{"numero_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_sha256": "2c86799966091386c111d60a30d86897850a3f3caa0cbb5bc2a203c73808ce57", "source_tei": "https://github.com/Princeton-CDH/bluemountain-transcriptions/blob/main/periodicals/bmtnabg/issues/1922/10/05_01/bmtnabg_1922-10-05_01.tei.xml", "source_mets": "https://github.com/pulibrary/BlueMountain/blob/main/metadata/periodicals/bmtnabg/issues/1922/10/05_01/bmtnabg_1922-10-05_01.mets.xml", "url_numero": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01", "articles": [{"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c001", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c001", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "139", "page_fin": "139", "image_debut": 1, "image_fin": 1, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.1", "titre_corps": "Linoleumschnitt / Vom Stock gedruckt", "titre_sommaire": "Linoleumschnitt / Vom Stock gedruckt", "signature_source": "Josef Peeters", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 1, "page_imprimee": "139", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.1", "debut_caractere": 91, "fin_caractere_exclue": 142, "texte": "Josef Peeters: Linoleumschnitt / Vom Stock gedruckt"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c002", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c002", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "141", "page_fin": "150", "image_debut": 3, "image_fin": 12, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.2", "titre_corps": "Das Wort", "titre_sommaire": "Das Wort", "signature_source": "Lothar Schreyer", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 3, "page_imprimee": "141", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.3", "debut_caractere": 82, "fin_caractere_exclue": 3348, "texte": "Das Wort\nLothar Schreyer\n\n2. Der Kubismus des Wortes\nDas Wesen des Kubismus ist anschaulich\nim Kubus. Im Begriff begreifen wir das\nWesen des Kubismus. Den Kubus begreifen\nwir, wenn wir seine Ausdehnungen er-\nkennen.\nDas Wesen der kubischen Gestalt ist die\nDreifaltigkeit der Ausdehnungen.\nDer Kubismus des Wortes ist die Erkennt-\nnis der Dreifaltigkeit der Ausdehnungen\nder Wortgestalt.\nDie Wortgestalt hat drei Ausdehnungen: die\nnaturgemässe Ausdehnung, die geistes-\ngemässe Ausdehnung, die vernunftgemässe\nAusdehnung.\nDie naturgemässe Ausdehnung der Wort-\ngestalt ist die Ausdehnung in der Welt des\nWillens. Die Wortgestalt wirkt in der Welt\ndes Willens. Durch die naturgemässe Aus-\ndehnung fliesst das Wort ein in die Welt\ndes Willens und dehnt sich dort aus. Die\nnaturgemässe Ausdehnung gehört selbst der\nWelt des Willens an. Diese Ausdehnung\nist ein untrennbarer Bestandteil der Wort-\ngestalt, durch den die Wortgestalt einge-\nwirkt ist in die Welt des Willens. Durch\ndiese Ausdehnung ist die nutzwirkende\nKraft des Wortes gewirkt.\nDer Mensch gehört der natürlichen Welt\ndurch seinen Willen an. Der Wille erscheint\n• •\ndurch alle Äusserungen des Menschen.\nÄusserung des Menschen ist das Wort in\nseiner naturgemässen Ausdehnung. Das Wort\nin dieser Ausdehnung ist Bildemittel der\nnatürlichen Welt. Als Mittel steht es zwischen\nden einzelnen Erscheinungen der natürlichen\nWelt. Als Mittel ist es das Mass, mit dem\nder Mensch nach seinem Willen die Er-\nscheinungen misst und ihnen einen Nennwert,\neinen Namen gibt. Die Einzelerscheinung\nbezeichnet er mit dem Bruch, gebildet aus\ndem Verhältnis der Einzelerscheinung zu der\nmit dem Nennwert bezeichneten Gesamt-\nerscheinung. Als Bildemittel setzt das Wort\ndie Erscheinungen, die mit verschiedenen\nNennwerten bezeichnet sind, in ein be-\ndingtes Verhältnis. Dieses Verhältnis be-\nstimmt sein Wille. Die Setzung dieses\nVerhältnisses ist Bildung durch den Men-\nschen in der natürlichen Welt.\nDie geistesgemässe Ausdehnung der Wort-\ngestalt ist die Ausdehnung in der Welt der\nVorstellung. Durch die geistesgemässe Aus-\ndehnung fliesst das Wort ein in die Welt\nder Vorstellung und dehnt sich dort aus.\nDie geistesgemässe Ausdehnung gehört selbst\nder Welt der Vorstellung an. Diese Aus-\ndehnung ist ein untrennbarer Bestandteil\nder Wortgestalt, durch den die Wortgestalt\nUrsache ist in der Welt der Vorstellung.\nDurch diese Ausdehnung ist die Erkenntnis-\nkraft des Wortes verursacht.\nDer Mensch gehört der geistigen Welt an\ndurch die Vorstellung. Die Vorstellung er-\nscheint durch alle Innerungen im Menschen.\nInnerung des Menschen ist das Wort in\nseiner geistesgemässen Ausdehnung. Das\nWort in dieser Ausdehnung ist Erkenntnis-\nmittel der geistigen Welt. Als Mittel steht\nes zwischen den Erscheinungen der geistigen\nWelt. Als Mittel ist es das Mass, mit dem\nder Mensch nach seiner Vorstellung die\nEscheinungen misst. Jede Einzelerscheinung\nin der geistigen Welt ist ein unteilbares\nGanzes und erhält im Mittel Wort gemäss\nder Vorstellung eine Bedeutung, einen Sinn.\nAls Erkenntnismittel setzt das Wort die\nErscheinungen in ein unbedingtes Verhältnis.\nDieses Verhältnis bestimmt die Vorstellung.\nDie Setzung dieses Verhältnisses ist Bildung\ndurch den Menschen in der geistigen Welt.\nDie vernunftgemässe Ausdehnung der Wort-"}, {"page_pdf": 4, "page_imprimee": "142", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.4", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 4388, "texte": "Gestalt ist die Ausdehnung in der Welt der\nGesetze. Durch die vernunftgemässe Aus-\ndehnung fliesst das Wort in der Welt der\nGesetze und dehnt sich dort aus. Die ver-\nnunftgemässe Ausdehnung gehört selbst der\nJWelt der Gesetze an. Diese Ausdehnung\nist untrennbarer Bestandteil der Wortgestalt,\nin dem die Wortgestalt Absicht ist in\nder Welt der Gesetze. In dieser Ausdehnung\nist die Liebekraft des Wortes beabsichtigt.\nDer Mensch gehört der Welt der Gesetze an\ndurch die Liebe. Die Liebe erscheint in\nallen Ordnungen im Menschen. Ordnung\nim Menschen ist das Wort in seiner ver-\nnunftgemässen Ausdehnung. Das Wort in\ndieser Ausdehnung ist Erkenntnis der Ge-\nsetze; Das Wort ist Gesetz.\nDer Mensch gehört der Welt des Willens\nund der Welt der Vorstellung und der Welt\nder Gesetze an. Eine Dreifaltigkeit ist der\n... Mensch.\nDas Wort des Menschen ist eine Dreifaltig-\nkeit. Die Dreifaltigkeit ist anschaulich in\nden drei Ausdehnungen der Wortgestalt.\nDa durch jede Ausdehnung sich das Wort\nin einer anderen Welt ausdehnt, sind die\nErscheinungen der drei Ausdehnungen\ngrundsätzlich verschieden. Die Verschieden-\nheit ist ein Geschiedensein.\nDie naturgemässe Ausdehnung des Wortes\nwirkt die Umgangssprache. Die Umgangs-\nsprache ist ein Mittel der Menschen sich\neinander mitzuteilen. Die geistesgemässe\nAusdehnung ist Erkenntnismittel, durch das\nder Mensch sich in sich selbst erkennt.\nDie Umgangssprache vermag Selbsterkanntes\nzu äussern. Innerung des anderen Menschen\nkann diese Äusserung aber nicht werden.\nDer andere Mensch muss in sich selbst durch\ndie geistesgemässe Ausdehnung erkennen.\nr-. ••\nUnd nur dann, wenn die Äusserungen ver-\n• •\nschiedener Menschen Äusserungen ent-\nsprechender Innerungen sind, haben die\nverschiedenen Menschen an der gleichen\ntmfe#erunS Mitteil. Die Wortgestalt in der\nnaturgemässen Ausdehnung teilt die Tat-\nsachen mit. Die Welt des Willens ist sicht-\nbar in Tatsachen. Die Ausdehnung der\nWortgestalt entwickelt sich immer weiter,\nje zahlreicher diese Tatsachen sind; denn\n,üii#de Tat-Sache will die ihren Bedingungen\nentsprechende Wortgestalt zur Mitteilung.\nDie Wortgestalt in der geistesgemässen Aus-\n_i ,4#nung4^^prt.jy9Sachen. Die Ausdehnung\nder Wortgestalt ist eine der Ent-wicklung\nentgegengesetzte. Je näher das Erkennen\nder Ursache kommt, desto unbedingter ist\ndie Wortgestalt. Die geistesgemässe und\ndie naturgemässe Ausdehnung scheiden sich\nwie Ursache und Wirkung. Wie die Wir-\nkung nicht ihre eigene Ursache sein kann,\nebensowenig kann die naturgemässe Aus-\ndehnung die geistesgemässe Ausdehnung sein.\nDie naturgemässe Ausdehnung und die\nvernunftgemässe Ausdehnung scheiden sich\nin Folgendem:\nDie naturgemässe Ausdehnung ent-wickelt\ndie Wortgestalt, setzt die Wortgestalt aus-\neinander, die vernunftgemässe Ausdehnung\nsetzt die Wortgestalt zusammen. Die natur-\ngemässe Ausdehnung setzt die Wortgestalt\nauseinander nach der Bedingtheit und der\nWelt des Willens. Die vernunftgemässe\nAusdehnung setzt die Wortgestalt zusammen\nnach der Unbedingtheit in der Welt der\nGesetzt. Durch die Bedingtheit in der Welt\ndes Willens und die Unbedingtheit in der\nWelt der Gesetze können die Erscheinungen\nder Wortgestalt in den beiden Ausdehnungen\nwidersprechend sein. Die naturgemässe\nAusdehnung wird anschaulich in der Um-\ngangssprache. Die vernunftgemässe Aus-\ndehnung wird anschaulich in der Sprache\nder Wortkunst. Die Sprache der Wortkunst\nist die gesetzmässige Ordnung in der Wort-\ngestalt. Die Gesetze sind als solche unver-\nänderlich/ Ob sie die Menschen befolgen\noder nicht, ist abhängig von ihrer Einsicht.\nDie mangelnde Einsicht hat die Vorstellung\nvon der Wortkunst verwirrt. Die Menschen,\ndie die vernunftgemässe Ausdehnung der\nWortgestalt nicht erkennen, stellen die Worte\nin eine willkürliche Ordnung und halten\nes für Wortkunst. Sie kennen die notwendige\nOrdnung der vernunftgemässen Ausdehnung\nnicht und leugnen sie. Es sind das die\nMenschen, die keine Einsicht haben in die\nWelt der Gesetze, obwohl auch sie in ihr\nleben. Sie leugnen die Liebekraft der Welt\nder Gesetze. Sie halten es für Wahnsinn,\ndass in der Welt der Gesetze die Liebekraft\nbeabsichtigt sei, dass diese Liebekraft im\nvernünftigen Leben beabsichtigt sei, und\ndass sie in der vernunftgemässen Ausdehnung\nder Wortgestalt beabsichtigt sei. Diese Liebe-\nkraft setzt die Erscheinungen in ein solches\nVerhältnis, dass das Widersprechende der\neinzelnen Erscheinungen aufgelöst ist. Das"}, {"page_pdf": 5, "page_imprimee": "143", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.5", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 4343, "texte": "Verhältnis, das die Widersprüche der ein-\nzelnen verschiedenen Erscheinungen auf-\nlöst, ist Liebe. Das Setzen dieses Verhält-\nnisses beabsichtigt die Vernunft. Die Vernunft\nenthält das Gesetz, nach dem die Verschieden-\nheiten zusammengesetzt werden. Die Zu-\nsammensetzungen in der Wortgestalt, die\nWortkomposition, ist das Wortkunstwerk.\nNur wer Einsicht in diese Absicht hat, kann\ndas Wortkunstwerk wirken. Wie sich Absicht\nund Wirkung scheiden, so scheidet sich\nauch die vernunftgemässe Ausdehnung der\nWortgestalt von der naturgemässen Aus-\ndehnung. Die Wirkung in der Welt des\nWillens ist geschieden von der Absicht in\nder Welt der Gesetze. Das Wortkunstwerk\nteilt nicht Wirkungen mit wie die Umgangs-\nsprache. Es hat keinen vom Nutzen bedingten\nZweck, sondern es ist Setzung der Gesetze.\nDie Gesetze werden hingestellt, dargestellt.\nEs wird gestaltet, unabhängig von einer\nBedingung des Nutzens, ohne den Willen\neiner Wirkung.\nDie geistesgemässe und vernunftgemässe\nAusdehnung der Wortgestalt scheiden sich\nin Folgendem:\nDie geistesgemässe Ausdehnung ist Erkennt-\nnismittel. In ihr hat die Wortgestalt Be-\ndeutung, Sinn. In ihr werden die Ur-Sachen\nerkannt. Die vernunftgemässe Ausdehnung\nsieht von den Ursachen ebenso ab wie von\nden Wirkungen. Die vernunftgemässe Aus-\ndehnung ist kein Mittel der Erkenntnis,\nsondern die Erkenntnis selbst. Die Wort-\nkomposition ist also unabhängig von der\ngeistesgemässen Ausdehnung der Wortge-\nstalt. Die Welt der Vorstellung kann unver-\nnünftig sein, die Welt der .Gesetze nicht.\nDie Absicht ist der Ursache wie der Tatsache\nunbekannt. Die Welt der Gesetze besteht\nunabhängig von der Welt der Vorstellung\nwie der Welt des Willens. In der geistes-\ngemässen Ausdehnung wird die Wortgestalt\nkonzentriert, gedichtet. Zeiten, die keine\nEinsicht in die vernunftgemässe Ausdehnung\nhaben, halten daher Dichtungen für Wort-\nkunstwerke. Diese Dichtungen sind regel-\nmässig Erkenntnisversuche aus der Welt\nder Vorstellung. Zeiten, denen auch die\nWelt der Vorstellung unklar ist, halten die\nUmgangssprache, wenn sie den Dichtungen\nentsprechend geformt ist, für Dichtungen.\nVon dem Irrtum, dass Dichtungen und\ngefälschte Dichtungen Wortkunstwerke sind,\nmacht erst die Erkenntnis des Kubismus\nder Wortgestalt frei.\nDie drei Ausdehnungen der Wortgestalt,\ndie den Kubismus der Wortgestaltanschaulich\nmachen, können in jeder einzelnen Wort-\ngestalt der Umgangssprache erkannt werden.\nDie naturgemässe Ausdehnung erscheint als\nLautbildung der einzelnen Wortgestalt. Die\nLautbildung ist einGeschehen des organischen\nMenschenkörpers. Lautbildung ist die Funk-\ntion der Sprechwerkzeuge. Sie ist abhängig\nvon dem besonderen, organischen Körper\ndes einzelnen Menschen. Sie dehnt sich\nsoweit in der Natur aus, als die Wirkung\nder Sprech Werkzeuge ist. Der grösste Teil\ndes Menschenwirkens in der natürlichen\nWelt ist darauf gerichtet, der naturgemässen\nAusdehnung des Wortes immer weiteren\nUmfang zu geben. Die Ausbreitung des\nWortes in der naturgemässen Welt ohne\nKenntnis der anderen Ausdehnungdes Wortes\nhat zur Entwicklung und Fälschung des\nWortes geführt.\nDie geistesgemässe Ausdehnung erscheint\nals Sinn der einzelnen Wortgestalt. Sinn-\nerkenntnis ist Voraussetzung. In der sinn-\ngemässen Anwendung der einzelnen Wort-\ngestalt wird die geistesgemässe Ausdehnung\nanschaulich. Jede unsinngemässe Anwen-\ndung verhüllt diegeistesgemässe Ausdehnung.\nDie vernunftgemässe'Ausdehnung erscheint\nals Klang der einzelnen Wortgestalt. Der\nKlang ist die Komposition der Laute, die\ngesetzmässige Zusammenstellung der Laute\nder einzelnen Wortgestalt. Die gleiche\nWortgestalt, von verschiedenen Menschen\ngesprochen, hat verschiedenen Klang, je\nnach der Kenntnis der Welt der Gesetze.\nDie Umgangssprache der Gegenwart kennt\ndie vernunftgemässe Ausdehnung so wenig,\ndass der Klang kaum hörbar ist. Im Wort-\nkunstwerk, das nur wenige kennen, und\nim Bühnenkunstwerk, das nur wenige kennen,\nist der Klang hörbar. Das Bewusstsein des\nklingenden Wortes wird durch die Erkennt-\nnis des Kubismus allgemein. Schon wissen\nviele, dass das Wort sich frei macht vom\nBuchstaben und von der Schriftsprache.\nDie letzten Jahrhunderte haben die Buch-\nstaben aus Sinnbildern zu Ersatzmitteln der\nLautbildung gemacht. Daher wird das\nWort heute in der Schriftsprache gelesen,\naber nicht gehört. Schriftsteller werden\nfür Wortkünstler gehalten und halten sich"}, {"page_pdf": 6, "page_imprimee": "144", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.6", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 4129, "texte": "dafür. Daher der Kampf aller Schriftsteller\ngegen den Kubismus. Der Kampf wird vor\nallem mit den Mitteln der Fälschung ge-\nführt. Unsere Gegner sagen, dass sie sind,\nwas sie nicht sind. Welchen Schaden sie\nsich hierdurch zufügen, darüber wird sie\ndas Wort belehren.\nJedes Wort, das wir aussprechen, ist eine\nDreifaltigkeit der Welt des Willens und der\nWelt der Vorstellung und der Welt der\nGesetze. Jedes Wort gibt uns den Schlüssel\nzu seinem Geheimnis. Der Kubismus des\nWortes ist der erste Grad, zu dem Geheim-\nnis vorzudringen.\n3. Der Futurismus des Wortes\nDer Futurismus ist der zweite Grad, das\nGeheimnis des Wortes zu erkennen.\nDer Futurismus ist anschaulich in der Be-\nwegung. In der Bewegung begreifen wir\nim Nacheinander der Erscheinungen. Das\nNacheinander von Vergangenheit und Gegen-\nwart weist in einen dritten Zustand, die\nZukunft.\nDas Wesen des Futurismus ist anschaulich\nin der bewegten Gestalt. Da die Gestalt\nin der Menschenwelt eine Dreifaltigkeit ist,\nist die Bewegung der Gestalt in der\nMenschenwelt in den drei Ausdehnungen\nder Dreifaltigkeit.\nDie futuristische Gestalt ist die in den Aus-\ndehnungen der Dreifaltigkeit bewegte Gestalt.\nDie Bewegung ist in den drei Ausdehnungen\ngleicher Art.\nDer Futurismus des Wortes ist die Erkennt-\nnis der Bewegung in den Ausdehnungen\nder Dreifaltigkeit der Wortgestalt.\nDas Dasein der Bewegung gleicher Art in\nden drei Ausdehnungen der Wortgestalt\nwird erkannt in den Entsprechungen der\ndrei verschiedenen Ausdehnungen.\nDie drei Ausdehnungen sind geschieden.\nAber wir kennen Entsprechungen der Er-\nscheinungen in den drei Ausdehnungen.