{"numero_id": "bm-bmtnabg-1926-07-01", "volume": "bmtnabg_1926-07_01", "ocr_sha256": "a77bd0c74f3130cc76b575b2ab0274b44da8deb99240ed8fa821d223daf52ba5", "source_tei": "https://github.com/Princeton-CDH/bluemountain-transcriptions/blob/main/periodicals/bmtnabg/issues/1926/07_01/bmtnabg_1926-07_01.tei.xml", "source_mets": "https://github.com/pulibrary/BlueMountain/blob/main/metadata/periodicals/bmtnabg/issues/1926/07_01/bmtnabg_1926-07_01.mets.xml", "url_numero": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01", "articles": [{"article_id": "bm-bmtnabg-1926-07-01-c001", "article_bluemountain": "bmtnabg_1926-07_01#c001", "volume": "bmtnabg_1926-07_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "1", "page_fin": "1", "image_debut": 1, "image_fin": 1, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.2.1", "titre_corps": "Iwan Puni: Fox-Trott", "titre_sommaire": "Iwan Puni: Fox-Trott", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 1, "page_imprimee": "1", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.1", "debut_caractere": 97, "fin_caractere_exclue": 117, "texte": "Iwan Puni: Fox-Trott"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1926-07-01-c002", "article_bluemountain": "bmtnabg_1926-07_01#c002", "volume": "bmtnabg_1926-07_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "47", "page_fin": "47", "image_debut": 3, "image_fin": 3, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.2.2", "titre_corps": "Modernes Speisezimmer / Entwurf u. 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Diese Un-\nterscheidung trägt die Schuld an den Ver-\nwirrungen der Kunstanschauung (und Kunst-\nAnhörung) sowie an den Verirrungen der\nKunstausübung. Denn sie erweckte nicht nur\nden Anschein, als ob es sich um zweierlei\nKunstgattungen, die sich scharf trennen, hand-\nle, sondern sie schuf wirklich eine Tren-\nnung zwischen den Künsten. Merkwürdiger-\nweise zählte diese Ästhetik zu den darstellen-\nden Künsten nur die Malerei und die Pla-\nstik, während sie doch die gesamte frühere\nDichtung und auch die Schauspielkunst lo-\ngischerweise ebenfalls hätte dazu zählen\nmüssen. Denn unter der Darstellung verstand\nsie, wie man weiß, die „Bedeutung\" des Kunst-\nwerks. Ein bearbeiteter Steinblock war nicht\nnur eine Form, sondern bedeutete, stellte\netwas vor, eine Person oder ein Tier zu-\nmeist. Ein Bild war nicht nur eine Farb-\noder Linienformung, sondern stellte etwas\ndar oder vor. Da die gesamte vor- ex-\npressionistische Dichtung und leider auch\nnoch die gesamte heutige Schauspielkunst\netwas, und zwar etwas sehr genau Bestimm-\ntes, darstellt, gehören beide im Sinne\njener alten ästhetischen Unterscheidung zu\nden darstellenden Künsten. Es blieben also\nnur die Musik und der Tanz als nicht dar-\nstellende Künste übrig. Immerhin geht aus"}, {"page_pdf": 8, "page_imprimee": "52", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.8", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 3265, "texte": "dieser alten Unterscheidung hervor, daß man\ndie Existenz nicht darstellender Künste stets\nanerkannt hat. Der Fehler war nur der, daß\nman ausschließlich der Musik und dem Tanz\ndie Möglichkeit und die Fähigkeit, nichts\n(nichts Positives) darzustellen, zutraute, je-\nnen anderen Künsten aber völlig absprach.