächlich von Bedeutung\nsein; durch lineare Abwechslung wie in der gegensätzlichen\nVerwertung derselben besitzen wir wichtige Mittel zur Be=\nreicherung und Ausgestaltung des Bildes. Es wird aber die\nam stärksten ausgesprochene oder betonte Form stets die\nwichtigste sein und den Blick am meisten auf sich ziehen,\nunbekümmert um das Gegenständliche. Bei der V/iedergabe\nund dem hierauf bezüglichen Studium der Natur werden\nwir daher allen sichtbaren Formen grosse Aufmerksam=\nkeit zuwenden müssen. Wir werden z. B. nicht nur auf\ndie Formen der Gegenstände und Individuen und deren\ndurch ihre Gruppierung entstandenen Massen unser Augen=\nmerk richten müssen, sondern gleichzeitig auf die bei ihrer\nZusammenstellung nothwendig sich ergebenden Zwischen=\nräume und deren Formen zu achten haben. Da diese letz=\nteren für die Charakterisierung der Gegenstandsformen und\nder Gegenstände selbst, wie für die Richtigstellung von\nderen Zeichnung unerlässlich sind, häufig durch besonders\ncharakteristische Formen und in der Regel auch als auf=\nfallender Gegensatz den Blick, öfters sogar hauptsächlich\nfesseln, so werden wir ihnen meist eine grosse Wichtigkeit\nbeizulegen haben. ©©©\n© Durch stärkere Betonung einer begleitenden Form zwin=\ngen wir den Blick dorthin und haben damit ein malerisches\nMittel in der Hand, etwa vom Gegenständlichen oder sonst\nanderem abzulenken, wenn uns dieses zu aufdringlich er="}, {"page_pdf": 17, "page_imprimee": "253", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.17", "texte": "scheinen sollte. = Es sei darum hier ganz besonders auch\nauf diese die Gegenstände charakterisierenden Zwischen=\nraumsformen und ihre Ausschnitte, wie auf ihre sachge=\nmüsse Verwertung hingewiesen. 000\n0 Für die malerische Wiedergabe werden sich der Gleich=\nmässigkeit wegen die regelmässigen oder geometrischen\nebenen Figuren (Quadrat, Rechteck, Dreieck, Kreis etc.) in\nder Regel weniger eignen. Es werden hiefür die unregel=\nmässig geformten mehr in Betracht kommen müssen. Da\ndiese zur Ausschmückung der Fläche besonders geeignet\nerscheinen, so bezeichnet man sie auch mit dem Ausdrucke\n„ornamentale Formen”. 00©\n© Schon eine kleinere Abweichung von der regelmässigen\nwird eine unregelmässige Form ergeben, und die Verwer=\ntung von der einfachen unregelmässigen bis zur complicier=\nter ausgestalteten ergibt eine ausserordentliche Vielseitig=\nkeit und einen grossen Reichthum von Formenabwechs=\nlung, durch deren Kenntnis für jede Persönlichkeit und\nZeitanschauung genügend Gelegenheit geboten ist, Eigen=\nartiges zu erfassen oder dieses herauszubilden. 00©\n© Einige Meisterwerke, sowohl ältere als neuere, werden\nuns hierüber die einfachste Aufklärung geben. ©OO\n© Betrachten wir z. B. das Bild von H. van der Goes,\neinem van Eyk=Nachfolger, so sehen wir die einzelnen\nFormen eckig, dem Drei= oder Vierecke nahekommend.\nUnd zwar ist dieses Principielle durch das ganze Bild, von\nden Formen der Draperie angefangen, zu verfolgen. 0©\n© Auf der Reproduction von Botticellis „Pallas Athene\neinen Centauren züchtigend” erscheinen beispielsweise die"}, {"page_pdf": 18, "page_imprimee": "254", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.18", "texte": "sichtbar unregelmässigen Formfiguren ebenfalls von grosser\nEinfachheit, doch sind dieselben schon etwas rundlicher\nund nicht so eckig und kantig als auf dem vorhergehenden\nBeispiele. ©©©\n© Weitaus reicher in der Gliederung sehen wir die Grund=\nformen auf der Wiedergabe von Rubens’ „Die Versöhnung\nvon Esau und Jakob”. Und wenn wir die mittleren hellen\nAusschnitte der beiden letztgenannten Bilder mit einander\nund mit den ganz einfachen Formen des zuerst angeführten\nBildes vergleichen, so ersehen wir deutliche und