\nEntsprechungen in den Erscheinungen der\nnaturgemässen zur geistesgemässen Aus-\ndehnung sind alle der Vorstellung gemässen\nAnwendungen der Wortgestalt. Wenn die\nbestimmte Ursache unmittelbar die ihr ent-\nsprechende Wirkung hat, so entsprechen\nsich Wirkung und Ursache. Sobald die\nbestimmte Wirkung unmittelbar eintritt\noder überhaupt nicht eintritt, weil andere\nstärkere Ursachen stärkere Wirkungen zeu-\ngen, ist die Entsprechung nicht da. Die\nBedingungen der Welt des Willens können\nverhindern, dass die Ursachen erkannt wer-\nden. Solange die Ursuchen nicht erkannt\nwerden, können auch keine Entsprechungen\nerkannt werden. Solche Zeiten wissen nichts\nvom Futurismus des Wortes. Sie kennen\nnur eine Bewegung der Wortgestalt inner-\nhalb der natürlichen Ausdehnung, die Ent-\nwicklung. Eine Bewegung durch verschie-\ndene Ausdehnungen halten sie für unmöglich.\nErkenntnis besteht aber darin, die Unmög-\nlichkeitalsTäuschungzuerkennen. Erkennt-\nnismittel ist die Vorstellung. Aus ihr ist\nzu erkennen, dass jeder Wirkung eine\nUrsache entspricht. Das Nacheinander, wie\nes Ursache und Wirkung zeigen, begreifen\nwir im Begriff Bewegung.\nEntsprechungen in den Erscheinungen der\nnaturgemässen zur vernunftgemässen Aus-\ndehnung sind alle Wortgestalten der Um-\ngangssprache, die gemäss den Gesetzen, der\nWelt der Gesetze, gestaltet sind. Solche\nEntsprechung enthält jedes Wort, wenn es\nklingt. Das klingende Wort ist das ver-\nnünftige Wort. Das Klangsprechen des\nWortes wirkt ordnend, vernünftig. Wenn\ndas Klangsprechen des Wortes die Wort-\ngestalten der Umgangssprache so ordnet,\ndass die Ordnung dem Gesetz entspricht,\nso entsprechen sich Absicht und Wirkung.\nDie Wortgestalt hat die Wirkung erzielt,\ndie beabsichtigt war. Diese vernünftige\nOrdnung ist die Auflösung der Widersprüche.\nDie Auflösung der Widersprüche in der\nnaturgemässen Ausdehnung der Wortgestalt\nist die Entsprechung zur vernunftgemässen\nAusdehnung der Wortgestalt.\nEntsprechungen in den Erscheinungen der\ngeistesgemässen zur vernunftgemässen Aus-\ndehnung sind alle Wortgestalten in der\nVorstellung, die gemäss den Gesetzen der\nWelt der Gesetze gestaltet sind. Solche\nEntsprechung enthält jedes Wort, wenn es\neinen vernünftigen Sinn hat. Vernünftig ist\nnicht jeder Sinn, der vorgestellt werden\nkann. Vernünftig ist nicht jede Ordnung\nvon Vorstellungen. Irrtümlich werden alle\nOrdnungen von Vorstellungen, die auf eine\nNutzwirkung abzielen, für vernünftig ge-\nhalten. Die Nutzwirkung ist für die ver-\nnünftige Ordnung der Vorstellung nicht\nmassgebend. Vernünftig ist eine Ordnung"}, {"page_pdf": 8, "page_imprimee": "146", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.8", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 4254, "texte": "dann, wenn das Widersprechende der Vor-\nstellungen durch die Ordnung aufgehoben\nwird. Dann entsprechen sich Ursache und\nAbsicht.\nDie drei Ausdehnungen der Woitgestalt\nentsprechen sich also, wie sich Absicht,\nUrsache und Wirkung entsprechen. In die-\nser Entsprechung ist das Dasein der Be-\nwegung anschaulich.\nMit der Erkenntnis des Daseins der Be-\nwegung kennen wir die Bewegung selbst\nnoch nicht. Anfang und Ende der Be-\nwegung wissen wir nicht. Die Richtung\nder Bewegung wissen wir nicht. Die\nSchnelligkeit der Bewegung wissen wir nicht.\nWir wissen nur, dass die Bewegung in drei\nAusdehnungen ist und in den drei Ausdeh-\nnungen als Entsprechung erscheint. Wir\nwissen auch nicht Anfang und Ende der\neinzelnen Ausdehnung der Wortgestalt.\nDa jede Ausdehnung in einer anderen Welt\nist, kann die Bewegung der einen Ausdeh-\nnung nicht die Bewegung der andern Aus-\ndehnung sein.\nDie futuristische Gestalt als Bewegung in\ndrei Ausdehnungen setzt die kubistische\nGestalt voraus. Die Bewegung in den drei\nAusdehnungen ist Bewegung in der kubi-\nschen Gestalt. Die Bewegung ist in den\nTeilen der kubischen Gestalt, als die die\ndrei Ausdehnungen erscheinen. Wenn sich\neine Ausdehnung der kubischen Gestalt um\nsich selbst dreht, so bewegen sich auch die\nanderen Ansdehnungen. Die beiden anderen\nAusdehnungen bewegen sich dann um die\ndrehende Ausdehnung, die Achse ist. Sie\nsind Strahlen, Radien der Kreisbewegung.\nWelche der Ausdehnungen die Achse dieser\nKreisbewegung ist, ist an den Entsprech-\nungen zu erkennen, als welche die Be-\nwegung erscheint. Nur dann, wenn die\nDrehung Entsprechungen in allen drei Aus-\ndehnungen ergibt, ist die Bewegung da und\ngleichartig. Jede andere Bewegung ist un-\ngleichartig, ergibt keine Entsprechungen\nin den drei Ausdehnungen und ist nicht\ndie futuristische Gestalt des Wortes.\nDie naturgemässe Ausdehnung als Achse\nwill die anderen Ausdehnungen in die\nKreisbewegung der naturgemässen Aus-\ndehnung zwingen. In einer solchen Bewe-\ngung versucht die Welt des Willens sich\ndie Welt der Vorstellung und die Welt der\nGesetze Untertan zu machen. Unter dem\nWillen soll sich die Vorstellung gestalten\nund sollen sich die Gesetze gestalten. Das\nist die Herrschaft des Willens über das Er-\nkennen und über die Vernunft. Der Wille\nkann jedoch nicht über das Erkennen herr-\nschen, ebensowenig wie die Wirkung über\nihre Ursache herrschen kann. Der Wille\nkann auch nicht über die Vernunft herr-\nschen. Willkür wandelt die Gesetze nicht.\nAber Willkür achtet oft die Gesetze nicht.\nDann wird die Welt der Gesetze nicht be-\nrührt, nicht bewegt. Ebensowenig kann\ndie Welt der Vorstellung durch den Willen\nbewegt werden. Die Tat-Sache kann nicht\nihre eigene Ur-Sache bewegen. Die Drehung .\num die naturgemässe Ausdehnung eingibt\nalso keine Entsprechungen in den anderen\nAusdehnungen. Sie ist nicht die futuristi-\nsche Gestalt.\nDie geistesgemässe Ausdehnung als Achse\nwill die anderen Ausdehnungen in die\nKreisbewegung der geistesgemässen Aus-\ndehnung zwingen. In einer solchen Be-\nwegung versucht die Welt der Vorstellung\ndie Welt des Willens und die Welt der\nGesetze Untertan zu machen. Unter der\nVorstellung soll sich der Wille gestalten\nund sollen sich die Gesetze gestalten. Das\nist die Herrschaft der Erkenntnismittel über\nden Willen und über die Vernunft. Die\nErkenntnismittel können über den Willen\nherrschen. Ihre Herrschaft über den Willen\nergibt die Entsprechung zwischen Ursache\nund Wirkung. Es besteht also eine gleich-\nartige Bewegung in der naturgemässen und\ngeistesgemässen Ausdehnung, wenn die\ngeistesgemässe Ausdehnung Achse und Be-\nwegung ist. Die Erkenntnismitlel können\naber nicht über die Vernunft herrschen.\n<\nDenn Vernunft ist die Erkenntnis. Die Vor-\nstellung kann vernünftig und unvernünftig\nsein. Die Unvernunft kann niemals über\ndie Vernunft herrschen. Herrscht die Vor-\nstellung mit ihrem Erkennen, so ist sie un-\nabhängig von der Vernunft. Die Vorstellung\nmit ihrem Erkennen achtet dann die Welt\nder Gesetze nicht, berührt sie nicht, bewegt\nsie nicht. Es besteht dann keine Entspre-\nchung zwischen der vernunftgemässen und\ngeistesgemässen Ausdehnung. Die Drehung\num die geistesgemässe Ausdehnung ergibt\nalso Entsprechungen nur in der natur-\ngemässen Ausdehnung, nicht aber auch in\nder vernunftgemässen Ausdehnung. Diese"}, {"page_pdf": 9, "page_imprimee": "147", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.9", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 4290, "texte": "Bewegung ist also nicht die futuristische\nGestalt.\nDie vernunftgemässe Ausdehnung als Achse\nzwingt die anderen Ausdehnungen in die\nKreisbewegung der vernunftgemässen Aus-\ndehnung. Die Abhängigkeit der Welt des\nWillens von der Welt der Gesetze ergibt\ndie Vernunftgemässheit der Tat-Sachen. So-\nweit diese Abhängigkeit besteht, ist eine\nunvernünftige Tat-Sache nicht denkbar.\nDie Abhängigkeit der Welt der Vorstellung\nvon der Welt der Gesetze ergibt die Ver-\nnunftgemässheit der Ur-Sachen. Soweit\ndies® Abhängigkeit besteht, ist eine unver-\nnünftige Ur-Sache nicht denkbar. Die\nDrehung um die vernunftgemässe Ausdeh-\nnung ergibt also Entsprechungen sowohl\nin der vernunftgemässen wie in der geistes-\ngemässen wie in der naturgemässen Aus-\ndehnung. Diese Entsprechungen verhalten\nsich wie Absicht, Ursache und Wirkung.\nHierdurch ist auch die Richtung der Be-\nwegung bestimmt. Die Drehung der ver-\nnunftgemässen Ausdehnung bewegt gleich-\nzeitig die geistesgemässe und die naturge-\nmässe Ausdehnung. Sie zieht als ihre\nnächste Ausdehnung die geistesgemässe in\ndie Kreisbewegung. Der geistesgemässen\nfolgt in der Bewegungsfolge die: naturge-\nmässe Ausdehnung. Die Richtung der Be-\nwegung ist also anschaulich so, dass sich\num die vernunftgemässe Ausdehnung als\nAchse die geistesgemässe und die natur-\ngemässe Ausdehnung als Radien der Kreis-\nbewegung gleichzeitig und hintereinander\ndrehen.\nWenn die vernunftgemässe Ausdehnung als\nAchse die anderen Ausdehnungen in die\nKreisbewegung zwingt, so ist dieser Zwang\nkeine Gewalt, sondern Notwendigkeit. Ge-\nwalt ist das Gewollte, ist Zwang aus der\nWelt des Willens. Notwendigkeit ist\nwende, die nur möglich ist aus der Welt\nder Gesetze. Nur die vernunftgemässe Ord-\nnung hat die Liebekraft, ordnet die Er-\nscheinungen so, dass die Widersprüche gelöst\nsind. Solange die Vernunft nicht die Welt\nder Vorstellung ordnet, sind die Erkennt-\nnismittel in Not. Sie können nur notdürftig\nihre Welt leben. Solange die Vernunft\nnicht die Welt der Vorstellung ordnet, kann\nnicht vorgestellt werden, ob die Erkennt-\nnismittel Mittel der Erkenntnis sind oder\nnicht. Erst wenn die Welt der Gesetze die\nErkenntnismittel bewegt, erkennt die Welt\nder Vorstellung. Diese vernünftigen Ur-\nsachen wirken die vernünftigen Tat-Sachen\nin der Welt des Willens. Der Welt des\nWillens wird durch die Vernunft nicht Ge-\nwalt angetan. Jeder Tatsache wird solange\nGewalt angetan, als eine andere Tatsache,\nein anderes Gewolltes ihr widerspricht.\nSolange die Tatsache in Not ist, kann sie\nnur notdürftig ihre Welt leben. Erst wenn\ndie Welt der Gesetze die Tatsachen bewegt,\nsind die Tat-Sachen Wirken und keine Un-\ntaten. Erst dann besteht das Wirken in\nder Welt des Willens. Die futuristische\nGestalt macht also die Welt des Willens\nfrei und die Welt der Vorstellungen frei.\nDie Freiheit ist das widerspruchslose Be-\nstehen der Erscheinungen.\nJeder Mensch kann die Freiheit haben,\nwenn er sie wählt und sich frei macht.\nIm Kubismus ist die Dreifaltigkeit der\nGestalt anschaulich, im Futurismus die\nDreieinigkeit der Gestalt. Das Wort des\nMenschen ist eine Dreifaltigkeit und eine\nDreieinigkeit.\nJedes Wort des Menschen ist eine futu-\nristische Gestalt. Jede Wortgestalt ist be-\nwegt. Die Bewegung ist in den drei\nAusdehnungen der Wortgestalt. Diese Be-\nwegung der Wortgestalt ist anschaulich in\nden Entsprechungen der vernunftgemässen\nzur geistesgemässen zur naturgemässen\nAusdehnung. In der Wortgestalt sind Ent-\nsprechungen der Welt des Willens und der\nWelt der Vorstellung zur Welt der Gesetze.\nDie Welt der Gesetze ist begreifbar als\nrhythmische Erscheinung. Die rhythmische\nBewegung ist die Bewegung innerhalb der\nGesetze. Jedes Gesetz hat eine rhythmische\nBewegung. Der Rhythmus ist die als Be-\nwegung anschauliche Gestalt eines Gesetzes.\nDie Bewegung innerhalb der Welt der Vor-\nstellung ist arhythmisch. Sie ist erstell:\nrhythmisch, wenn die Welt der Vorstellung\nin Abhängigkeit ist von der Welt der Ge- W\nsetze. Ebenso ist die Bewegung innerhalb\nder Welt des Willens arhythmisch und ist\nerst rhythmisch, wenn die Welt des Willens\nabhängig ist von der Welt der Gesetze.\nDie Entsprechung in den drei Ausdehnungen\nder Wortgestalt ist die Einheit der Rhythmen\nin den drei Ansdehnungen. Der Rhythmus\nerscheint in der vernunftgemässen Aus-\ndehnung als Rhythmus des Klangs, in der"}, {"page_pdf": 10, "page_imprimee": "148", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.10", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 4251, "texte": "Zeitgemässen Ausdehnung als Rhythmus\nder Bedeutung, in der naturgemässen Aus-\ndehnung als Rhythmus der Lautbildung.\nIn der heutigen Umgangssprache ist der\nRhythmus kaum zu erkennen, da seine Er-\nkenntnis erst wieder in den Kreis unseres\nBewusstseins tritt.\nDer Rhythmus der Lautbildung setzt die\nrhythmische Beherrschung der Sprachwerk-\nzeuge voraus. Sie bedingt lebenslange\nSchulung der Organe. Eine körperliche\nSchulung der Sprachwerke ist heute über-\nhaupt nicht vorhanden. Wir lernen im\nbesten Fall deutlich sprechen. Wenige\nMenschen lernen, die Laute richtig bilden.\nDie gesetzmässige, also vernünftige Laut-\nbildung ist aber weit mehr als jede Methode,\ndie Laute richtig zu bilden. Die Methode,\ndie Laute richtig zu bilden, wird aus der\nWelt des Willens erfasst. Die gesetzmässige\nLautbildung ist nur aus der Erkenntnis des\nWesens der Wortgestalt möglich. Wir\nstehen aber erst im zweiten Grad dieser\nErkenntnis.\nDer Rhythmus der Bedeutung setzt die\nrhythmische Beherrschung der Vorstellung\nvoraus! Der Rhythmus der Bedeutung ist\ndie gesetzmässige Bewegung in der geistes-\ngemässen Ausdehnung. Die einzelne Be-\ndeutung steht so in ihrer Vostellungsreihe,\ndass die Widersprüche zu den anderen\nBedeutungen ihrer Vorstellungsreihe gelöst\nsind. Durch den Bhythmus werden die\nErkenntnismittel gebildet. Die Vorstellungen\nsind, solange sie unabhängig von der Welt\nder Gesetze sind, alogisch. Erst in Ab-\nhängigkeit von der Welt der Gesetze, erst in\nder rhythmischen Bewegung sind sie logisch.\nWenn wir erzogen werden, richtig zu\ndenken, so ist das noch keine Logik. Das\nrichtige Denken richtet sich nach den Er-\nfahrungssätzen. Die Erfahrungssätze sind\naber nicht die Gesetze. Die Erfahrungssätze\nsind gesammelte Beobachtungen aus der\nWelt der Tatsachen. Die Tatsachen wider-\nsprechen oft den Vorstellungen und Gesetzen.\nAngesichts der Tatsachen vergessen wir die\nVorstellungen. Unsere Tatsachen suchen\ndie Gesetze zu umgehen. Die Gesetz-\numgehung begründen wir mit den Mitteln\nder Logik aus Erfahrung, so dass die un-\nvernünftige Tatsache den Schein der Ver-\nnunft bekommt. Logik aus Erfahrung ist\nalso keine Logik. Logik ist die gesetz-\nMässige Bewegung innerhalb der Vor-\nstellungswelt. Logik ist nicht möglich ohne\nErkenntnis der Gesetze der Welt der\nGesetze.\nDer Rhythmus des Klangs ist die Bewegung\ninnerhalb der vernunftgemässen Ausdehnung\nder Wortgestalt. Der Rhythmus des Klangs\nist die Gesetzmässigkeit der Klangbewegung.\nDie rhythmische Bewegung ist die gesetz-\nmässige Bewegung innerhalb der Welt der\nGesetze. Das Gesetz des Bhythmus, das\nGesetz der vernünftigen Bewegung besteht\nin der Herstellung des Gleichgewichts\nzwischen verschiedenen Bewegungen. Das\nGesetz ist zu erkennen, wenn der Schwer-\npunkt der Bewegungszusammenstellung be-\nkannt ist. Diese Mitte ist selbst Bewegung\nund zwar Kreisbewegung. Die Mitte ist\numschlossen von Bewegungsreihen. Die\nEntfernung der einzelnen Bewegungsreihe\nvon der Mitte ist gleichmässig oder ungleich-\nmässig, veränderlich oder unveränderlich\nnach der Verschiedenheit der Bewegung.\nDie Zahl der Gesetze liegt ausserhalb unseres\nErkennens, damit auch die Zahl der\nBhythmen. Jeder einzelne Rhythmus wird\nerkannt, wenn der Schwerpunkt der Be-\nwegung bekannt oder wenn die Bewegungs-\nbahn bekannt ist. Da wir an der Wende\nder Entwicklung stehen, die eine Wende\nnach der Mitte unseres Wesens ist, erkennen\nwir auch die Mitte des Rhythmus, die der\nSchwerpunkt ist, nicht unmittelbar. Wir\nkennen aber die Bewegungsbahn. Von ihr\naus suchen wir die Mitte. Wir kennen den\nKlang der Wortgestalt und wollen den\nBhythmus dieses Klanges erkennen. Die\nBewegungsbahnen des rhythmischen Klanges\nsind die Tonverbindung des Klanges, die\nHöhenlage und der Stärkegrad des Klanges.\nDiese drei Grundbewegungsbahnen um-\nschliessen die Bewegung der Mitte. Die\nMitte ist bestimmt als der Schwerpunkt\nder entgegengesetzten Grade der Bewegungs-\nbahnen. Da die drei Bewegungsbahnen in\nverschiedenen Ebenen liegen, ergeben sich\ndrei verschiedene Schwerpunkte, für jede\nBewegungsbahn eine. Die drei Schwer-\npunkte sind ein Dreieck, als dessen Schwer-\npunkt die Mitte des Rhythmus gefunden ist.\nDiese Mitte ist der Schwerpunkt der\nrhytmischen Bewegung.\nDer Futurismus erkennt das Dasein der\nMitte der Wortgestalt. Die Erkenntnis des"}, {"page_pdf": 12, "page_imprimee": "150", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.12", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 90, "texte": "Wesens dieser Mitte wird erschlossen in\ndem dritten Grad der Wende, dem Ex-\npressionismus."