\nAber während die Anhänger jener alten Un-\nterscheidungslehre mit Schaudern sehen und\nhören, daß jene genannten darstellenden\nKünste sich expressionistisch gemacht ha-\nben und damit und somit für sich auch das\nRecht in Anspruch nehmen, nichts (nichts\nPositives) darzustellen, vorzustellen, zu be-\ndeuten, erleben sie (erleben sie schon längst),\naber leider ohne das dringend notwendige\nSchaudern, daß ein Teil der Musik und ein\nTeil des Tanzes das Verlangen zeigen, ih-\nrerseits gleichfalls „darzustellen\". Diese\nTeile der Musik und des Tanzes werden\nProgramm— Musik und Programm— Tanz.\nEs ist ein Beweis für die gänzliche Denk-\nträgheit der immer noch herrschenden Ma-\ncher der allgemeinen und gangbaren Kunst-\nauffaßung, wenn solche Erscheinungen sie\nnicht zu der Einsicht gebracht haben, daß\ndie altertümliche Unterscheidung zwischen\ndarstellenden und nichtdarstellenden Künsten\neine beliebige, aber keine wesentliche ist.\nJede Kunst kann darstellen oder nicht dar-\nstellen, wie es dem Künstler beliebt. An\nsich ist keine Kunst ihrem Wesen nach dar-\nstellend, sondern eine rhythmische Kom-\nposition der Erscheinungs- oder Klang-\nformen. Wer die Fähigkeit besitzt, unter\nvollkommener Wahrung der rhythmischen\nKomposition, sozusagen nebenbei, sozu-\nsagen zum privaten eigenen oder fremden\nVergnügen auch noch „darzustellen\", der\nmag es tun. Und er allein darf es tun.\nUnd somit ist der Tanz weder darstellend\nnoch nicht-darstellend, oder, damit man mich\nja nicht mißverstehe, er ist wie jede Kunst\nseinem Wesen nach nicht-darstellend.\nWill man dieses Wesen des Tanzes näher\nbestimmen, so braucht man sich nur zu be-\nsinnen, daß es überhaupt nur zwei Gruppen\nunter den Künsten gibt. In meinem Auf-\nsatz über absolute Schauspielkunst, den ich\nim dritten Hefte dieser Zeitschrift veröffent-\nlichte, habe ich diese Gruppen die Kunst\nder Töne und die Kunst der Erscheinungen\ngenannt. Die Tanzkunst gehört also zur\nKunst der Erscheinungen. Sie dringt durch\ndas Auge in die Sinne. Jede Erscheinung\nist ruhig oder bewegt. Die Tanzkunst\nist die Kunst der bewegten Erscheinung.\nSie gehört zu der Untergruppe der Be-\nwegungskünste. Ihre faktische Dreidimen-\nsionalität ist so wenig wahrnehmbar wie jede.\nBei allen Raumveränderungen bleibt sie\ndoch nur zweidimensional sichtbar. Das ist\nmaßgebend. Der Tanz ist sich bewegen-\ndes Bild. Was ist ein Bild? Erscheinungs-\nformen, die geschlossen dergestalt (der\nGestalt) zueinander in Beziehungen treten,\ndaß sie durch die innere Bewegtheit, die\nihnen der Rhythmus gibt, eine geistige Be-\nwegtheit, ein geistiges Leben erhalten. Nicht\ndie realen Bewegungen des tanzenden\nMenschen sind der Rhythmus und also das\nLeben dieser Kunst Tanz. Aber man muß\nleider sagen, daß dieses reale Leben der\nbewegten Körperteile und Körperformen\nbe vielen Beschauern und, was schlimmer\nist, bei Ausübenden die Vorstellung\nerweckt, es sei ein künstlerisches Leben\n(während es, wie gesagt, nur, ja nur, ein\nwirkliches Leben ist) Vita ipsa in arte"}, {"page_pdf": 10, "page_imprimee": "54", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.10", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 3219, "texte": "mors. Das heißt auf deutsch: Das Leben\nselbst ist in der Kunst nicht viel mehr als\nKadaver. Denn die realen Bewegungen\nfolgen sich nicht zur künstlerischen Einheit,\nsie bleiben vielmehr (nur!) ein Teil der\nkosmischen Ganzheit. Sie sind Stückwerk,\nnichts als Menschen und Menschenteile. Nur\nsolche Bewegungen des Körpers und der\nKörperteile, die in rein rhythmische Be-\nziehungen zueinander treten, können auch\nals die geistige Bewegung gewertet werden,\ndie allein Kunst wird, indem sie (die Kunst)\ndurch die Beschauer aus jenen Bewegungen\nab-strahiert wird.\nUnd also, meine Leser und Leserinnen, ist\nauch der Tanz eine abstrakte Kunst,\nwie jede Kunst. Keine Bewegung, keine\nLage, keine Stellung des tanzenden Menschen\nist an sich schön oder nicht schön, künstle-\nrisch wertvoll oder wertlos. Denn sie ist\nnur ein Teil, der für sich allein nichts „be-\ndeutet\", gar nichts, da nur ihre Beziehungen\nzu den übrigen Bewegungen und Stellungen\nihr eine relative Bedeutung geben, und\ndarunter als wesentlichste Bedeutung die\nBeziehung zu der vorhergehenden und\nfolgenden Bewegung oder Stellung. Wird\nman mich noch deutlicher verstehen, wenn\nich sage, daß auf solche Weise eine Melodie\nder Bewegungen entsteht? Daß die Be-\nwegungen sich aneinanderfügen müssen zu\njener rhythmischen Bewegungsfolge, Be-\nwegungs-Komposition, die man Tanz nennt,\nwie sich Ton an Ton zur Melodie fügt?\nWenn man dieses ganz verstanden hat, wird\nman wissen, was man von einer Tanz-Kunst\nverlangen kann und wie Vieles, das heute\nals Tanz gilt, kein Tanz ist. Und man wird\neinige weitere Folgerunngen machen können:\n1. daß manches Getanzte wohl als Kunst\nim erklärten Sinrte gelten mag, daß ihm\naber ein Originalwert nicht zukommt. Diese\nBemängelung geht die meisten unserer\nheutigen Tänzer und Tänzerinnen an. Sie\narbeiten wie die Dutzend-Komponisten und\nDutzend-Dichter nur mit Klichees. Einer\nmacht's dem andern nach. Es sind Be-\nwegungen, Wendungen, Lagen und Stell-\nungen, die man kennt, oder richtiger ge-\nsagt, Folgen solcher Bewegungen, die man\nkennt. Es ist alles mehr als tausend Mal\ndagewesen. Was fehlt, ist das Neue, die\nkünstlerische Erfindung, die Neu-Schöpfung.\nWie, hör ich fragen, nichts als Neuheiten\nwerden verlangt? Allerdings, denn alles\nandere ist Nachahmung. So wenig eine\nMusik einen eigenen Wert hat, wenn sie in\nsolchem Sinne epigonisch ist, so wenig hat\nein Tanz Wert, der bestenfalls tausendmal\nausgeübte, gezeigte und gesehene Be-\nwegungsfolgen variiert, vermehrt oder ver-\nmindert.\n2. Es besteht kein wesentlicher Unter-\nschied zwischen dem Tanz und der soge-\nnannten Pantomime. Die Pantomime ist\ndie Schauspielerei im wirklichen Sinne\ndieses Wortes, ein Spiel zur Schau, also\nohne Worte und nicht zum Hören. Freilich\nergibt sich hieraus und aus dem, was ich\nim Anfang von der heutigen Schauspiel-\nkunst sagte, daß diese (übliche!) Pantomime\nganz und gar nur „darstellerisch\" ist. Sie\nwill nur darstellen und sie tut das infolge-\ndessen mit jener plumpen Deutlichkeit, mit\nder alle arbeiten, die nur darstellen wollen.