wesent=\nliehe Unterschiede, wobei die angeführten Grundformen\njeweilig das ganze Bild beeinflussen und gleichzeitig den\nprincipiellen Unterschied verschiedener Meisterwerke in\nder Form und das Markantere der Formanschauung ihrer\nZeitalter veranschaulichen. ©©©\n© Schon aus diesen wenigen Beispielen ersehen wir, dass\ndie Unterschiede der Formfiguren insbesondere in ihrer\neinfachen oder reicher ausgestalteten linearen Begrenzung\nzu suchen sind, und dass die in sich geschlossene Begren=\nzungslinie durch eine Zusammensetzung aus mehr oder\nweniger geraden, auch gerundeteren oder geraden und\nrunden Theilen, jene sichtbar markante Unterscheidung be=\ndingt, auf die hinzuweisen nicht unterlassen werden darf.\nDachau bei München.\n\nADOLF HÖLZEL."}, {"page_pdf": 19, "page_imprimee": "255", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.19", "texte": "BEISPIELE ZU DEM ARTIKEL „ÜBER FORMEN\nUND MASSENVERTHEILUNG IM BILDE”.\n\nVerkündigung.\nH. v. der GOES:\n\nPallas Athene, einen Centauren züchtigend.\nS. BOTTICELLI:\n\nDie Versöhnung von Esau und Jakob.\nP. P. RUBENS:"}, {"page_pdf": 20, "page_imprimee": "256", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.20", "texte": "HERBST\nWILHELM LAAGE."}, {"page_pdf": 22, "page_imprimee": "258", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.22", "texte": "RICHARD MELCHER\nRAHMEN.TISCHLEREI\nWIEN, IV. MÜHLGASSE 19 (IM EIGENEN HAUSE)\nTELEPHON 7782.\nGROSSE AUSWAHL\nELEGANTER MO-\nDERNER RAHMEN.\nBESTELLUNGEN\nAUCH NACH SPE-\nCIELLEN SKIZZEN\nWERDEN PROMPT\nUND BILLIGST AUS-\nGEFÜHRT.\n\nVER SACRUM\nerscheint in jährlich 24 Heften\n© im Verlage der Vereinigung. ©\n300 Exemplare werden im Wege\nder Subscription zum Preise von\n50 Kronen per Jahrgang nur\nunmittelbar durch die Redaction\n© © abgegeben. © ©\n\nJULIUS FRANKE\nK. U. K. HOFLIEFERANT\nWIEN, VI/2, HIRSCHENGASSE 4.\n0 0 0 0 0\nBUCHEINBÄNDE BIS ZUR FEINSTEN AUS-\nFÜHRUNG. LEDERGALANTERIE-ARBEITEN.\nSPECIALITÄT: LEDERVERZIERUNGEN IN\nFARBEN, PLASTISCH UND FLACH IN ALLEN\n© © TECHNIKEN. © ©\n0 0 © © ©\no©©© ' © ©\n©\n©\n©\n©\n\nOEATIVE\nUNS\nREICHHALTIGSTE UND VERBREITETSTE\nZEITSCHRIFT FÜR ANGEWANDTE KUNST\nHERAUSGEGEBEN\nVON H. BRUCK-\nMANN, MÜNCHEN\nPREIS VIERTEL-\nJAHRE. MARK 3.75\nZU BEZIEHEN DURCH ALLE BUCH-\nHANDLUNGEN UND POST ANSTALTEN"}, {"page_pdf": 23, "page_imprimee": "259", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.23", "texte": "LAASER MARMOR\nROH ODER FIGURALE AUSFÜHRUNGEN UNTER\n- KÜNSTLERISCHER LEITUNG.\nARCHITEKTONISCHE ARBEITEN IN ALLEN\nHARTGESTEINEN UND MARMOR ETC. ETC.\n(■ M TIROLER MARMOR- UND [■ (■\nPORPHYR-GESELLSCHAFT |JI\nli mFRITZ ZELLER & C£: » 11\n» n WIEN, 11/2, PRATERSTRASSE 70 n n\n\nfö FÄPKR-SWIPRIB sZt\\Wh»\nRS2MSITOI«\"*>\nMANLLVNG\n%\n<?\nTOWIARB7WI\n•IKÄRhTHNCRSm-9\n— 753\nORIGINAL /AARGARCT/AI LL\n\n£\nzx\nKf\no\n7’Uv\naw\n5S\nrag\nzu\n133\nPO\n;-v.\nza\nT\nEDS\nS.V\n<P\nza\nCT'\nBgSS\nW z*\nTJ-nsä -ys\n«sc\nLT\n3\ntM\nb?s£\n±n\n•o\nrfi-u\nO'\nq^3o\n~—j (3? ZS3 —t\nC*3\nBa4\nn*\ngfös?\nB\nOo\no^,oo\nTJ\nf?o\nn\nonttß\ni— <~ • 3 3\nLO.\nUi\n4SI\nCD»\nzu\nZ3J\npa\nCD\n=B\nSshSi\n!Z2Zj£2ü\ncz\n»o\nVÄ-i\nr^>\nöt)\ng»*s!?sa o\nZ 3\nw.\n\nALEXANDER ALBERT\nK. U. K. HOF-KUNSTTISCHLER\nWIEN, 111. SCHÜTZENGASSE 19\n\nE. BAKALOWITS\nSÖHNE\nSPIEGEL,\nPHANTASIE-\nOBJECTE\nETC.\nU\ni\na\nKRYSTALL-\nLUSTER,\nTRINK-\nSERVICES\nK. UND K. HOFLIEFERANTEN\nWIEN, I. KÄRNTNERSTRässe 12"}, {"page_pdf": 24, "page_imprimee": "260", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabf19010801-01.1.24", "texte": "Für die REDACTION verantwortlich: WILHELM LIST in WIEN\nHerausgeber: VEREINIGUNG BILDENDER KÜNSTLER ÖSTERREICHS\nDruck von ADOLF HOLKHAUSEN, k.u. k. Hof- u.Univ.-Buchdruckcr in Wien\nCliches von der „GRAPHISCHEN UNION” in Wien"}]}