}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c003", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c003", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "145", "page_fin": "145", "image_debut": 7, "image_fin": 7, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.2.1", "titre_corps": "Linoleumschnitt / Vom Stock gedruckt", "titre_sommaire": "Linoleumschnitt / Vom Stock gedruckt", "signature_source": "Josef Peeters", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 7, "page_imprimee": "145", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.7", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 51, "texte": "Josef Peeters: Linoleumschnitt / Vom Stock gedruckt"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c004", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c004", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "149", "page_fin": "149", "image_debut": 11, "image_fin": 11, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.2.2", "titre_corps": "Ich und das Dorf / Gemälde", "titre_sommaire": "Ich und das Dorf / Gemälde", "signature_source": "Marc Chagall", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 11, "page_imprimee": "149", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.11", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 40, "texte": "Marc Chagall: Ich und das Dorf / Gemälde"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c005", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c005", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "150", "page_fin": "152", "image_debut": 12, "image_fin": 14, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.3", "titre_corps": "Gedichte", "titre_sommaire": "Gedichte", "signature_source": "Kurt Heinar", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 12, "page_imprimee": "150", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.12", "debut_caractere": 92, "fin_caractere_exclue": 1494, "texte": "Gedichte\nKurt Heinar\n\nIn den Tag\nLeopold Corvinus zugeeignet\nWeggeschieden Golden Tau\nLiebeleise sonnengegen\nGlockengoldgeläut besingt\nTraumweb Gleiten schmeidgeschmiegt\nStreicheln Strahlen Tautag vor\nFeier Himmel Hängen Licht\nKnien Himmel erdgeküsst\nÜber Blüht der Weltenmai\n\nWir kommen dahin\nSchrei\nSchreien\ndas Wort\ndas grosse Wort\ndas eine Wort\nEin Wort\nund wieder\nschreien\nSchrei\nDas Leben lieber lassen\nEins zwei\nIn den Tod.\ndarf nicht sein\nDie Liebe lieber Leben\nMuss\nHingegeben\nmüssen Leben Lassen\nEins zwei\nvorbei\nIn\nund dann\nDann müssen Freunde\nFeinde\nBruder sein\nEins zwei\nDas Ganze kehrt\nund dann\ndann\nGeradeaus\nReiss dich die Liebe fort\nDas Leben\nLieber Leben\nlieber lieben\nMensch\nBruder\nBmdermensch\nKniee\nMensch\nDas Eine Wort\nTönt\nund dann\nTönt\nund\ndann\nTönt\nund\nTönt Ton Tötet Tod\n\nGegenliebe\nHört es selbst das grosse Schweigen\nHört es selbst\nDas grosse Schreien\nRranden in den nahen Morgen\nund\nDer Tag bricht an\nZeter reissen Mäuler auf\nWill dem Tod ins Auge schauen\nRleiben Greinen nur am Wege\nund versanden\nRranden in die Welt\ngeblieben\nunverdunkeln Flammenfunken\nLieben Leuchten Fliessen\nUnd\nIch fliege über Wolken\n\nKerkerrot\n\nScheu gleist der Hand\ndie\nder\nzerwürgen die\ndie roten Hände\nNie'\nund\nSchrei Schreit überwell\nund\nRot und Rot\ndas dunkle Auge überher\nder roten Hände grosses Fragen scheuhinein\nin das Rotrote Sinken des Lachens\nneben mir\nGreift rot und immer ~ v\nWieder Rot"}, {"page_pdf": 14, "page_imprimee": "152", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.14", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 915, "texte": "Sinke ich\nam Wege\nin den Sonnenmond am Abend\n\nLoder\nKommen Tausend\nWieder Tausend\nSteiler Bergrand still\nSchreit die Stimme gell\nSchreit die Stimme hell das Licht\nDas\nLicht\nSchreien Tausend\"\nSchreien Alle\nEiner\nHeben Hände krallen\nGott Der Mensch\nLoder\nNieder\nSchreit\nGeschritten\nFrei\nLoder schreiten gotthinauf\nGeschrien\nNieder\nLoder\nWieder Tausend Tausend\nFrei\nDer Mensch\n\nLohblutröte\nLachblut blühen\nlachen\nGlühen singen Lust\nglühen Lachen Leben\nsingen\nLiebe\nlieben blutwürg Himmelweit\nund\nWeites Blühen\nLachen\nlacht\nknien brustzerrissen still\nweissweit leise rote Blüten\nrosaweiche Wolken in den Himmel\nlachen\nglühen\nblühen\nlieben Sterne Himmelweit vereint\n\nGedicht 7\nMein Blut fliesst alle Stunden\nIn die Zeit\nMein Blut schreit alle Tage\nIn die Zeit\nUnd\nIch will Mensch sein\nund meine Kniee beugen\nAlle Stunden schreien\nMenschsein\nAlle Tage fliessen über mein Blut\nDie Welten kreisen\nüber mein Blut\nIn die Zeit"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c006", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c006", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "150", "page_fin": "150", "image_debut": 12, "image_fin": 12, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.3.1", "titre_corps": "In den Tag", "titre_sommaire": "In den Tag", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 12, "page_imprimee": "150", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.12", "debut_caractere": 114, "fin_caractere_exclue": 367, "texte": "In den Tag\nLeopold Corvinus zugeeignet\nWeggeschieden Golden Tau\nLiebeleise sonnengegen\nGlockengoldgeläut besingt\nTraumweb Gleiten schmeidgeschmiegt\nStreicheln Strahlen Tautag vor\nFeier Himmel Hängen Licht\nKnien Himmel erdgeküsst\nÜber Blüht der Weltenmai"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c007", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c007", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "150", "page_fin": "150", "image_debut": 12, "image_fin": 12, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.3.2", "titre_corps": "Wir kommen dahin", "titre_sommaire": "Wir kommen dahin", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 12, "page_imprimee": "150", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.12", "debut_caractere": 369, "fin_caractere_exclue": 887, "texte": "Wir kommen dahin\nSchrei\nSchreien\ndas Wort\ndas grosse Wort\ndas eine Wort\nEin Wort\nund wieder\nschreien\nSchrei\nDas Leben lieber lassen\nEins zwei\nIn den Tod.\ndarf nicht sein\nDie Liebe lieber Leben\nMuss\nHingegeben\nmüssen Leben Lassen\nEins zwei\nvorbei\nIn\nund dann\nDann müssen Freunde\nFeinde\nBruder sein\nEins zwei\nDas Ganze kehrt\nund dann\ndann\nGeradeaus\nReiss dich die Liebe fort\nDas Leben\nLieber Leben\nlieber lieben\nMensch\nBruder\nBmdermensch\nKniee\nMensch\nDas Eine Wort\nTönt\nund dann\nTönt\nund\ndann\nTönt\nund\nTönt Ton Tötet Tod"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c008", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c008", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "150", "page_fin": "150", "image_debut": 12, "image_fin": 12, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.3.3", "titre_corps": "Gegenliebe", "titre_sommaire": "Gegenliebe", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 12, "page_imprimee": "150", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.12", "debut_caractere": 889, "fin_caractere_exclue": 1226, "texte": "Gegenliebe\nHört es selbst das grosse Schweigen\nHört es selbst\nDas grosse Schreien\nRranden in den nahen Morgen\nund\nDer Tag bricht an\nZeter reissen Mäuler auf\nWill dem Tod ins Auge schauen\nRleiben Greinen nur am Wege\nund versanden\nRranden in die Welt\ngeblieben\nunverdunkeln Flammenfunken\nLieben Leuchten Fliessen\nUnd\nIch fliege über Wolken"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c009", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c009", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "150", "page_fin": "152", "image_debut": 12, "image_fin": 14, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.3.4", "titre_corps": "Kerkerrot", "titre_sommaire": "Kerkerrot", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 12, "page_imprimee": "150", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.12", "debut_caractere": 1228, "fin_caractere_exclue": 1494, "texte": "Kerkerrot\n\nScheu gleist der Hand\ndie\nder\nzerwürgen die\ndie roten Hände\nNie'\nund\nSchrei Schreit überwell\nund\nRot und Rot\ndas dunkle Auge überher\nder roten Hände grosses Fragen scheuhinein\nin das Rotrote Sinken des Lachens\nneben mir\nGreift rot und immer ~ v\nWieder Rot"}, {"page_pdf": 14, "page_imprimee": "152", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.14", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 44, "texte": "Sinke ich\nam Wege\nin den Sonnenmond am Abend"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c010", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c010", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "151", "page_fin": "151", "image_debut": 13, "image_fin": 13, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.3.4.1", "titre_corps": "Linoleumschnitt / Vom Stock gedruckt", "titre_sommaire": "Linoleumschnitt / Vom Stock gedruckt", "signature_source": "Hans Mattis Teutsch", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 13, "page_imprimee": "151", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.13", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 57, "texte": "Hans MattiS Teutsch: Linoleumschnitt / Vom Stock gedruckt"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c011", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c011", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "152", "page_fin": "152", "image_debut": 14, "image_fin": 14, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.3.5", "titre_corps": "Loder", "titre_sommaire": "Loder", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 14, "page_imprimee": "152", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.14", "debut_caractere": 46, "fin_caractere_exclue": 373, "texte": "Loder\nKommen Tausend\nWieder Tausend\nSteiler Bergrand still\nSchreit die Stimme gell\nSchreit die Stimme hell das Licht\nDas\nLicht\nSchreien Tausend\"\nSchreien Alle\nEiner\nHeben Hände krallen\nGott Der Mensch\nLoder\nNieder\nSchreit\nGeschritten\nFrei\nLoder schreiten gotthinauf\nGeschrien\nNieder\nLoder\nWieder Tausend Tausend\nFrei\nDer Mensch"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c012", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c012", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "152", "page_fin": "152", "image_debut": 14, "image_fin": 14, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.3.6", "titre_corps": "Lohblutröte", "titre_sommaire": "Lohblutröte", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 14, "page_imprimee": "152", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.14", "debut_caractere": 375, "fin_caractere_exclue": 660, "texte": "Lohblutröte\nLachblut blühen\nlachen\nGlühen singen Lust\nglühen Lachen Leben\nsingen\nLiebe\nlieben blutwürg Himmelweit\nund\nWeites Blühen\nLachen\nlacht\nknien brustzerrissen still\nweissweit leise rote Blüten\nrosaweiche Wolken in den Himmel\nlachen\nglühen\nblühen\nlieben Sterne Himmelweit vereint"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c013", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c013", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "152", "page_fin": "152", "image_debut": 14, "image_fin": 14, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.3.7", "titre_corps": "Gedicht 7", "titre_sommaire": "Gedicht 7", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 14, "page_imprimee": "152", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.14", "debut_caractere": 662, "fin_caractere_exclue": 915, "texte": "Gedicht 7\nMein Blut fliesst alle Stunden\nIn die Zeit\nMein Blut schreit alle Tage\nIn die Zeit\nUnd\nIch will Mensch sein\nund meine Kniee beugen\nAlle Stunden schreien\nMenschsein\nAlle Tage fliessen über mein Blut\nDie Welten kreisen\nüber mein Blut\nIn die Zeit"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c014", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c014", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "152", "page_fin": "153", "image_debut": 14, "image_fin": 15, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.4", "titre_corps": "Poemes : Monsieur Aa 1'Antiphilosophe", "titre_sommaire": "Poemes : Monsieur Aa 1'Antiphilosophe", "signature_source": "Tristan Tzara", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 14, "page_imprimee": "152", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.14", "debut_caractere": 917, "fin_caractere_exclue": 2496, "texte": "Poemes\nMonsieur Aa 1'Antiphilosophe\n\nLe cyclone a mis le crochet dans l'oeil du\nbossu le bossu est une colline la bosse est\nl'oeil du paysage. Le train - excellent fer\nä repasser la lingerie de luxe des grandes\nvegetations - la Vegetation en fiches de\nbibliotheque fouette le vent avec des bruits\nd'appareil morse. Que'est-ce que vous\nvoyez sur le rideau en face? le rideau en\nface etendu comme un bei horizon de den-\ntelles et de cummulus - une chevre rapide\nouvre le tunnel du vide qui respire ses\nzigzags de bonne volonte. N'exagerons\npas. Les boutons electriques de tes seins\nen relief veritable belle fille d'aquarium -\nn'allumeront jamais ce que tu penses l'apres-\nmidi d'ete - l'ennui bourdonnant dans vos\noreiles.\nJ'ai des casiers des bouteilles vides des\npages blanches dans mon cerveau arriere-\nboutique d'imprimerie que tu peux emplir\nde poteaux indicateurs. Si tu veux placer\ndes coquillages. J'habite en monogramme\nenlace dans mon cerveau je travaille ä\ndomicile.\nReflechissez nies chers enfants ä ce qui vous\narrive. Ni fortune ni economies ni mobilier.\nLa fourchette de l'eclair se promene sur\nla petite ville et cherche sa maison.\nIci dans l'ombre nous mettons en marche\nles jouets de nos petits sentiments; entre\nvous et moi - notre securite. Je vais vous\nd6shabiller tranquillement, c'est la saison\ndes emigrations lentes, l'oeil blanc, la cri-\nniere de rubans au vent. Pendant ce temps\nje lui raconte ce qui passe par l'entonnoir\nde la memoire: les voyages et les vacances.\nMais le vent souffle tres fort, il est jeune,\net des arbres passent par sa force. Elle"}, {"page_pdf": 15, "page_imprimee": "153", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.15", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 118, "texte": "est toule blanche et tremble, mais je la\nramene au calme en la persuadant de ma\nhaute Position sociale.\n\nTristan Tzara"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c015", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c015", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "153", "page_fin": "153", "image_debut": 15, "image_fin": 15, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.5", "titre_corps": "Les oiseaux des facons d'agir", "titre_sommaire": "Les oiseaux des facons d'agir", "signature_source": "Tristan Tzara", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 15, "page_imprimee": "153", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.15", "debut_caractere": 120, "fin_caractere_exclue": 2194, "texte": "Les oiseaux des facons d'agir\nTristan Tzara\nLorsque le pain - un - perroquet - le peigne\nsur la tete - apprend ä marcher sur les\nassiettes d'un ours blanc - la neige ne couvre\nplus les montagnes couvertes de neige et\nde mauvaises actions grimpentes - poissons\nde nuages sur les plantes.\nLa scie encadre les portraits des saints et\nles cailloux sont plus lourds sur les senti-\nments de nos yeux durs. Quelle horreur\n- s'ecrie monsieur Aa - s'etend et se rarefie\nentre les heures que la candeur des ani-\nmaux marque de cachets de grisou pour\nles coups audacieux mais sur des heros\nd'almanachs. Les poils magnetiques des\nciseaux chatouillent les ongles de mes doigts\npompons. II ya de l'obscurite dans tout\nconsentement - l'objetdans l'homme est plus\nfort que l'homme - dans la bouteille qui se\nvide - l'inexplicable manipulation nous vole\nles youx avec l'etoile de pierre et de cer-\nveau huileux. Ce bandage m'a toujours\nsemble parfaitement inutile. Si j'offre le\nvide au vide - les noisettes aux cigales nor-\nmales - la »brume aux fusees egales et tran-\nquillisees par le sport - les vitres aux\ncatastrophes legales - les jeux suspendus\ndes fortifications au destin - la grendeur ne\npeut que grandir - j'explore l'agglomeration\nqui a pröcede la geographie - le raisin de\nla possibilitd quand le cerveau n'etaitquegaz.