\nSie ist Nicht-Kunst. Sie kann Kunst nur\nsein, wenn sie aus Bewegungsfolgen ent-\nsteht, die in rhythmischen Beziehungen zu-\neinander stehen. Woraus sich dann ergibt,\ndaß die Pantomime sich im Wesentlichen"}, {"page_pdf": 12, "page_imprimee": "56", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.12", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 3204, "texte": "vom Tanz nicht unterscheidet. Denn Tempo-\nUnterschiede machen keine verschiedenen\nKunstgattungen aus-. Eine rein abstrakte\nPantomime (also eine, die nichts „darstellt\")\nhaben wir leider noch nicht gesehen. Ich\nsehne mich nach ihr. Aber ich werde mich\ngedulden müssen, denn sie würde unsere\nSchauspieler genau so entlarven, wie die\nabsolute Sprechmelodie ihre Sprechmelodik\nent- (hier fehlt das richtige Wort) larvt.\nAber durch welches Wesentliche sollte sich\nwohl diese abstrakte Pantomime, die nichts\nals reine Bewegungskunst ist, vom reinen\nTanz unterscheiden? Durch nichts. Und\ndarum ist:\n3. der nur darstellende Tanz identisch mit\nder althergebrachten (nur darstellenden)\nPantomime. Beide sind Nicht-Kunst.\n4. Der Tanz, der Kunst ist, kann nebenbei,\num mich zu wiederholen, zum privaten Ver-\ngnügen des Tänzers oder der Beschauer,\netwas „darstellen\". Aber ebenso wie in\nden anderen Künsten ist die Lösung dieses\nProblems abhängig von dem Grade der\nkünstlerischen Kraft. Der reine Tanz er-\nfordert die größere Phantasie und Erfindungs-\ngabe, der an das Thema angelehnte Tanz\nerfordert die größere Kompositionsfähigkeit.\nDenn das Darstellen drängt zur Lockerung\nund Vernachläßigung der Komposition.\n5. Da der Tanz eine Kunst ist, in der sich\nauch Reales bewegt, kann man keinen\nseiner Teile so herausnehmen, daß er noch\nals Kunst gelten könnte. Es gibt darum\nkeinen photographierten Tanz. Stillgelegte\nBewegung ist keine Bewegung mehr. Was\nwir so häufig als Photographien von Tänzen\nzu sehen bekommen, beweist für den Tanz\nselbst nichts, weder ein schlechtes noch ein\ngutes. Es gleicht keiner Melodie, keinem\nTakt, es gleicht nur einem Ton, den man\naus einer Klaviersonate solo zu Gehör bringt.\nEs gibt keine Photographie von Tänzen,\ndie einen künstlerischen Wert haben. Sie\ndienen nur der Sensation und der Reklame.\n(Und erfreuen sich darum der größten Be-\nliebtheit). Will man den Tanz im Bild\n(Gebilde) zeigen, bleibt nur seine Dar-\nstellung durch die Malerei und Bildhauerei.\nAber vom Tanz selbst kann auch sie nichts\ngeben, denn die Malerei und Plastik wird,\nauch wenn sie Tänzerisches darstellt, nicht\nvon den Gesetzen des Tanzes, den be-\nwegten Formen, sondern von ihren eigenen\nGesetzen, den ruhenden Formen beherrscht.\nWas auf solche Weise Maler oder Bildhauer\nerschaffen, kann freilich auch der lebende\nMensch an sich darstellen, aber auch dieses\nwird nicht Tanz sein und nicht einmal ein\nTeil seines Tanzes, sondern eine lebende\nPlastik, die wie diese ihre eigenen Gesetze\nder ruhenden Formen hat. Und die Photo-\ngraphie einer so gestellten Plastik ist nie\ndie Photographie eines Tanzes, sondern\neiner Plastik.\n6. Der Tanz besteht für sich allein als\nKunst. Es steht im Belieben des tanzenden\nMenschen, ob er ihn mit Musik verbinden\nwill oder nicht. Die Verbindung des Tanzes\nmit der Musik schafft wie jede Verbindung\nmehrerer Künste neue Probleme, die\nschwierig scheinen und die man auf falschem\nWege zu lösen versucht. Ich habe midi\nüber dieses Problem in dem Buch „Der\nGeist des Kubismus und die Künste\" in\neinem besonderen Kapitel so geäußert, daß\nich mich hierüber zu sagen getraue: Ich\nhabe die volle Wahrheit gesagt, habe nichts\nhinzuzufügen und nichts hinwegzunehmen.