\nAinsi se broie la clef des dents et le corps\nau milieu. La cravate vivente du sentier.\nCe ne pouvait etre qu'une famille prospere\nenquete d'une carcasse de bonne heure.\nCertaines balles perdues se multiplient dans\nles miroirs - jouent aux souvenirs ataviques\ndes habiletös nuptiales. Sur le bateau\naffiche - le Service des soins paternels est\nregl6 ä l'aide des poteaux indicateurs. Les\nvaches lechent les fossilles qui deviennent\npröcieuses - ne croyez-vous pas que cela\ncircule dans le sang? Et pue chaque globule\nest un oeuf vivant avec queue force et\ninstin et?\nSans sourcils la bouche ne pourrait pas\nfonetionner - au large passent les poitrines\ndes mSrites galants des crises agricoles des\nsaluts vagabonds des bprnes des brouillards\net des connuetes."}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c016", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c016", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "153", "page_fin": "153", "image_debut": 15, "image_fin": 15, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.6", "titre_corps": "Chaque ampoule contient mon systéme nerveux", "titre_sommaire": "Chaque ampoule contient mon systéme nerveux", "signature_source": "Tristan Tzara", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 15, "page_imprimee": "153", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.15", "debut_caractere": 2196, "fin_caractere_exclue": 2687, "texte": "Chaque ampoule contient mon systéme\nnerveux\nTristan Tzara\nSouleve ta jupe et mords la scie - la scie de\nvinaigre souvenir et pellicule d'os marteles\nä dösespoir - vint le loup qui vola la broche\nagneau - son squellette decore encore la\npoitrine lasse d'or des deux villages - et le\ncerveau resta comme coeur du lac que\npersonne ne mange ne mange ne mange\nn'embrasse n'embrasse n'embrasse n'em-\nbrasse ne croit ne croit ne juge ne juge ne\njuge ne vole ne boit ne boit ne disseque\nne disseque."}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c017", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c017", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "153", "page_fin": "154", "image_debut": 15, "image_fin": 16, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.7", "titre_corps": "Monsieur Aa l'Antiphilosophe", "titre_sommaire": "Monsieur Aa l'Antiphilosophe", "signature_source": "Tristan Tzara", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 15, "page_imprimee": "153", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.15", "debut_caractere": 2689, "fin_caractere_exclue": 3830, "texte": "Monsieur Aa l'Antiphilosophe\n\nLa chevelure abondante de l'imagination\nlui tourne magnifiquement la tete - sous\nle poids et la menace - des pensees en\ntours de cartes. La chance est ingenieuse\n- la cuillere tourne infatigablement dans\nla tasse Porte-manteau de l'evangile et sa\ntete minuscule laisse pousser la barbe en\nferments de crocodiles la memoire.\nLes tourelles les tourelles et leurs disposi-\ntions calcaires.\nL'herbe des veux de pluie.\nS'ouvrant trop souvent - cor et tambour\n- aux crises d'inconnu. Le train qui part\nporte des bas de soie - mais les filigranes\ndes echaffaudages. Avent avant est disponible\naux combinaisons de la memoire. Coupant\ntransversalement le deuil des levres, il. Le\nprochain arret est un joli mariage. Le\nmanage a tamponne l'amour l'amour a\nderaille facilement voilä.\nL'äme est nöcessaire - l'accent de la tete -\nquand l'opinion impermeable joue au succes\ndes nations. Infatiguable et ayant caresse\nles plantations sinueuses de la paume de\nsa main. „Je ne sais pas lire je ne sais\npas öcrire je ne sais pas penser. Sur la\nchaise l'oeil de raie. Je ne sais pas faire\nl'amour je ne sais pas respirer, Mais je"}, {"page_pdf": 16, "page_imprimee": "154", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.16", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 445, "texte": "je. Je sais je. Quant au roucoulement\ncrispe de ta nervosite verbale. Je ne sais\npas dire la verit6. Je ne sais pas digörer.\nDesirable tu es sans peur - chemise de ta\nvue - myopie fraiche et decousue en surfin»\nDanse sur les gradins. Je ne sais pas dan-\nser sur les gradins. Je ne sais pas grandeur.\nProjetes dans l'ombre du visage - nous\njetons de l'ombre aux oiseaux. Qui ne\ndeviendrait pas fou en mangeant de l'ombre\nd'oiseaux?\n\nTristan Tzara"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c018", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c018", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "154", "page_fin": "154", "image_debut": 16, "image_fin": 16, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.8", "titre_corps": "Paysage", "titre_sommaire": "Paysage", "signature_source": "Tristan Tzara", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 16, "page_imprimee": "154", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.16", "debut_caractere": 447, "fin_caractere_exclue": 947, "texte": "Paysage\nTristan Tzara\nFaites vos jeux siffloz l'aiguille par les\ncornes de boeuf cendre la pluie le long\ndes herbes seches moustaches de quel\ntransport de matteres combustibles chatouil-\nlent le final de saison - demanda X ä\nl'ampleur des fibres ä communication -\ndevore le tonnerre enfle de sursauts de roue\nmal graissee\nla chienne sait l'heure qu'il; est ä la den-\nture de son chien. Excepte l'acte de fai-\nblesse precieuse pour les soins du croise-\nment de jument et de clou\ncela s'appelle foudre."}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c019", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c019", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "154", "page_fin": "155", "image_debut": 16, "image_fin": 17, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.9", "titre_corps": "Gedichte", "titre_sommaire": "Gedichte", "signature_source": "Kurt Liebmann", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 16, "page_imprimee": "154", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.16", "debut_caractere": 949, "fin_caractere_exclue": 1804, "texte": "Gedichte\nKurt Liebmann\n\nHängt struppig\nAugen\nschluchtenüberwelte Augen\nAugen Mondgrün\nsickersintern .\nzacken\nWolkennächte\ntropfen\nfaden\naugenschleime Ketten\nziehen\nhöhen\nkurbeln\nreissen\nmich\nund\nAtemsegel überrauschen\nSchreie löchern\nritzen\nZangen Knöchel\nbohren\nätzen\nhänge Welten\nBippenkerze\nheult\ndas Magergrind\nzerfetzen\nmergeln\nklappern\nreissen Ketten\nspreize Beine\nHals röhrt Tiefen\nschreit\ndie Scham\nversickert\ngrinsen Höhen\nSternenrinsel\nkugeln Haare\nbalgen\nNacktgesindel\nfilzen\nStruppen\nDornenlichte\nritzen\nschlagen\nScham wirft Schrei\nund\nMondbleich\nLachen\nDucken\nsenkt\ndie Säge\nzwischenbeinig\nknirscht\nund\nzahnt\nSpitzwind schleicht schräg\nund\nschnappt\ndie tropfen Hälften\nBlut\n\nKugel\nGlühen\nzacken \"\nhöhnend schrille Sternenglitzer\nSpitzenklingeln\nstülpen Scham\nSpritzfrechen\nzüngeln Schenkelzittern\nrauscht die Nacht\nden Blutsamt\nschürzt Brokat"}, {"page_pdf": 17, "page_imprimee": "155", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.17", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 1200, "texte": "schleift Kehlen\nSternenwimmel\nwürge Kehlen\nstäuben Rlitzen\nknistern\nwiegen\nkreisen\nKreise fruchten\nröten Schwellen\nstürzen Zeiten\nfallen\nsteinen\nF unkelgrotten\nbogen Drohen\nSchluchten\nLeuchten flattert\nplatzen Rinden\nstampfen Rinden\nstampfen Säle\nspeien\nSternen\nblühen Innen\nInnen blutet\nund\ndie Schreie\nWehe\nbrennen\npeitscht der Hohn\ndie bäumen Winde\nTrappelmähnen\nFlatteräste\nkreisen\nritzen\nsprühen\nkreisen Stürzen\nrollen Aderzeiten\nrollen\nstürzen\ntönen\nschreien\nwühlen\nwellen\nstürmen Rollen\nkugeln\nflimmern\nfunken\nstäuben\nstieben\nstiebt mich ab\nWühlbrüllen\nklettere Fackeln\nAhnen\nWürgen\nschalle Schluchten\nTrichter\nSchreie\nstrahlen\nästen\nsplittern\nblockt das Meer\nklumpt Gold\ndie Woge\nAtem\nstürzt das Meer\nrollt Raum\nich schwebe\nschmerzgenagelt\nNebel schlacken\nschlieren\nschlingern Röhren\nfaden\nweiten\ntosen\nwürgen\nZähne reissen Rippen\nschweben\nbauen Rlutkreuz\nDich\nund Du\nDu krümmst\nHaar fahnt\nQualmsticken\nFackel Vorhang\nbrechen Wunden\nWelten prallen\nfruchten. Schenkel\nGeissein\nSchlagen\nRröckeln ätzt\nund\naus dem Schrei\nschnellt Wurzel\nbricht das Welten\nWelt\ndie fetzen Köpfe\nhalten Kugel\nblühen Rollen\nWunder\nkreisen\nschwebt\ndie Sonne\nWilden\nRlühen\nSchweben\nKugel\nSonne\nblüht\nden weiten Kreis."}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c020", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c020", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "154", "page_fin": "154", "image_debut": 16, "image_fin": 16, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.9.1", "titre_corps": "Hängt struppig", "titre_sommaire": "Hängt struppig", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 16, "page_imprimee": "154", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.16", "debut_caractere": 973, "fin_caractere_exclue": 1635, "texte": "Hängt struppig\nAugen\nschluchtenüberwelte Augen\nAugen Mondgrün\nsickersintern .\nzacken\nWolkennächte\ntropfen\nfaden\naugenschleime Ketten\nziehen\nhöhen\nkurbeln\nreissen\nmich\nund\nAtemsegel überrauschen\nSchreie löchern\nritzen\nZangen Knöchel\nbohren\nätzen\nhänge Welten\nBippenkerze\nheult\ndas Magergrind\nzerfetzen\nmergeln\nklappern\nreissen Ketten\nspreize Beine\nHals röhrt Tiefen\nschreit\ndie Scham\nversickert\ngrinsen Höhen\nSternenrinsel\nkugeln Haare\nbalgen\nNacktgesindel\nfilzen\nStruppen\nDornenlichte\nritzen\nschlagen\nScham wirft Schrei\nund\nMondbleich\nLachen\nDucken\nsenkt\ndie Säge\nzwischenbeinig\nknirscht\nund\nzahnt\nSpitzwind schleicht schräg\nund\nschnappt\ndie tropfen Hälften\nBlut"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c021", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c021", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "154", "page_fin": "155", "image_debut": 16, "image_fin": 17, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.9.2", "titre_corps": "Kugel", "titre_sommaire": "Kugel", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 16, "page_imprimee": "154", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.16", "debut_caractere": 1637, "fin_caractere_exclue": 1804, "texte": "Kugel\nGlühen\nzacken \"\nhöhnend schrille Sternenglitzer\nSpitzenklingeln\nstülpen Scham\nSpritzfrechen\nzüngeln Schenkelzittern\nrauscht die Nacht\nden Blutsamt\nschürzt Brokat"}, {"page_pdf": 17, "page_imprimee": "155", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.17", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 1200, "texte": "schleift Kehlen\nSternenwimmel\nwürge Kehlen\nstäuben Rlitzen\nknistern\nwiegen\nkreisen\nKreise fruchten\nröten Schwellen\nstürzen Zeiten\nfallen\nsteinen\nF unkelgrotten\nbogen Drohen\nSchluchten\nLeuchten flattert\nplatzen Rinden\nstampfen Rinden\nstampfen Säle\nspeien\nSternen\nblühen Innen\nInnen blutet\nund\ndie Schreie\nWehe\nbrennen\npeitscht der Hohn\ndie bäumen Winde\nTrappelmähnen\nFlatteräste\nkreisen\nritzen\nsprühen\nkreisen Stürzen\nrollen Aderzeiten\nrollen\nstürzen\ntönen\nschreien\nwühlen\nwellen\nstürmen Rollen\nkugeln\nflimmern\nfunken\nstäuben\nstieben\nstiebt mich ab\nWühlbrüllen\nklettere Fackeln\nAhnen\nWürgen\nschalle Schluchten\nTrichter\nSchreie\nstrahlen\nästen\nsplittern\nblockt das Meer\nklumpt Gold\ndie Woge\nAtem\nstürzt das Meer\nrollt Raum\nich schwebe\nschmerzgenagelt\nNebel schlacken\nschlieren\nschlingern Röhren\nfaden\nweiten\ntosen\nwürgen\nZähne reissen Rippen\nschweben\nbauen Rlutkreuz\nDich\nund Du\nDu krümmst\nHaar fahnt\nQualmsticken\nFackel Vorhang\nbrechen Wunden\nWelten prallen\nfruchten. Schenkel\nGeissein\nSchlagen\nRröckeln ätzt\nund\naus dem Schrei\nschnellt Wurzel\nbricht das Welten\nWelt\ndie fetzen Köpfe\nhalten Kugel\nblühen Rollen\nWunder\nkreisen\nschwebt\ndie Sonne\nWilden\nRlühen\nSchweben\nKugel\nSonne\nblüht\nden weiten Kreis."}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c022", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c022", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "156", "page_fin": "156", "image_debut": 18, "image_fin": 18, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.10", "titre_corps": "Hohe Politik", "titre_sommaire": "Hohe Politik", "signature_source": "Walter Krug", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 18, "page_imprimee": "156", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.18", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 2827, "texte": "Hohe Politik\nWalter Krug\n„Vater, ist es wahr, dass Deutschland früher\nreich gewesen ist.\"\nSo gewiss, mein Junge, als es jetzt arm ist.\n„Damals hat es also gar keine armen Leute\nin Deutschland gegeben, Vater?\"\nDoch, doch, mein Junge, beinahe soviel,\nals es im heutigen armen Deutschland reiche\nLeute gibt.\n„Wenn wir aber heut so viel reiche Leute\nhaben, so sind wir doch nicht arm, Vater\"\nArm ist ein Land, Junge, wenn es viele\nReiche hat und reich ist ein Land, wenn\nes viele Arme hat.\n„Vater, kann ich das jetzt schon ver-\nstehen\"\nMein Sohn, das wirst du nie verstehen!\n„Vater, warum ist denn das Rrot so teuer\"\nWeil das Mehl so teuer ist, Junge.\n„Und warum ist das Mehl so teuer\"\nWeil das Korn teuer ist.\n„Und warum ist das Korn so teuer?\"\nWeil der Dollar so hoch steht.\n„Da kann doch aber nur das amerikanische\nRrot teuer sein. Warum kostet denn das\ndeutsche ebensoviel, Vater\"\nWeil es den Weltmarktpreis erreichen muss.\n„Warum muss es denn den Weltmarktpreis\nerreichen.\"\nDamit es ebenso teuer wie das amerika-\nnische wird.\n„Vater, kann ich das heute schon ver-\nstehen\"\nMein Kind, das wirst du nie verstehen!\"\n„Vater, ist unser Präsident ein Sozial-\ndemokrat. \"\nGewesen, mein Kind.\n„Warum ist er es nicht mehr.\"\nWeil sich das für einen Präsidenten des\ndeutschen Reiches nicht schickt. Ein Präsident\nsoll über den Parteien stehen. „Dann stehen\nalso alle Präsidenten über den Parteien.\"\nNur die Sozialdemokratischen, Junge, weil\nsie objektiv sind.\n„Warum hat man denn nicht schon früher\nPräsidenten aus Sozialdemokraten gemacht,\nVater.\"\nWeil man nicht gewusst hat, dass sie so\nobjektiv sind. Man glaubte immer, sie\nwürden den Reichen nehmen und den\nArmen geben.\n„Das wäre doch aber gut, Vater.\"\nGut ja, aber nicht objektiv, Kind.\n„Was ist denn objektiv, Vater.\"\nWenn ein Armer einem Armen etwas\nnimmt und es dem Reichen gibt.\n„Das kann ich nicht verstehen, Vater!\"\nDas wirst du nie verstehen, Kind.\n„Warum nennt man denn die Zeitungen\n„Presse\", Vater.\"\nWeil sie dem Volke die Meinung aufpressen.\n„Die Zeitungen haben doch aber sehr viele\nMeinungen.\"\nDie Presse hat nur eine Meinung, jede Zei-\ntung jedoch eine besondere Farbe davon.\n„Dann müss doch aber das Volk ganz bunt\naussehen, wenn ihm alle diese farbigen\nMeinungen aufgepresst werden.\"\nNein, mein Junge, die einzelnen Farben\nzusammengepresst, ergeben ein wunder-\nschönes Rild, einen Vielfarbendruck.\n„ Dann müssten doch alle Leute in Deutsch-\nland dieselbe Meinung haben, warum zanken\nsie sich denn, Vater.\"\nWeil der einzelne nicht weiss, dass er\nebenso gepresst ist wie sein Nachbar.\nEr glaubt nur einfarbig gepresst zu sein.\n„Warum sagt's ihm denn niemand, Vater.\"\nWeil er's doch nicht glaubt, Kind.\n„Und warum glaubt er's nicht, Vater.\"\nWeil's ihm niemand sagt.\n„Muss ich erst gross werden, Vater, wenn\nich das verstehen soll.\"\nMein Kind, das wirst du nie verstehen."}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c023", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c023", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "156", "page_fin": "156", "image_debut": 18, "image_fin": 18, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.11", "titre_corps": "Inhalt", "titre_sommaire": "Inhalt", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 18, "page_imprimee": "156", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.18", "debut_caractere": 2829, "fin_caractere_exclue": 3133, "texte": "Inhalt\nLothar Schreyer: Das Wort / Fortsetzung\nKurt Heinar: Gedichte\nTristan Tzara: Poemes\nKurt Liebmann: Gedichte\nWalter Krug: Hohe Politik\nJosef Peeters: Linoleumschnitt / Vom Stock gedruckt\nMarc Chagall: Ich und das Dorf / Gemälde\nHans Mattis Teutsch: Linoleumschnitt / Vom Stock gedruckt\nOktober 1922"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c024", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c024", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "140", "page_fin": "140", "image_debut": 2, "image_fin": 2, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.12", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 2, "page_imprimee": "140", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.2", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 487, "texte": "IS E L E CTI O N\n| CHRONIQUE DE LA VIE ARTISTIQUE\n| Directeurs: Andre de Ridder et P. G. van Heche / 67, Avenue Louise - Bruxelles\nEE\nAbonnement: 30 frs. par an (10 de 32 pages)\nPrix de la premiere annee, reliee toile frs. 40.—\n| m » n deuxiene „ * „ frs. 40.—\n| Lisez specialement les numeros conserves a l'Art Negre, la Gravure sur Bois,\n1 la Peinture hollandaise contemporaine. Prix: 7 frs. par No.\n| SELECT lON expose en Belgique et a l'etranger, vend et achete des tableaux modernes"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c025", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c025", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "140", "page_fin": "140", "image_debut": 2, "image_fin": 2, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.13", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 2, "page_imprimee": "140", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.2", "debut_caractere": 489, "fin_caractere_exclue": 679, "texte": "Budidrucfterei ttidiarfl Stein ISadii.\nBERLIN N54 / BR UNNENSTRASSE 188/190\nFERNSPRECH*ANSCHLUSS: NORDEN Nr. 3393\nliefert samtliche Drudcsachen,\nein* utid mehrfarbig, schnell, gut und billig"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c026", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c026", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "140", "page_fin": "140", "image_debut": 2, "image_fin": 2, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.14", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 2, "page_imprimee": "140", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.2", "debut_caractere": 681, "fin_caractere_exclue": 1145, "texte": "••»•••••«•••*•••!•»«••••••••••••••••••«••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••I*•••••••*«•»••••••••«\n• • • •\n| Paplerfabrik-Lager L.Baffier |\nH Berlin W9. Potsdomer StraDe 20\n•« ••\nS: Sonderheit Untergrund*Kartons fiir moderne Photographie is\n:: Butt en* Pa pi ere fiir beste Buchausstattung / Werkdruck*Papiere\nii Farbige Ueberzugs*Papiere fiir Buchbinder H\n•j Leipzig MpA A ncctplliiitf& rranhfuri a. PI.\ng Bugrahaus IICO\"AUSSieilUIIg Werkbundhaus SS\n»« ••."}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c027", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c027", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "140", "page_fin": "140", "image_debut": 2, "image_fin": 2, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.15", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 2, "page_imprimee": "140", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.2", "debut_caractere": 1147, "fin_caractere_exclue": 1719, "texte": "D*A* D * A\nArp: Die Wolkenpumpe\n3. Auflage. Kartoniert M. I.—\nHuelsenbeck:\nGeschichte des Dadaismus\n5. Auflage. Kartoniert M. 2.—\nKlemm: Traumsduett\n3. Auflage. Kartoniert M. 2.—\nSchwitters: Anna Blume\n13. veranderte Auflage\nKart. M. 2.—, geb. M. 3.—\nSchwitters: Die Kathedrale\n3. Auflage. Kartoniert M. 2.—\nSerner: Letzte Lockerung\n3. Auflage. Kartoniert M. 2.—■\nVischer:\nSekunde durch Hirn. Roman\n3. Auflage. Kartoniert M. 2.—\nDie Preise sind heute mit d.Teuerungs«»\nzahl6ozu multiplizieren. Bezug durch\njede Buchhandlung oder direkt vom\nVerlag Paul Steegemann, Hannover"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c028", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c028", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "140", "page_fin": "140", "image_debut": 2, "image_fin": 2, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.16", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 2, "page_imprimee": "140", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.2", "debut_caractere": 1721, "fin_caractere_exclue": 2263, "texte": "I Die 1\n-a -}\nI Vereinigung 112\nj der Kunstfreunde 112\nI Ad. 0. Troitzsch 112\n| Berlin-Schoneberg \\\n| Feurigstrasse 59\n= bietet ihren Mitgliedern fur \\\n= den Jahresbeitrag von 400 M. =\n: jahrlich ein Freiblatt (Laden- z\ni preis 1000 M.) sowie in jedem I\ni dritten Jahre eine Pramie |\n| (LadenpreislOOOM.)ausmehr =\n| als 800 kiinstlerisch ausge- §\n| fiihrten Original - Reproduk- 1\n| tionen,dießerechtigung,samt~ 1\n| liche Blatter zuVorzugspreisen 5\n| zu beziehen, sowie Werbepra- I\n| mien in Bildern und Por- |\n| zellanen. Prospekte gratis. \\"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c029", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c029", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "140", "page_fin": "140", "image_debut": 2, "image_fin": 2, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.17", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 2, "page_imprimee": "140", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.2", "debut_caractere": 2265, "fin_caractere_exclue": 2772, "texte": "Das beste Geschenk fur Grofi und Klein\nPA\" F A - n A\nPAPIERFARBniAPPE\nGesamtwerk 69 Papierfarben von hochster Farbkraft liefert\nPAP lERFARBBIL DER\nvon unerreichter Schonheit / Geschiitzt in alien Kulturstaaten\nBisher erschienen:\nPafama A\nPafama B\nPafama C\nPafama Stern\ni? JEefkrwnittel!\n112 112\nZu bezieheti durch\n=25 Farben hochkiinstlerisches\n=22 Farben Vorlagenwerk fur jede Mappe\n= 22 Farben J Gebrauchsanweisung\n— 11 Farben j funfsprachig\nPAFA M; A WALDEN & CO. / BERLIN W 9\nPOT S\" DAME R STRASSE 134 a"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c030", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c030", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "157", "page_fin": "157", "image_debut": 19, "image_fin": 19, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.18", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 19, "page_imprimee": "157", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.19", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 146, "texte": "♦\n♦\nGRAPHIUHE KUNSTANHALT\nBERLIN 1.0. 16\nWUSTEBHAUSENERSTR.IS\nEINFARBI<iE*MEHRFAMI<iE\nKLIICHEEI\nt FEBNBUF MPL.4275\n>• -\n: , *• . * .\nILL) K L A R."}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c031", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c031", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "158", "page_fin": "158", "image_debut": 20, "image_fin": 20, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.19", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 20, "page_imprimee": "158", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.20", "debut_caractere": 138, "fin_caractere_exclue": 467, "texte": "KUNSTAUSSTELLUNG DER STURM\nBERLIN W 9 / POTSDAMER STRASSE 134a / AM POTSDAMER PLATZ\nGeoffnet taglich von 10—6 Dhr / Sonntags von 11—2 Uhr / Monatlicher Wechsel\nHundertzwolfte Ausstellung Hundcrtdreizehntc Ausstellung\nOktober 1922 November 1922\nLouis Marcoussis Johannes Jtten\nSturm/Gesamtschau Sturm^Gcsamtschau\nTageskarte 3 Mark"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c032", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c032", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "158", "page_fin": "158", "image_debut": 20, "image_fin": 20, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.20", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 20, "page_imprimee": "158", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.20", "debut_caractere": 469, "fin_caractere_exclue": 1196, "texte": "M O N ATS S C H R I FT D E R STUR WE / Dreizehntes Jahr\nErscheint am ftinften jeden Monats\nMit mehrfarbigen Kunstbeilagen, Holzschnitten (stets vom Stock gedruckt) und Zeichnungen\nDauerbezug / Ein Jahr 600 Mark / Ein Halbjahr 350 Mark / Einzelheft 75 Mark / Ausland: 2000 Mark\nVollstandige Exemplare des 6. bis 12. Jahrgangs nur noch in wenigen Exemplaren vorhandcn je 1000 Mark\n1. bis 5. und 8. Jahrgang vergriffen / Einzelhefte alter Jahrg5nge jc 75 Mark\nVon alien Holzschnitten der Zeitschrift Der Sturm sind signierte und nummerierte Handdrucke, von den\nmeisten Zeichnungen Kunstdrucke kauflich zu erwerben. Die Originale sind verk£uflich.\nSturmbuhne j Jahrbuch des Theaters der Expressionisten / 1. bis 8. Folge / 100 Mark"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c033", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c033", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "158", "page_fin": "158", "image_debut": 20, "image_fin": 20, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.21", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 20, "page_imprimee": "158", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.20", "debut_caractere": 1198, "fin_caractere_exclue": 1443, "texte": "Q TT T? TUT > A R T7 TVT Tl T7 Jcden ersten und drittcn Mittwoch des Monats 78/4 Uhr in dcr\nO 1 U Xv IVl ' xx O Lh \\J Hi Kunstausstellung Dcr Sturm Potsdamer Strafie 134 a\nStandige Mitwirkende: Rudolf Blumner / Rezitation\nHcrwarth Walden / Musik"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c034", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c034", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "158", "page_fin": "158", "image_debut": 20, "image_fin": 20, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.22", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 20, "page_imprimee": "158", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.20", "debut_caractere": 1445, "fin_caractere_exclue": 1799, "texte": "Der Sturm ubcrnimmt die Veranstaltung von\nSturm - Ausstellungen (Gesamtschau und Einzel-\nausstcllungcn) in alien St&dten und L£ndern,\nDer Sturm vermittelt nur den Verkauf von\nWerken der Kunstler, die er durch eigene Aus*\nstellungen anerkennt.\nStandige Verkaufsstelle fur Graphik\nVerlag Der Sturm G. m. b. H,\nPotsdamer Strafie 134 a / Gartenhaus rechts II"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c035", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c035", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "158", "page_fin": "158", "image_debut": 20, "image_fin": 20, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.23", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 20, "page_imprimee": "158", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.20", "debut_caractere": 1801, "fin_caractere_exclue": 1852, "texte": "Ver2nderung samtlicher Prcisc jcdcrzcit vorbchaltcn"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c036", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c036", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "158", "page_fin": "158", "image_debut": 20, "image_fin": 20, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.24", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 20, "page_imprimee": "158", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.20", "debut_caractere": 1854, "fin_caractere_exclue": 2003, "texte": "Im Oktober erscheinen:\nAlbert Gleizes:\nDer Kubismus / Die Mittel zu seinem Verstandnis\nKurt Schwitters:\nDie Blume Anna\nKurt Schwitters:\nAuguste Bolte"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1922-10-05-01-c037", "article_bluemountain": "bmtnabg_1922-10-05_01#c037", "volume": "bmtnabg_1922-10-05_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "158", "page_fin": "158", "image_debut": 20, "image_fin": 20, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.2.25", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 20, "page_imprimee": "158", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.20", "debut_caractere": 2005, "fin_caractere_exclue": 2839, "texte": "W. Marzillier & Co.« Berlin W * Grnnewaldstr. 14/15\noefirfindet i#s4 tioi-Spediteure s. pi. des Kftnigs von Spanlen eesrondei ism\n[tiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiim\nSpedition und Mobeltransporte, Verpackung und Lagerung\nvon Gemalden und Kunstgegenstanden jeder Art Lieferung\nund Empfang nach und von alien Kunstausstellungen des\nIn* und Auslandes Transportversicherungen jeder Art.\nlllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllHlllllllllllKlillllllllllllltllllllllllllllllllMlimilllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll\nSpedlteure des Wirtschoftiichen Verbandes Dfildender Ktlnsller. der rreien Secession\ndes Verbandes Deutscher lllusfratoren und Haussped.iteure des ..Sturm\"."}]}], "pages_ocr_originales": [{"page_pdf": 1, "page_imprimee": "139", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.1", "texte": "DFRSTLRM\nMONATSSCHRIFT /\nHERAUSGEBER: HERWARTH WALDEN\nDREIZEHNTER JAHRGANG / ZEHNTES HEFT\n\nJosef Peeters: Linoleumschnitt / Vom Stock gedruckt"}, {"page_pdf": 2, "page_imprimee": "140", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.2", "texte": "IS E L E CTI O N\n| CHRONIQUE DE LA VIE ARTISTIQUE\n| Directeurs: Andre de Ridder et P. G. van Heche / 67, Avenue Louise - Bruxelles\nEE\nAbonnement: 30 frs. par an (10 de 32 pages)\nPrix de la premiere annee, reliee toile frs. 40.—\n| m » n deuxiene „ * „ frs. 40.—\n| Lisez specialement les numeros conserves a l'Art Negre, la Gravure sur Bois,\n1 la Peinture hollandaise contemporaine. Prix: 7 frs. par No.\n| SELECT lON expose en Belgique et a l'etranger, vend et achete des tableaux modernes\n\nBudidrucfterei ttidiarfl Stein ISadii.\nBERLIN N54 / BR UNNENSTRASSE 188/190\nFERNSPRECH*ANSCHLUSS: NORDEN Nr. 3393\nliefert samtliche Drudcsachen,\nein* utid mehrfarbig, schnell, gut und billig\n\n••»•••••«•••*•••!•»«••••••••••••••••••«••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••I*•••••••*«•»••••••••«\n• • • •\n| Paplerfabrik-Lager L.Baffier |\nH Berlin W9. Potsdomer StraDe 20\n•« ••\nS: Sonderheit Untergrund*Kartons fiir moderne Photographie is\n:: Butt en* Pa pi ere fiir beste Buchausstattung / Werkdruck*Papiere\nii Farbige Ueberzugs*Papiere fiir Buchbinder H\n•j Leipzig MpA A ncctplliiitf& rranhfuri a. PI.\ng Bugrahaus IICO\"AUSSieilUIIg Werkbundhaus SS\n»« ••.\n\nD*A* D * A\nArp: Die Wolkenpumpe\n3. Auflage. Kartoniert M. I.—\nHuelsenbeck:\nGeschichte des Dadaismus\n5. Auflage. Kartoniert M. 2.—\nKlemm: Traumsduett\n3. Auflage. Kartoniert M. 2.—\nSchwitters: Anna Blume\n13. veranderte Auflage\nKart. M. 2.—, geb. M. 3.—\nSchwitters: Die Kathedrale\n3. Auflage. Kartoniert M. 2.—\nSerner: Letzte Lockerung\n3. Auflage. Kartoniert M. 2.—■\nVischer:\nSekunde durch Hirn. Roman\n3. Auflage. Kartoniert M. 2.—\nDie Preise sind heute mit d.Teuerungs«»\nzahl6ozu multiplizieren. Bezug durch\njede Buchhandlung oder direkt vom\nVerlag Paul Steegemann, Hannover\n\nI Die 1\n-a -}\nI Vereinigung 112\nj der Kunstfreunde 112\nI Ad. 0. Troitzsch 112\n| Berlin-Schoneberg \\\n| Feurigstrasse 59\n= bietet ihren Mitgliedern fur \\\n= den Jahresbeitrag von 400 M. =\n: jahrlich ein Freiblatt (Laden- z\ni preis 1000 M.) sowie in jedem I\ni dritten Jahre eine Pramie |\n| (LadenpreislOOOM.)ausmehr =\n| als 800 kiinstlerisch ausge- §\n| fiihrten Original - Reproduk- 1\n| tionen,dießerechtigung,samt~ 1\n| liche Blatter zuVorzugspreisen 5\n| zu beziehen, sowie Werbepra- I\n| mien in Bildern und Por- |\n| zellanen. Prospekte gratis. \\\n\nDas beste Geschenk fur Grofi und Klein\nPA\" F A - n A\nPAPIERFARBniAPPE\nGesamtwerk 69 Papierfarben von hochster Farbkraft liefert\nPAP lERFARBBIL DER\nvon unerreichter Schonheit / Geschiitzt in alien Kulturstaaten\nBisher erschienen:\nPafama A\nPafama B\nPafama C\nPafama Stern\ni? JEefkrwnittel!\n112 112\nZu bezieheti durch\n=25 Farben hochkiinstlerisches\n=22 Farben Vorlagenwerk fur jede Mappe\n= 22 Farben J Gebrauchsanweisung\n— 11 Farben j funfsprachig\nPAFA M; A WALDEN & CO. / BERLIN W 9\nPOT S\" DAME R STRASSE 134 a"}, {"page_pdf": 3, "page_imprimee": "141", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.3", "texte": "wam KiEni B BHH\nCKjH HH\nMONATSSCHRIFT / HERAUSGEBER: HERWARTH WALDEN\nFortsetzung\n\nDas Wort\nLothar Schreyer\n\n2. Der Kubismus des Wortes\nDas Wesen des Kubismus ist anschaulich\nim Kubus. Im Begriff begreifen wir das\nWesen des Kubismus. Den Kubus begreifen\nwir, wenn wir seine Ausdehnungen er-\nkennen.\nDas Wesen der kubischen Gestalt ist die\nDreifaltigkeit der Ausdehnungen.\nDer Kubismus des Wortes ist die Erkennt-\nnis der Dreifaltigkeit der Ausdehnungen\nder Wortgestalt.\nDie Wortgestalt hat drei Ausdehnungen: die\nnaturgemässe Ausdehnung, die geistes-\ngemässe Ausdehnung, die vernunftgemässe\nAusdehnung.\nDie naturgemässe Ausdehnung der Wort-\ngestalt ist die Ausdehnung in der Welt des\nWillens. Die Wortgestalt wirkt in der Welt\ndes Willens. Durch die naturgemässe Aus-\ndehnung fliesst das Wort ein in die Welt\ndes Willens und dehnt sich dort aus. Die\nnaturgemässe Ausdehnung gehört selbst der\nWelt des Willens an. Diese Ausdehnung\nist ein untrennbarer Bestandteil der Wort-\ngestalt, durch den die Wortgestalt einge-\nwirkt ist in die Welt des Willens. Durch\ndiese Ausdehnung ist die nutzwirkende\nKraft des Wortes gewirkt.\nDer Mensch gehört der natürlichen Welt\ndurch seinen Willen an. Der Wille erscheint\n• •\ndurch alle Äusserungen des Menschen.\nÄusserung des Menschen ist das Wort in\nseiner naturgemässen Ausdehnung. Das Wort\nin dieser Ausdehnung ist Bildemittel der\nnatürlichen Welt. Als Mittel steht es zwischen\nden einzelnen Erscheinungen der natürlichen\nWelt. Als Mittel ist es das Mass, mit dem\nder Mensch nach seinem Willen die Er-\nscheinungen misst und ihnen einen Nennwert,\neinen Namen gibt. Die Einzelerscheinung\nbezeichnet er mit dem Bruch, gebildet aus\ndem Verhältnis der Einzelerscheinung zu der\nmit dem Nennwert bezeichneten Gesamt-\nerscheinung. Als Bildemittel setzt das Wort\ndie Erscheinungen, die mit verschiedenen\nNennwerten bezeichnet sind, in ein be-\ndingtes Verhältnis. Dieses Verhältnis be-\nstimmt sein Wille. Die Setzung dieses\nVerhältnisses ist Bildung durch den Men-\nschen in der natürlichen Welt.\nDie geistesgemässe Ausdehnung der Wort-\ngestalt ist die Ausdehnung in der Welt der\nVorstellung. Durch die geistesgemässe Aus-\ndehnung fliesst das Wort ein in die Welt\nder Vorstellung und dehnt sich dort aus.\nDie geistesgemässe Ausdehnung gehört selbst\nder Welt der Vorstellung an. Diese Aus-\ndehnung ist ein untrennbarer Bestandteil\nder Wortgestalt, durch den die Wortgestalt\nUrsache ist in der Welt der Vorstellung.\nDurch diese Ausdehnung ist die Erkenntnis-\nkraft des Wortes verursacht.\nDer Mensch gehört der geistigen Welt an\ndurch die Vorstellung. Die Vorstellung er-\nscheint durch alle Innerungen im Menschen.\nInnerung des Menschen ist das Wort in\nseiner geistesgemässen Ausdehnung. Das\nWort in dieser Ausdehnung ist Erkenntnis-\nmittel der geistigen Welt. Als Mittel steht\nes zwischen den Erscheinungen der geistigen\nWelt. Als Mittel ist es das Mass, mit dem\nder Mensch nach seiner Vorstellung die\nEscheinungen misst. Jede Einzelerscheinung\nin der geistigen Welt ist ein unteilbares\nGanzes und erhält im Mittel Wort gemäss\nder Vorstellung eine Bedeutung, einen Sinn.\nAls Erkenntnismittel setzt das Wort die\nErscheinungen in ein unbedingtes Verhältnis.\nDieses Verhältnis bestimmt die Vorstellung.\nDie Setzung dieses Verhältnisses ist Bildung\ndurch den Menschen in der geistigen Welt.\nDie vernunftgemässe Ausdehnung der Wort-"}, {"page_pdf": 4, "page_imprimee": "142", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.4", "texte": "Gestalt ist die Ausdehnung in der Welt der\nGesetze. Durch die vernunftgemässe Aus-\ndehnung fliesst das Wort in der Welt der\nGesetze und dehnt sich dort aus. Die ver-\nnunftgemässe Ausdehnung gehört selbst der\nJWelt der Gesetze an. Diese Ausdehnung\nist untrennbarer Bestandteil der Wortgestalt,\nin dem die Wortgestalt Absicht ist in\nder Welt der Gesetze. In dieser Ausdehnung\nist die Liebekraft des Wortes beabsichtigt.\nDer Mensch gehört der Welt der Gesetze an\ndurch die Liebe. Die Liebe erscheint in\nallen Ordnungen im Menschen. Ordnung\nim Menschen ist das Wort in seiner ver-\nnunftgemässen Ausdehnung. Das Wort in\ndieser Ausdehnung ist Erkenntnis der Ge-\nsetze; Das Wort ist Gesetz.\nDer Mensch gehört der Welt des Willens\nund der Welt der Vorstellung und der Welt\nder Gesetze an. Eine Dreifaltigkeit ist der\n... Mensch.\nDas Wort des Menschen ist eine Dreifaltig-\nkeit. Die Dreifaltigkeit ist anschaulich in\nden drei Ausdehnungen der Wortgestalt.\nDa durch jede Ausdehnung sich das Wort\nin einer anderen Welt ausdehnt, sind die\nErscheinungen der drei Ausdehnungen\ngrundsätzlich verschieden. Die Verschieden-\nheit ist ein Geschiedensein.\nDie naturgemässe Ausdehnung des Wortes\nwirkt die Umgangssprache. Die Umgangs-\nsprache ist ein Mittel der Menschen sich\neinander mitzuteilen. Die geistesgemässe\nAusdehnung ist Erkenntnismittel, durch das\nder Mensch sich in sich selbst erkennt.\nDie Umgangssprache vermag Selbsterkanntes\nzu äussern. Innerung des anderen Menschen\nkann diese Äusserung aber nicht werden.\nDer andere Mensch muss in sich selbst durch\ndie geistesgemässe Ausdehnung erkennen.\nr-. ••\nUnd nur dann, wenn die Äusserungen ver-\n• •\nschiedener Menschen Äusserungen ent-\nsprechender Innerungen sind, haben die\nverschiedenen Menschen an der gleichen\ntmfe#erunS Mitteil. Die Wortgestalt in der\nnaturgemässen Ausdehnung teilt die Tat-\nsachen mit. Die Welt des Willens ist sicht-\nbar in Tatsachen. Die Ausdehnung der\nWortgestalt entwickelt sich immer weiter,\nje zahlreicher diese Tatsachen sind; denn\n,üii#de Tat-Sache will die ihren Bedingungen\nentsprechende Wortgestalt zur Mitteilung.\nDie Wortgestalt in der geistesgemässen Aus-\n_i ,4#nung4^^prt.jy9Sachen. Die Ausdehnung\nder Wortgestalt ist eine der Ent-wicklung\nentgegengesetzte. Je näher das Erkennen\nder Ursache kommt, desto unbedingter ist\ndie Wortgestalt. Die geistesgemässe und\ndie naturgemässe Ausdehnung scheiden sich\nwie Ursache und Wirkung. Wie die Wir-\nkung nicht ihre eigene Ursache sein kann,\nebensowenig kann die naturgemässe Aus-\ndehnung die geistesgemässe Ausdehnung sein.\nDie naturgemässe Ausdehnung und die\nvernunftgemässe Ausdehnung scheiden sich\nin Folgendem:\nDie naturgemässe Ausdehnung ent-wickelt\ndie Wortgestalt, setzt die Wortgestalt aus-\neinander, die vernunftgemässe Ausdehnung\nsetzt die Wortgestalt zusammen. Die natur-\ngemässe Ausdehnung setzt die Wortgestalt\nauseinander nach der Bedingtheit und der\nWelt des Willens. Die vernunftgemässe\nAusdehnung setzt die Wortgestalt zusammen\nnach der Unbedingtheit in der Welt der\nGesetzt. Durch die Bedingtheit in der Welt\ndes Willens und die Unbedingtheit in der\nWelt der Gesetze können die Erscheinungen\nder Wortgestalt in den beiden Ausdehnungen\nwidersprechend sein. Die naturgemässe\nAusdehnung wird anschaulich in der Um-\ngangssprache. Die vernunftgemässe Aus-\ndehnung wird anschaulich in der Sprache\nder Wortkunst. Die Sprache der Wortkunst\nist die gesetzmässige Ordnung in der Wort-\ngestalt. Die Gesetze sind als solche unver-\nänderlich/ Ob sie die Menschen befolgen\noder nicht, ist abhängig von ihrer Einsicht.\nDie mangelnde Einsicht hat die Vorstellung\nvon der Wortkunst verwirrt. Die Menschen,\ndie die vernunftgemässe Ausdehnung der\nWortgestalt nicht erkennen, stellen die Worte\nin eine willkürliche Ordnung und halten\nes für Wortkunst. Sie kennen die notwendige\nOrdnung der vernunftgemässen Ausdehnung\nnicht und leugnen sie. Es sind das die\nMenschen, die keine Einsicht haben in die\nWelt der Gesetze, obwohl auch sie in ihr\nleben. Sie leugnen die Liebekraft der Welt\nder Gesetze. Sie halten es für Wahnsinn,\ndass in der Welt der Gesetze die Liebekraft\nbeabsichtigt sei, dass diese Liebekraft im\nvernünftigen Leben beabsichtigt sei, und\ndass sie in der vernunftgemässen Ausdehnung\nder Wortgestalt beabsichtigt sei. Diese Liebe-\nkraft setzt die Erscheinungen in ein solches\nVerhältnis, dass das Widersprechende der\neinzelnen Erscheinungen aufgelöst ist. Das"}, {"page_pdf": 5, "page_imprimee": "143", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.5", "texte": "Verhältnis, das die Widersprüche der ein-\nzelnen verschiedenen Erscheinungen auf-\nlöst, ist Liebe. Das Setzen dieses Verhält-\nnisses beabsichtigt die Vernunft. Die Vernunft\nenthält das Gesetz, nach dem die Verschieden-\nheiten zusammengesetzt werden. Die Zu-\nsammensetzungen in der Wortgestalt, die\nWortkomposition, ist das Wortkunstwerk.\nNur wer Einsicht in diese Absicht hat, kann\ndas Wortkunstwerk wirken. Wie sich Absicht\nund Wirkung scheiden, so scheidet sich\nauch die vernunftgemässe Ausdehnung der\nWortgestalt von der naturgemässen Aus-\ndehnung. Die Wirkung in der Welt des\nWillens ist geschieden von der Absicht in\nder Welt der Gesetze. Das Wortkunstwerk\nteilt nicht Wirkungen mit wie die Umgangs-\nsprache. Es hat keinen vom Nutzen bedingten\nZweck, sondern es ist Setzung der Gesetze.\nDie Gesetze werden hingestellt, dargestellt.\nEs wird gestaltet, unabhängig von einer\nBedingung des Nutzens, ohne den Willen\neiner Wirkung.\nDie geistesgemässe und vernunftgemässe\nAusdehnung der Wortgestalt scheiden sich\nin Folgendem:\nDie geistesgemässe Ausdehnung ist Erkennt-\nnismittel. In ihr hat die Wortgestalt Be-\ndeutung, Sinn. In ihr werden die Ur-Sachen\nerkannt. Die vernunftgemässe Ausdehnung\nsieht von den Ursachen ebenso ab wie von\nden Wirkungen. Die vernunftgemässe Aus-\ndehnung ist kein Mittel der Erkenntnis,\nsondern die Erkenntnis selbst. Die Wort-\nkomposition ist also unabhängig von der\ngeistesgemässen Ausdehnung der Wortge-\nstalt. Die Welt der Vorstellung kann unver-\nnünftig sein, die Welt der .Gesetze nicht.\nDie Absicht ist der Ursache wie der Tatsache\nunbekannt. Die Welt der Gesetze besteht\nunabhängig von der Welt der Vorstellung\nwie der Welt des Willens. In der geistes-\ngemässen Ausdehnung wird die Wortgestalt\nkonzentriert, gedichtet. Zeiten, die keine\nEinsicht in die vernunftgemässe Ausdehnung\nhaben, halten daher Dichtungen für Wort-\nkunstwerke. Diese Dichtungen sind regel-\nmässig Erkenntnisversuche aus der Welt\nder Vorstellung. Zeiten, denen auch die\nWelt der Vorstellung unklar ist, halten die\nUmgangssprache, wenn sie den Dichtungen\nentsprechend geformt ist, für Dichtungen.\nVon dem Irrtum, dass Dichtungen und\ngefälschte Dichtungen Wortkunstwerke sind,\nmacht erst die Erkenntnis des Kubismus\nder Wortgestalt frei.\nDie drei Ausdehnungen der Wortgestalt,\ndie den Kubismus der Wortgestaltanschaulich\nmachen, können in jeder einzelnen Wort-\ngestalt der Umgangssprache erkannt werden.\nDie naturgemässe Ausdehnung erscheint als\nLautbildung der einzelnen Wortgestalt. Die\nLautbildung ist einGeschehen des organischen\nMenschenkörpers. Lautbildung ist die Funk-\ntion der Sprechwerkzeuge. Sie ist abhängig\nvon dem besonderen, organischen Körper\ndes einzelnen Menschen. Sie dehnt sich\nsoweit in der Natur aus, als die Wirkung\nder Sprech Werkzeuge ist. Der grösste Teil\ndes Menschenwirkens in der natürlichen\nWelt ist darauf gerichtet, der naturgemässen\nAusdehnung des Wortes immer weiteren\nUmfang zu geben. Die Ausbreitung des\nWortes in der naturgemässen Welt ohne\nKenntnis der anderen Ausdehnungdes Wortes\nhat zur Entwicklung und Fälschung des\nWortes geführt.\nDie geistesgemässe Ausdehnung erscheint\nals Sinn der einzelnen Wortgestalt. Sinn-\nerkenntnis ist Voraussetzung. In der sinn-\ngemässen Anwendung der einzelnen Wort-\ngestalt wird die geistesgemässe Ausdehnung\nanschaulich. Jede unsinngemässe Anwen-\ndung verhüllt diegeistesgemässe Ausdehnung.\nDie vernunftgemässe'Ausdehnung erscheint\nals Klang der einzelnen Wortgestalt. Der\nKlang ist die Komposition der Laute, die\ngesetzmässige Zusammenstellung der Laute\nder einzelnen Wortgestalt. Die gleiche\nWortgestalt, von verschiedenen Menschen\ngesprochen, hat verschiedenen Klang, je\nnach der Kenntnis der Welt der Gesetze.\nDie Umgangssprache der Gegenwart kennt\ndie vernunftgemässe Ausdehnung so wenig,\ndass der Klang kaum hörbar ist. Im Wort-\nkunstwerk, das nur wenige kennen, und\nim Bühnenkunstwerk, das nur wenige kennen,\nist der Klang hörbar. Das Bewusstsein des\nklingenden Wortes wird durch die Erkennt-\nnis des Kubismus allgemein. Schon wissen\nviele, dass das Wort sich frei macht vom\nBuchstaben und von der Schriftsprache.\nDie letzten Jahrhunderte haben die Buch-\nstaben aus Sinnbildern zu Ersatzmitteln der\nLautbildung gemacht. Daher wird das\nWort heute in der Schriftsprache gelesen,\naber nicht gehört. Schriftsteller werden\nfür Wortkünstler gehalten und halten sich"}, {"page_pdf": 6, "page_imprimee": "144", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.6", "texte": "dafür. Daher der Kampf aller Schriftsteller\ngegen den Kubismus. Der Kampf wird vor\nallem mit den Mitteln der Fälschung ge-\nführt. Unsere Gegner sagen, dass sie sind,\nwas sie nicht sind. Welchen Schaden sie\nsich hierdurch zufügen, darüber wird sie\ndas Wort belehren.\nJedes Wort, das wir aussprechen, ist eine\nDreifaltigkeit der Welt des Willens und der\nWelt der Vorstellung und der Welt der\nGesetze. Jedes Wort gibt uns den Schlüssel\nzu seinem Geheimnis. Der Kubismus des\nWortes ist der erste Grad, zu dem Geheim-\nnis vorzudringen.\n3. Der Futurismus des Wortes\nDer Futurismus ist der zweite Grad, das\nGeheimnis des Wortes zu erkennen.\nDer Futurismus ist anschaulich in der Be-\nwegung. In der Bewegung begreifen wir\nim Nacheinander der Erscheinungen. Das\nNacheinander von Vergangenheit und Gegen-\nwart weist in einen dritten Zustand, die\nZukunft.\nDas Wesen des Futurismus ist anschaulich\nin der bewegten Gestalt. Da die Gestalt\nin der Menschenwelt eine Dreifaltigkeit ist,\nist die Bewegung der Gestalt in der\nMenschenwelt in den drei Ausdehnungen\nder Dreifaltigkeit.\nDie futuristische Gestalt ist die in den Aus-\ndehnungen der Dreifaltigkeit bewegte Gestalt.\nDie Bewegung ist in den drei Ausdehnungen\ngleicher Art.\nDer Futurismus des Wortes ist die Erkennt-\nnis der Bewegung in den Ausdehnungen\nder Dreifaltigkeit der Wortgestalt.\nDas Dasein der Bewegung gleicher Art in\nden drei Ausdehnungen der Wortgestalt\nwird erkannt in den Entsprechungen der\ndrei verschiedenen Ausdehnungen.\nDie drei Ausdehnungen sind geschieden.\nAber wir kennen Entsprechungen der Er-\nscheinungen in den drei Ausdehnungen.\nEntsprechungen in den Erscheinungen der\nnaturgemässen zur geistesgemässen Aus-\ndehnung sind alle der Vorstellung gemässen\nAnwendungen der Wortgestalt. Wenn die\nbestimmte Ursache unmittelbar die ihr ent-\nsprechende Wirkung hat, so entsprechen\nsich Wirkung und Ursache. Sobald die\nbestimmte Wirkung unmittelbar eintritt\noder überhaupt nicht eintritt, weil andere\nstärkere Ursachen stärkere Wirkungen zeu-\ngen, ist die Entsprechung nicht da. Die\nBedingungen der Welt des Willens können\nverhindern, dass die Ursachen erkannt wer-\nden. Solange die Ursuchen nicht erkannt\nwerden, können auch keine Entsprechungen\nerkannt werden. Solche Zeiten wissen nichts\nvom Futurismus des Wortes. Sie kennen\nnur eine Bewegung der Wortgestalt inner-\nhalb der natürlichen Ausdehnung, die Ent-\nwicklung. Eine Bewegung durch verschie-\ndene Ausdehnungen halten sie für unmöglich.\nErkenntnis besteht aber darin, die Unmög-\nlichkeitalsTäuschungzuerkennen. Erkennt-\nnismittel ist die Vorstellung. Aus ihr ist\nzu erkennen, dass jeder Wirkung eine\nUrsache entspricht. Das Nacheinander, wie\nes Ursache und Wirkung zeigen, begreifen\nwir im Begriff Bewegung.\nEntsprechungen in den Erscheinungen der\nnaturgemässen zur vernunftgemässen Aus-\ndehnung sind alle Wortgestalten der Um-\ngangssprache, die gemäss den Gesetzen, der\nWelt der Gesetze, gestaltet sind. Solche\nEntsprechung enthält jedes Wort, wenn es\nklingt. Das klingende Wort ist das ver-\nnünftige Wort. Das Klangsprechen des\nWortes wirkt ordnend, vernünftig. Wenn\ndas Klangsprechen des Wortes die Wort-\ngestalten der Umgangssprache so ordnet,\ndass die Ordnung dem Gesetz entspricht,\nso entsprechen sich Absicht und Wirkung.\nDie Wortgestalt hat die Wirkung erzielt,\ndie beabsichtigt war. Diese vernünftige\nOrdnung ist die Auflösung der Widersprüche.\nDie Auflösung der Widersprüche in der\nnaturgemässen Ausdehnung der Wortgestalt\nist die Entsprechung zur vernunftgemässen\nAusdehnung der Wortgestalt.\nEntsprechungen in den Erscheinungen der\ngeistesgemässen zur vernunftgemässen Aus-\ndehnung sind alle Wortgestalten in der\nVorstellung, die gemäss den Gesetzen der\nWelt der Gesetze gestaltet sind. Solche\nEntsprechung enthält jedes Wort, wenn es\neinen vernünftigen Sinn hat. Vernünftig ist\nnicht jeder Sinn, der vorgestellt werden\nkann. Vernünftig ist nicht jede Ordnung\nvon Vorstellungen. Irrtümlich werden alle\nOrdnungen von Vorstellungen, die auf eine\nNutzwirkung abzielen, für vernünftig ge-\nhalten. Die Nutzwirkung ist für die ver-\nnünftige Ordnung der Vorstellung nicht\nmassgebend. Vernünftig ist eine Ordnung"}, {"page_pdf": 7, "page_imprimee": "145", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.7", "texte": "Josef Peeters: Linoleumschnitt / Vom Stock gedruckt"}, {"page_pdf": 8, "page_imprimee": "146", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.8", "texte": "dann, wenn das Widersprechende der Vor-\nstellungen durch die Ordnung aufgehoben\nwird. Dann entsprechen sich Ursache und\nAbsicht.\nDie drei Ausdehnungen der Woitgestalt\nentsprechen sich also, wie sich Absicht,\nUrsache und Wirkung entsprechen. In die-\nser Entsprechung ist das Dasein der Be-\nwegung anschaulich.\nMit der Erkenntnis des Daseins der Be-\nwegung kennen wir die Bewegung selbst\nnoch nicht. Anfang und Ende der Be-\nwegung wissen wir nicht. Die Richtung\nder Bewegung wissen wir nicht. Die\nSchnelligkeit der Bewegung wissen wir nicht.\nWir wissen nur, dass die Bewegung in drei\nAusdehnungen ist und in den drei Ausdeh-\nnungen als Entsprechung erscheint. Wir\nwissen auch nicht Anfang und Ende der\neinzelnen Ausdehnung der Wortgestalt.\nDa jede Ausdehnung in einer anderen Welt\nist, kann die Bewegung der einen Ausdeh-\nnung nicht die Bewegung der andern Aus-\ndehnung sein.\nDie futuristische Gestalt als Bewegung in\ndrei Ausdehnungen setzt die kubistische\nGestalt voraus. Die Bewegung in den drei\nAusdehnungen ist Bewegung in der kubi-\nschen Gestalt. Die Bewegung ist in den\nTeilen der kubischen Gestalt, als die die\ndrei Ausdehnungen erscheinen. Wenn sich\neine Ausdehnung der kubischen Gestalt um\nsich selbst dreht, so bewegen sich auch die\nanderen Ansdehnungen. Die beiden anderen\nAusdehnungen bewegen sich dann um die\ndrehende Ausdehnung, die Achse ist. Sie\nsind Strahlen, Radien der Kreisbewegung.\nWelche der Ausdehnungen die Achse dieser\nKreisbewegung ist, ist an den Entsprech-\nungen zu erkennen, als welche die Be-\nwegung erscheint. Nur dann, wenn die\nDrehung Entsprechungen in allen drei Aus-\ndehnungen ergibt, ist die Bewegung da und\ngleichartig. Jede andere Bewegung ist un-\ngleichartig, ergibt keine Entsprechungen\nin den drei Ausdehnungen und ist nicht\ndie futuristische Gestalt des Wortes.\nDie naturgemässe Ausdehnung als Achse\nwill die anderen Ausdehnungen in die\nKreisbewegung der naturgemässen Aus-\ndehnung zwingen. In einer solchen Bewe-\ngung versucht die Welt des Willens sich\ndie Welt der Vorstellung und die Welt der\nGesetze Untertan zu machen. Unter dem\nWillen soll sich die Vorstellung gestalten\nund sollen sich die Gesetze gestalten. Das\nist die Herrschaft des Willens über das Er-\nkennen und über die Vernunft. Der Wille\nkann jedoch nicht über das Erkennen herr-\nschen, ebensowenig wie die Wirkung über\nihre Ursache herrschen kann. Der Wille\nkann auch nicht über die Vernunft herr-\nschen. Willkür wandelt die Gesetze nicht.\nAber Willkür achtet oft die Gesetze nicht.\nDann wird die Welt der Gesetze nicht be-\nrührt, nicht bewegt. Ebensowenig kann\ndie Welt der Vorstellung durch den Willen\nbewegt werden. Die Tat-Sache kann nicht\nihre eigene Ur-Sache bewegen. Die Drehung .\num die naturgemässe Ausdehnung eingibt\nalso keine Entsprechungen in den anderen\nAusdehnungen. Sie ist nicht die futuristi-\nsche Gestalt.\nDie geistesgemässe Ausdehnung als Achse\nwill die anderen Ausdehnungen in die\nKreisbewegung der geistesgemässen Aus-\ndehnung zwingen. In einer solchen Be-\nwegung versucht die Welt der Vorstellung\ndie Welt des Willens und die Welt der\nGesetze Untertan zu machen. Unter der\nVorstellung soll sich der Wille gestalten\nund sollen sich die Gesetze gestalten. Das\nist die Herrschaft der Erkenntnismittel über\nden Willen und über die Vernunft. Die\nErkenntnismittel können über den Willen\nherrschen. Ihre Herrschaft über den Willen\nergibt die Entsprechung zwischen Ursache\nund Wirkung. Es besteht also eine gleich-\nartige Bewegung in der naturgemässen und\ngeistesgemässen Ausdehnung, wenn die\ngeistesgemässe Ausdehnung Achse und Be-\nwegung ist. Die Erkenntnismitlel können\naber nicht über die Vernunft herrschen.\n<\nDenn Vernunft ist die Erkenntnis. Die Vor-\nstellung kann vernünftig und unvernünftig\nsein. Die Unvernunft kann niemals über\ndie Vernunft herrschen. Herrscht die Vor-\nstellung mit ihrem Erkennen, so ist sie un-\nabhängig von der Vernunft. Die Vorstellung\nmit ihrem Erkennen achtet dann die Welt\nder Gesetze nicht, berührt sie nicht, bewegt\nsie nicht. Es besteht dann keine Entspre-\nchung zwischen der vernunftgemässen und\ngeistesgemässen Ausdehnung. Die Drehung\num die geistesgemässe Ausdehnung ergibt\nalso Entsprechungen nur in der natur-\ngemässen Ausdehnung, nicht aber auch in\nder vernunftgemässen Ausdehnung. Diese"}, {"page_pdf": 9, "page_imprimee": "147", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.9", "texte": "Bewegung ist also nicht die futuristische\nGestalt.\nDie vernunftgemässe Ausdehnung als Achse\nzwingt die anderen Ausdehnungen in die\nKreisbewegung der vernunftgemässen Aus-\ndehnung. Die Abhängigkeit der Welt des\nWillens von der Welt der Gesetze ergibt\ndie Vernunftgemässheit der Tat-Sachen. So-\nweit diese Abhängigkeit besteht, ist eine\nunvernünftige Tat-Sache nicht denkbar.\nDie Abhängigkeit der Welt der Vorstellung\nvon der Welt der Gesetze ergibt die Ver-\nnunftgemässheit der Ur-Sachen. Soweit\ndies® Abhängigkeit besteht, ist eine unver-\nnünftige Ur-Sache nicht denkbar. Die\nDrehung um die vernunftgemässe Ausdeh-\nnung ergibt also Entsprechungen sowohl\nin der vernunftgemässen wie in der geistes-\ngemässen wie in der naturgemässen Aus-\ndehnung. Diese Entsprechungen verhalten\nsich wie Absicht, Ursache und Wirkung.\nHierdurch ist auch die Richtung der Be-\nwegung bestimmt. Die Drehung der ver-\nnunftgemässen Ausdehnung bewegt gleich-\nzeitig die geistesgemässe und die naturge-\nmässe Ausdehnung. Sie zieht als ihre\nnächste Ausdehnung die geistesgemässe in\ndie Kreisbewegung. Der geistesgemässen\nfolgt in der Bewegungsfolge die: naturge-\nmässe Ausdehnung. Die Richtung der Be-\nwegung ist also anschaulich so, dass sich\num die vernunftgemässe Ausdehnung als\nAchse die geistesgemässe und die natur-\ngemässe Ausdehnung als Radien der Kreis-\nbewegung gleichzeitig und hintereinander\ndrehen.\nWenn die vernunftgemässe Ausdehnung als\nAchse die anderen Ausdehnungen in die\nKreisbewegung zwingt, so ist dieser Zwang\nkeine Gewalt, sondern Notwendigkeit. Ge-\nwalt ist das Gewollte, ist Zwang aus der\nWelt des Willens. Notwendigkeit ist\nwende, die nur möglich ist aus der Welt\nder Gesetze. Nur die vernunftgemässe Ord-\nnung hat die Liebekraft, ordnet die Er-\nscheinungen so, dass die Widersprüche gelöst\nsind. Solange die Vernunft nicht die Welt\nder Vorstellung ordnet, sind die Erkennt-\nnismittel in Not. Sie können nur notdürftig\nihre Welt leben. Solange die Vernunft\nnicht die Welt der Vorstellung ordnet, kann\nnicht vorgestellt werden, ob die Erkennt-\nnismittel Mittel der Erkenntnis sind oder\nnicht. Erst wenn die Welt der Gesetze die\nErkenntnismittel bewegt, erkennt die Welt\nder Vorstellung. Diese vernünftigen Ur-\nsachen wirken die vernünftigen Tat-Sachen\nin der Welt des Willens. Der Welt des\nWillens wird durch die Vernunft nicht Ge-\nwalt angetan. Jeder Tatsache wird solange\nGewalt angetan, als eine andere Tatsache,\nein anderes Gewolltes ihr widerspricht.\nSolange die Tatsache in Not ist, kann sie\nnur notdürftig ihre Welt leben. Erst wenn\ndie Welt der Gesetze die Tatsachen bewegt,\nsind die Tat-Sachen Wirken und keine Un-\ntaten. Erst dann besteht das Wirken in\nder Welt des Willens. Die futuristische\nGestalt macht also die Welt des Willens\nfrei und die Welt der Vorstellungen frei.\nDie Freiheit ist das widerspruchslose Be-\nstehen der Erscheinungen.\nJeder Mensch kann die Freiheit haben,\nwenn er sie wählt und sich frei macht.\nIm Kubismus ist die Dreifaltigkeit der\nGestalt anschaulich, im Futurismus die\nDreieinigkeit der Gestalt. Das Wort des\nMenschen ist eine Dreifaltigkeit und eine\nDreieinigkeit.\nJedes Wort des Menschen ist eine futu-\nristische Gestalt. Jede Wortgestalt ist be-\nwegt. Die Bewegung ist in den drei\nAusdehnungen der Wortgestalt. Diese Be-\nwegung der Wortgestalt ist anschaulich in\nden Entsprechungen der vernunftgemässen\nzur geistesgemässen zur naturgemässen\nAusdehnung. In der Wortgestalt sind Ent-\nsprechungen der Welt des Willens und der\nWelt der Vorstellung zur Welt der Gesetze.\nDie Welt der Gesetze ist begreifbar als\nrhythmische Erscheinung. Die rhythmische\nBewegung ist die Bewegung innerhalb der\nGesetze. Jedes Gesetz hat eine rhythmische\nBewegung. Der Rhythmus ist die als Be-\nwegung anschauliche Gestalt eines Gesetzes.\nDie Bewegung innerhalb der Welt der Vor-\nstellung ist arhythmisch. Sie ist erstell:\nrhythmisch, wenn die Welt der Vorstellung\nin Abhängigkeit ist von der Welt der Ge- W\nsetze. Ebenso ist die Bewegung innerhalb\nder Welt des Willens arhythmisch und ist\nerst rhythmisch, wenn die Welt des Willens\nabhängig ist von der Welt der Gesetze.\nDie Entsprechung in den drei Ausdehnungen\nder Wortgestalt ist die Einheit der Rhythmen\nin den drei Ansdehnungen. Der Rhythmus\nerscheint in der vernunftgemässen Aus-\ndehnung als Rhythmus des Klangs, in der"}, {"page_pdf": 10, "page_imprimee": "148", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.10", "texte": "Zeitgemässen Ausdehnung als Rhythmus\nder Bedeutung, in der naturgemässen Aus-\ndehnung als Rhythmus der Lautbildung.\nIn der heutigen Umgangssprache ist der\nRhythmus kaum zu erkennen, da seine Er-\nkenntnis erst wieder in den Kreis unseres\nBewusstseins tritt.\nDer Rhythmus der Lautbildung setzt die\nrhythmische Beherrschung der Sprachwerk-\nzeuge voraus. Sie bedingt lebenslange\nSchulung der Organe. Eine körperliche\nSchulung der Sprachwerke ist heute über-\nhaupt nicht vorhanden. Wir lernen im\nbesten Fall deutlich sprechen. Wenige\nMenschen lernen, die Laute richtig bilden.\nDie gesetzmässige, also vernünftige Laut-\nbildung ist aber weit mehr als jede Methode,\ndie Laute richtig zu bilden. Die Methode,\ndie Laute richtig zu bilden, wird aus der\nWelt des Willens erfasst. Die gesetzmässige\nLautbildung ist nur aus der Erkenntnis des\nWesens der Wortgestalt möglich. Wir\nstehen aber erst im zweiten Grad dieser\nErkenntnis.\nDer Rhythmus der Bedeutung setzt die\nrhythmische Beherrschung der Vorstellung\nvoraus! Der Rhythmus der Bedeutung ist\ndie gesetzmässige Bewegung in der geistes-\ngemässen Ausdehnung. Die einzelne Be-\ndeutung steht so in ihrer Vostellungsreihe,\ndass die Widersprüche zu den anderen\nBedeutungen ihrer Vorstellungsreihe gelöst\nsind. Durch den Bhythmus werden die\nErkenntnismittel gebildet. Die Vorstellungen\nsind, solange sie unabhängig von der Welt\nder Gesetze sind, alogisch. Erst in Ab-\nhängigkeit von der Welt der Gesetze, erst in\nder rhythmischen Bewegung sind sie logisch.\nWenn wir erzogen werden, richtig zu\ndenken, so ist das noch keine Logik. Das\nrichtige Denken richtet sich nach den Er-\nfahrungssätzen. Die Erfahrungssätze sind\naber nicht die Gesetze. Die Erfahrungssätze\nsind gesammelte Beobachtungen aus der\nWelt der Tatsachen. Die Tatsachen wider-\nsprechen oft den Vorstellungen und Gesetzen.\nAngesichts der Tatsachen vergessen wir die\nVorstellungen. Unsere Tatsachen suchen\ndie Gesetze zu umgehen. Die Gesetz-\numgehung begründen wir mit den Mitteln\nder Logik aus Erfahrung, so dass die un-\nvernünftige Tatsache den Schein der Ver-\nnunft bekommt. Logik aus Erfahrung ist\nalso keine Logik. Logik ist die gesetz-\nMässige Bewegung innerhalb der Vor-\nstellungswelt. Logik ist nicht möglich ohne\nErkenntnis der Gesetze der Welt der\nGesetze.\nDer Rhythmus des Klangs ist die Bewegung\ninnerhalb der vernunftgemässen Ausdehnung\nder Wortgestalt. Der Rhythmus des Klangs\nist die Gesetzmässigkeit der Klangbewegung.\nDie rhythmische Bewegung ist die gesetz-\nmässige Bewegung innerhalb der Welt der\nGesetze. Das Gesetz des Bhythmus, das\nGesetz der vernünftigen Bewegung besteht\nin der Herstellung des Gleichgewichts\nzwischen verschiedenen Bewegungen. Das\nGesetz ist zu erkennen, wenn der Schwer-\npunkt der Bewegungszusammenstellung be-\nkannt ist. Diese Mitte ist selbst Bewegung\nund zwar Kreisbewegung. Die Mitte ist\numschlossen von Bewegungsreihen. Die\nEntfernung der einzelnen Bewegungsreihe\nvon der Mitte ist gleichmässig oder ungleich-\nmässig, veränderlich oder unveränderlich\nnach der Verschiedenheit der Bewegung.\nDie Zahl der Gesetze liegt ausserhalb unseres\nErkennens, damit auch die Zahl der\nBhythmen. Jeder einzelne Rhythmus wird\nerkannt, wenn der Schwerpunkt der Be-\nwegung bekannt oder wenn die Bewegungs-\nbahn bekannt ist. Da wir an der Wende\nder Entwicklung stehen, die eine Wende\nnach der Mitte unseres Wesens ist, erkennen\nwir auch die Mitte des Rhythmus, die der\nSchwerpunkt ist, nicht unmittelbar. Wir\nkennen aber die Bewegungsbahn. Von ihr\naus suchen wir die Mitte. Wir kennen den\nKlang der Wortgestalt und wollen den\nBhythmus dieses Klanges erkennen. Die\nBewegungsbahnen des rhythmischen Klanges\nsind die Tonverbindung des Klanges, die\nHöhenlage und der Stärkegrad des Klanges.\nDiese drei Grundbewegungsbahnen um-\nschliessen die Bewegung der Mitte. Die\nMitte ist bestimmt als der Schwerpunkt\nder entgegengesetzten Grade der Bewegungs-\nbahnen. Da die drei Bewegungsbahnen in\nverschiedenen Ebenen liegen, ergeben sich\ndrei verschiedene Schwerpunkte, für jede\nBewegungsbahn eine. Die drei Schwer-\npunkte sind ein Dreieck, als dessen Schwer-\npunkt die Mitte des Rhythmus gefunden ist.\nDiese Mitte ist der Schwerpunkt der\nrhytmischen Bewegung.\nDer Futurismus erkennt das Dasein der\nMitte der Wortgestalt. Die Erkenntnis des"}, {"page_pdf": 11, "page_imprimee": "149", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.11", "texte": "Marc Chagall: Ich und das Dorf / Gemälde"}, {"page_pdf": 12, "page_imprimee": "150", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.12", "texte": "Wesens dieser Mitte wird erschlossen in\ndem dritten Grad der Wende, dem Ex-\npressionismus.\n\nGedichte\nKurt Heinar\n\nIn den Tag\nLeopold Corvinus zugeeignet\nWeggeschieden Golden Tau\nLiebeleise sonnengegen\nGlockengoldgeläut besingt\nTraumweb Gleiten schmeidgeschmiegt\nStreicheln Strahlen Tautag vor\nFeier Himmel Hängen Licht\nKnien Himmel erdgeküsst\nÜber Blüht der Weltenmai\n\nWir kommen dahin\nSchrei\nSchreien\ndas Wort\ndas grosse Wort\ndas eine Wort\nEin Wort\nund wieder\nschreien\nSchrei\nDas Leben lieber lassen\nEins zwei\nIn den Tod.\ndarf nicht sein\nDie Liebe lieber Leben\nMuss\nHingegeben\nmüssen Leben Lassen\nEins zwei\nvorbei\nIn\nund dann\nDann müssen Freunde\nFeinde\nBruder sein\nEins zwei\nDas Ganze kehrt\nund dann\ndann\nGeradeaus\nReiss dich die Liebe fort\nDas Leben\nLieber Leben\nlieber lieben\nMensch\nBruder\nBmdermensch\nKniee\nMensch\nDas Eine Wort\nTönt\nund dann\nTönt\nund\ndann\nTönt\nund\nTönt Ton Tötet Tod\n\nGegenliebe\nHört es selbst das grosse Schweigen\nHört es selbst\nDas grosse Schreien\nRranden in den nahen Morgen\nund\nDer Tag bricht an\nZeter reissen Mäuler auf\nWill dem Tod ins Auge schauen\nRleiben Greinen nur am Wege\nund versanden\nRranden in die Welt\ngeblieben\nunverdunkeln Flammenfunken\nLieben Leuchten Fliessen\nUnd\nIch fliege über Wolken\n\nKerkerrot\n\nScheu gleist der Hand\ndie\nder\nzerwürgen die\ndie roten Hände\nNie'\nund\nSchrei Schreit überwell\nund\nRot und Rot\ndas dunkle Auge überher\nder roten Hände grosses Fragen scheuhinein\nin das Rotrote Sinken des Lachens\nneben mir\nGreift rot und immer ~ v\nWieder Rot"}, {"page_pdf": 13, "page_imprimee": "151", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.13", "texte": "Hans MattiS Teutsch: Linoleumschnitt / Vom Stock gedruckt"}, {"page_pdf": 14, "page_imprimee": "152", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.14", "texte": "Sinke ich\nam Wege\nin den Sonnenmond am Abend\n\nLoder\nKommen Tausend\nWieder Tausend\nSteiler Bergrand still\nSchreit die Stimme gell\nSchreit die Stimme hell das Licht\nDas\nLicht\nSchreien Tausend\"\nSchreien Alle\nEiner\nHeben Hände krallen\nGott Der Mensch\nLoder\nNieder\nSchreit\nGeschritten\nFrei\nLoder schreiten gotthinauf\nGeschrien\nNieder\nLoder\nWieder Tausend Tausend\nFrei\nDer Mensch\n\nLohblutröte\nLachblut blühen\nlachen\nGlühen singen Lust\nglühen Lachen Leben\nsingen\nLiebe\nlieben blutwürg Himmelweit\nund\nWeites Blühen\nLachen\nlacht\nknien brustzerrissen still\nweissweit leise rote Blüten\nrosaweiche Wolken in den Himmel\nlachen\nglühen\nblühen\nlieben Sterne Himmelweit vereint\n\nGedicht 7\nMein Blut fliesst alle Stunden\nIn die Zeit\nMein Blut schreit alle Tage\nIn die Zeit\nUnd\nIch will Mensch sein\nund meine Kniee beugen\nAlle Stunden schreien\nMenschsein\nAlle Tage fliessen über mein Blut\nDie Welten kreisen\nüber mein Blut\nIn die Zeit\n\nPoemes\nMonsieur Aa 1'Antiphilosophe\n\nLe cyclone a mis le crochet dans l'oeil du\nbossu le bossu est une colline la bosse est\nl'oeil du paysage. Le train - excellent fer\nä repasser la lingerie de luxe des grandes\nvegetations - la Vegetation en fiches de\nbibliotheque fouette le vent avec des bruits\nd'appareil morse. Que'est-ce que vous\nvoyez sur le rideau en face? le rideau en\nface etendu comme un bei horizon de den-\ntelles et de cummulus - une chevre rapide\nouvre le tunnel du vide qui respire ses\nzigzags de bonne volonte. N'exagerons\npas. Les boutons electriques de tes seins\nen relief veritable belle fille d'aquarium -\nn'allumeront jamais ce que tu penses l'apres-\nmidi d'ete - l'ennui bourdonnant dans vos\noreiles.\nJ'ai des casiers des bouteilles vides des\npages blanches dans mon cerveau arriere-\nboutique d'imprimerie que tu peux emplir\nde poteaux indicateurs. Si tu veux placer\ndes coquillages. J'habite en monogramme\nenlace dans mon cerveau je travaille ä\ndomicile.\nReflechissez nies chers enfants ä ce qui vous\narrive. Ni fortune ni economies ni mobilier.\nLa fourchette de l'eclair se promene sur\nla petite ville et cherche sa maison.\nIci dans l'ombre nous mettons en marche\nles jouets de nos petits sentiments; entre\nvous et moi - notre securite. Je vais vous\nd6shabiller tranquillement, c'est la saison\ndes emigrations lentes, l'oeil blanc, la cri-\nniere de rubans au vent. Pendant ce temps\nje lui raconte ce qui passe par l'entonnoir\nde la memoire: les voyages et les vacances.\nMais le vent souffle tres fort, il est jeune,\net des arbres passent par sa force. Elle"}, {"page_pdf": 15, "page_imprimee": "153", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.15", "texte": "est toule blanche et tremble, mais je la\nramene au calme en la persuadant de ma\nhaute Position sociale.\n\nTristan Tzara\n\nLes oiseaux des facons d'agir\nTristan Tzara\nLorsque le pain - un - perroquet - le peigne\nsur la tete - apprend ä marcher sur les\nassiettes d'un ours blanc - la neige ne couvre\nplus les montagnes couvertes de neige et\nde mauvaises actions grimpentes - poissons\nde nuages sur les plantes.\nLa scie encadre les portraits des saints et\nles cailloux sont plus lourds sur les senti-\nments de nos yeux durs. Quelle horreur\n- s'ecrie monsieur Aa - s'etend et se rarefie\nentre les heures que la candeur des ani-\nmaux marque de cachets de grisou pour\nles coups audacieux mais sur des heros\nd'almanachs. Les poils magnetiques des\nciseaux chatouillent les ongles de mes doigts\npompons. II ya de l'obscurite dans tout\nconsentement - l'objetdans l'homme est plus\nfort que l'homme - dans la bouteille qui se\nvide - l'inexplicable manipulation nous vole\nles youx avec l'etoile de pierre et de cer-\nveau huileux. Ce bandage m'a toujours\nsemble parfaitement inutile. Si j'offre le\nvide au vide - les noisettes aux cigales nor-\nmales - la »brume aux fusees egales et tran-\nquillisees par le sport - les vitres aux\ncatastrophes legales - les jeux suspendus\ndes fortifications au destin - la grendeur ne\npeut que grandir - j'explore l'agglomeration\nqui a pröcede la geographie - le raisin de\nla possibilitd quand le cerveau n'etaitquegaz.\nAinsi se broie la clef des dents et le corps\nau milieu. La cravate vivente du sentier.\nCe ne pouvait etre qu'une famille prospere\nenquete d'une carcasse de bonne heure.\nCertaines balles perdues se multiplient dans\nles miroirs - jouent aux souvenirs ataviques\ndes habiletös nuptiales. Sur le bateau\naffiche - le Service des soins paternels est\nregl6 ä l'aide des poteaux indicateurs. Les\nvaches lechent les fossilles qui deviennent\npröcieuses - ne croyez-vous pas que cela\ncircule dans le sang? Et pue chaque globule\nest un oeuf vivant avec queue force et\ninstin et?\nSans sourcils la bouche ne pourrait pas\nfonetionner - au large passent les poitrines\ndes mSrites galants des crises agricoles des\nsaluts vagabonds des bprnes des brouillards\net des connuetes.\n\nChaque ampoule contient mon systéme\nnerveux\nTristan Tzara\nSouleve ta jupe et mords la scie - la scie de\nvinaigre souvenir et pellicule d'os marteles\nä dösespoir - vint le loup qui vola la broche\nagneau - son squellette decore encore la\npoitrine lasse d'or des deux villages - et le\ncerveau resta comme coeur du lac que\npersonne ne mange ne mange ne mange\nn'embrasse n'embrasse n'embrasse n'em-\nbrasse ne croit ne croit ne juge ne juge ne\njuge ne vole ne boit ne boit ne disseque\nne disseque.\n\nMonsieur Aa l'Antiphilosophe\n\nLa chevelure abondante de l'imagination\nlui tourne magnifiquement la tete - sous\nle poids et la menace - des pensees en\ntours de cartes. La chance est ingenieuse\n- la cuillere tourne infatigablement dans\nla tasse Porte-manteau de l'evangile et sa\ntete minuscule laisse pousser la barbe en\nferments de crocodiles la memoire.\nLes tourelles les tourelles et leurs disposi-\ntions calcaires.\nL'herbe des veux de pluie.\nS'ouvrant trop souvent - cor et tambour\n- aux crises d'inconnu. Le train qui part\nporte des bas de soie - mais les filigranes\ndes echaffaudages. Avent avant est disponible\naux combinaisons de la memoire. Coupant\ntransversalement le deuil des levres, il. Le\nprochain arret est un joli mariage. Le\nmanage a tamponne l'amour l'amour a\nderaille facilement voilä.\nL'äme est nöcessaire - l'accent de la tete -\nquand l'opinion impermeable joue au succes\ndes nations. Infatiguable et ayant caresse\nles plantations sinueuses de la paume de\nsa main. „Je ne sais pas lire je ne sais\npas öcrire je ne sais pas penser. Sur la\nchaise l'oeil de raie. Je ne sais pas faire\nl'amour je ne sais pas respirer, Mais je"}, {"page_pdf": 16, "page_imprimee": "154", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.16", "texte": "je. Je sais je. Quant au roucoulement\ncrispe de ta nervosite verbale. Je ne sais\npas dire la verit6. Je ne sais pas digörer.\nDesirable tu es sans peur - chemise de ta\nvue - myopie fraiche et decousue en surfin»\nDanse sur les gradins. Je ne sais pas dan-\nser sur les gradins. Je ne sais pas grandeur.\nProjetes dans l'ombre du visage - nous\njetons de l'ombre aux oiseaux. Qui ne\ndeviendrait pas fou en mangeant de l'ombre\nd'oiseaux?\n\nTristan Tzara\n\nPaysage\nTristan Tzara\nFaites vos jeux siffloz l'aiguille par les\ncornes de boeuf cendre la pluie le long\ndes herbes seches moustaches de quel\ntransport de matteres combustibles chatouil-\nlent le final de saison - demanda X ä\nl'ampleur des fibres ä communication -\ndevore le tonnerre enfle de sursauts de roue\nmal graissee\nla chienne sait l'heure qu'il; est ä la den-\nture de son chien. Excepte l'acte de fai-\nblesse precieuse pour les soins du croise-\nment de jument et de clou\ncela s'appelle foudre.\n\nGedichte\nKurt Liebmann\n\nHängt struppig\nAugen\nschluchtenüberwelte Augen\nAugen Mondgrün\nsickersintern .\nzacken\nWolkennächte\ntropfen\nfaden\naugenschleime Ketten\nziehen\nhöhen\nkurbeln\nreissen\nmich\nund\nAtemsegel überrauschen\nSchreie löchern\nritzen\nZangen Knöchel\nbohren\nätzen\nhänge Welten\nBippenkerze\nheult\ndas Magergrind\nzerfetzen\nmergeln\nklappern\nreissen Ketten\nspreize Beine\nHals röhrt Tiefen\nschreit\ndie Scham\nversickert\ngrinsen Höhen\nSternenrinsel\nkugeln Haare\nbalgen\nNacktgesindel\nfilzen\nStruppen\nDornenlichte\nritzen\nschlagen\nScham wirft Schrei\nund\nMondbleich\nLachen\nDucken\nsenkt\ndie Säge\nzwischenbeinig\nknirscht\nund\nzahnt\nSpitzwind schleicht schräg\nund\nschnappt\ndie tropfen Hälften\nBlut\n\nKugel\nGlühen\nzacken \"\nhöhnend schrille Sternenglitzer\nSpitzenklingeln\nstülpen Scham\nSpritzfrechen\nzüngeln Schenkelzittern\nrauscht die Nacht\nden Blutsamt\nschürzt Brokat"}, {"page_pdf": 17, "page_imprimee": "155", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.17", "texte": "schleift Kehlen\nSternenwimmel\nwürge Kehlen\nstäuben Rlitzen\nknistern\nwiegen\nkreisen\nKreise fruchten\nröten Schwellen\nstürzen Zeiten\nfallen\nsteinen\nF unkelgrotten\nbogen Drohen\nSchluchten\nLeuchten flattert\nplatzen Rinden\nstampfen Rinden\nstampfen Säle\nspeien\nSternen\nblühen Innen\nInnen blutet\nund\ndie Schreie\nWehe\nbrennen\npeitscht der Hohn\ndie bäumen Winde\nTrappelmähnen\nFlatteräste\nkreisen\nritzen\nsprühen\nkreisen Stürzen\nrollen Aderzeiten\nrollen\nstürzen\ntönen\nschreien\nwühlen\nwellen\nstürmen Rollen\nkugeln\nflimmern\nfunken\nstäuben\nstieben\nstiebt mich ab\nWühlbrüllen\nklettere Fackeln\nAhnen\nWürgen\nschalle Schluchten\nTrichter\nSchreie\nstrahlen\nästen\nsplittern\nblockt das Meer\nklumpt Gold\ndie Woge\nAtem\nstürzt das Meer\nrollt Raum\nich schwebe\nschmerzgenagelt\nNebel schlacken\nschlieren\nschlingern Röhren\nfaden\nweiten\ntosen\nwürgen\nZähne reissen Rippen\nschweben\nbauen Rlutkreuz\nDich\nund Du\nDu krümmst\nHaar fahnt\nQualmsticken\nFackel Vorhang\nbrechen Wunden\nWelten prallen\nfruchten. Schenkel\nGeissein\nSchlagen\nRröckeln ätzt\nund\naus dem Schrei\nschnellt Wurzel\nbricht das Welten\nWelt\ndie fetzen Köpfe\nhalten Kugel\nblühen Rollen\nWunder\nkreisen\nschwebt\ndie Sonne\nWilden\nRlühen\nSchweben\nKugel\nSonne\nblüht\nden weiten Kreis."}, {"page_pdf": 18, "page_imprimee": "156", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.18", "texte": "Hohe Politik\nWalter Krug\n„Vater, ist es wahr, dass Deutschland früher\nreich gewesen ist.\"\nSo gewiss, mein Junge, als es jetzt arm ist.\n„Damals hat es also gar keine armen Leute\nin Deutschland gegeben, Vater?\"\nDoch, doch, mein Junge, beinahe soviel,\nals es im heutigen armen Deutschland reiche\nLeute gibt.\n„Wenn wir aber heut so viel reiche Leute\nhaben, so sind wir doch nicht arm, Vater\"\nArm ist ein Land, Junge, wenn es viele\nReiche hat und reich ist ein Land, wenn\nes viele Arme hat.\n„Vater, kann ich das jetzt schon ver-\nstehen\"\nMein Sohn, das wirst du nie verstehen!\n„Vater, warum ist denn das Rrot so teuer\"\nWeil das Mehl so teuer ist, Junge.\n„Und warum ist das Mehl so teuer\"\nWeil das Korn teuer ist.\n„Und warum ist das Korn so teuer?\"\nWeil der Dollar so hoch steht.\n„Da kann doch aber nur das amerikanische\nRrot teuer sein. Warum kostet denn das\ndeutsche ebensoviel, Vater\"\nWeil es den Weltmarktpreis erreichen muss.\n„Warum muss es denn den Weltmarktpreis\nerreichen.\"\nDamit es ebenso teuer wie das amerika-\nnische wird.\n„Vater, kann ich das heute schon ver-\nstehen\"\nMein Kind, das wirst du nie verstehen!\"\n„Vater, ist unser Präsident ein Sozial-\ndemokrat. \"\nGewesen, mein Kind.\n„Warum ist er es nicht mehr.\"\nWeil sich das für einen Präsidenten des\ndeutschen Reiches nicht schickt. Ein Präsident\nsoll über den Parteien stehen. „Dann stehen\nalso alle Präsidenten über den Parteien.\"\nNur die Sozialdemokratischen, Junge, weil\nsie objektiv sind.\n„Warum hat man denn nicht schon früher\nPräsidenten aus Sozialdemokraten gemacht,\nVater.\"\nWeil man nicht gewusst hat, dass sie so\nobjektiv sind. Man glaubte immer, sie\nwürden den Reichen nehmen und den\nArmen geben.\n„Das wäre doch aber gut, Vater.\"\nGut ja, aber nicht objektiv, Kind.\n„Was ist denn objektiv, Vater.\"\nWenn ein Armer einem Armen etwas\nnimmt und es dem Reichen gibt.\n„Das kann ich nicht verstehen, Vater!\"\nDas wirst du nie verstehen, Kind.\n„Warum nennt man denn die Zeitungen\n„Presse\", Vater.\"\nWeil sie dem Volke die Meinung aufpressen.\n„Die Zeitungen haben doch aber sehr viele\nMeinungen.\"\nDie Presse hat nur eine Meinung, jede Zei-\ntung jedoch eine besondere Farbe davon.\n„Dann müss doch aber das Volk ganz bunt\naussehen, wenn ihm alle diese farbigen\nMeinungen aufgepresst werden.\"\nNein, mein Junge, die einzelnen Farben\nzusammengepresst, ergeben ein wunder-\nschönes Rild, einen Vielfarbendruck.\n„ Dann müssten doch alle Leute in Deutsch-\nland dieselbe Meinung haben, warum zanken\nsie sich denn, Vater.\"\nWeil der einzelne nicht weiss, dass er\nebenso gepresst ist wie sein Nachbar.\nEr glaubt nur einfarbig gepresst zu sein.\n„Warum sagt's ihm denn niemand, Vater.\"\nWeil er's doch nicht glaubt, Kind.\n„Und warum glaubt er's nicht, Vater.\"\nWeil's ihm niemand sagt.\n„Muss ich erst gross werden, Vater, wenn\nich das verstehen soll.\"\nMein Kind, das wirst du nie verstehen.\n\nInhalt\nLothar Schreyer: Das Wort / Fortsetzung\nKurt Heinar: Gedichte\nTristan Tzara: Poemes\nKurt Liebmann: Gedichte\nWalter Krug: Hohe Politik\nJosef Peeters: Linoleumschnitt / Vom Stock gedruckt\nMarc Chagall: Ich und das Dorf / Gemälde\nHans Mattis Teutsch: Linoleumschnitt / Vom Stock gedruckt\nOktober 1922"}, {"page_pdf": 19, "page_imprimee": "157", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.19", "texte": "♦\n♦\nGRAPHIUHE KUNSTANHALT\nBERLIN 1.0. 16\nWUSTEBHAUSENERSTR.IS\nEINFARBI<iE*MEHRFAMI<iE\nKLIICHEEI\nt FEBNBUF MPL.4275\n>• -\n: , *• . * .\nILL) K L A R."}, {"page_pdf": 20, "page_imprimee": "158", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg19221005-01.1.20", "texte": "Verantwortlich für die Schriftleitung: Lothar Schreyer / Verlag Der Sturm G. m. b. H. / Berlin W9\nDruck: C. Basista & Co. / Berlin NO 18\n\nKUNSTAUSSTELLUNG DER STURM\nBERLIN W 9 / POTSDAMER STRASSE 134a / AM POTSDAMER PLATZ\nGeoffnet taglich von 10—6 Dhr / Sonntags von 11—2 Uhr / Monatlicher Wechsel\nHundertzwolfte Ausstellung Hundcrtdreizehntc Ausstellung\nOktober 1922 November 1922\nLouis Marcoussis Johannes Jtten\nSturm/Gesamtschau Sturm^Gcsamtschau\nTageskarte 3 Mark\n\nM O N ATS S C H R I FT D E R STUR WE / Dreizehntes Jahr\nErscheint am ftinften jeden Monats\nMit mehrfarbigen Kunstbeilagen, Holzschnitten (stets vom Stock gedruckt) und Zeichnungen\nDauerbezug / Ein Jahr 600 Mark / Ein Halbjahr 350 Mark / Einzelheft 75 Mark / Ausland: 2000 Mark\nVollstandige Exemplare des 6. bis 12. Jahrgangs nur noch in wenigen Exemplaren vorhandcn je 1000 Mark\n1. bis 5. und 8. Jahrgang vergriffen / Einzelhefte alter Jahrg5nge jc 75 Mark\nVon alien Holzschnitten der Zeitschrift Der Sturm sind signierte und nummerierte Handdrucke, von den\nmeisten Zeichnungen Kunstdrucke kauflich zu erwerben. Die Originale sind verk£uflich.\nSturmbuhne j Jahrbuch des Theaters der Expressionisten / 1. bis 8. Folge / 100 Mark\n\nQ TT T? TUT > A R T7 TVT Tl T7 Jcden ersten und drittcn Mittwoch des Monats 78/4 Uhr in dcr\nO 1 U Xv IVl ' xx O Lh \\J Hi Kunstausstellung Dcr Sturm Potsdamer Strafie 134 a\nStandige Mitwirkende: Rudolf Blumner / Rezitation\nHcrwarth Walden / Musik\n\nDer Sturm ubcrnimmt die Veranstaltung von\nSturm - Ausstellungen (Gesamtschau und Einzel-\nausstcllungcn) in alien St&dten und L£ndern,\nDer Sturm vermittelt nur den Verkauf von\nWerken der Kunstler, die er durch eigene Aus*\nstellungen anerkennt.\nStandige Verkaufsstelle fur Graphik\nVerlag Der Sturm G. m. b. H,\nPotsdamer Strafie 134 a / Gartenhaus rechts II\n\nVer2nderung samtlicher Prcisc jcdcrzcit vorbchaltcn\n\nIm Oktober erscheinen:\nAlbert Gleizes:\nDer Kubismus / Die Mittel zu seinem Verstandnis\nKurt Schwitters:\nDie Blume Anna\nKurt Schwitters:\nAuguste Bolte\n\nW. Marzillier & Co.« Berlin W * Grnnewaldstr. 14/15\noefirfindet i#s4 tioi-Spediteure s. pi. des Kftnigs von Spanlen eesrondei ism\n[tiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiim\nSpedition und Mobeltransporte, Verpackung und Lagerung\nvon Gemalden und Kunstgegenstanden jeder Art Lieferung\nund Empfang nach und von alien Kunstausstellungen des\nIn* und Auslandes Transportversicherungen jeder Art.\nlllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllHlllllllllllKlillllllllllllltllllllllllllllllllMlimilllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll\nSpedlteure des Wirtschoftiichen Verbandes Dfildender Ktlnsller. der rreien Secession\ndes Verbandes Deutscher lllusfratoren und Haussped.iteure des ..Sturm\"."}]}