\n\nRudolf Blümner"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1926-07-01-c005", "article_bluemountain": "bmtnabg_1926-07_01#c005", "volume": "bmtnabg_1926-07_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "51", "page_fin": "51", "image_debut": 7, "image_fin": 7, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.2.4.1", "titre_corps": "Alexander Archipenko: Tanz", "titre_sommaire": "Alexander Archipenko: Tanz", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 7, "page_imprimee": "51", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.7", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 26, "texte": "Alexander Archipenko: Tanz"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1926-07-01-c006", "article_bluemountain": "bmtnabg_1926-07_01#c006", "volume": "bmtnabg_1926-07_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "53", "page_fin": "53", "image_debut": 9, "image_fin": 9, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; 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Wie wärs denn?\nVonunten: Sie brauchen nur zu wählen, Herr Schatz —\nKrösus: Was haben wir denn Neues?\nVonunten: Da wäre zunächst diese kleine Giraffe aus Bronze.\nKrösus: Aber, Meister, ich habe doch schon drei Giraffen zu Hause zu stehen.\nVonunten: Oder diese Fledermaus aus karrarischem Marmor?\nKrösus: Die Tiere hängen mir schon zum Halse raus.\nVonunten: Vielleicht gestattet mir der Herr Schatzrat eine neue Sitzung?\nKrösus: Wollen Sie denn aus mir mit Gewalt einen Cerberus machen?\nVonunten: Nicht doch, Herr Schatzrat, nur daß Ihre neue Barttracht, besonders die\nFliege, mich als Tierplastiker künstlerisch lebhaft reizen würde.\nKrösus: Die Fliege muß wieder runter. Meine Frau stößt sich daran.\nVonunten: Oder Frau Gemahlin? Mehr als dreizehn Büsten dürften Sie in dem Genre\nnicht haben.\nKrösus: So praeter propter. Man sieht sich leicht daran über.\nVonunten: Aber vielleicht zur Abwechslung nicht nur die Büste, sondern 'mal alles?\nKrösus: Ich bin in der letzten Zeit arg menschenscheu geworden.\nVonunten: Dann aber, Herr Schatzrat, ist meine Wissenschaft zu Ende.\nKrösus: Muß es denn immer ein Tier oder Mensch sein?\nVonunten: Was schlagen Sie vor?\nKrösus: Kennen Sie Veit Vonoben?\nVonunten: Vonoben? Vonoben?\nKrösus: Den bekannten Stillebener.\nVonunten: Ach den, jawohl, sehr begabt, sehr geschickt.\nKrösus: Vonoben hat mir ein sublimes Stilleben gemalt. Sie kennen meinen\ngotischen Stuhl?\nVonunten: Persönlich drauf gesessen, Herr Schatzrat.\nKrösus: Vonoben hat ihn zum Greifen gemalt, zum Greifen, sage ich Ihnen. Was\nsage ich? Zum Sitzen. Er mußte ihn beinahe zweimal malen. Hatte ihn\nfeucht an die Wand gestellt. In Lebensgröße, versteht sich. Will sagen, —"}, {"page_pdf": 18, "page_imprimee": "62", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.18", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 2037, "texte": "in, na Sie verstehen mich, in natürlicher Größe, des Stuhls natürlich. Kennen\nSie Hintenraus? Professor Hintenraus? Der hat sich draufgesetzt, was ich\nIhnen sage, mitten ins Bild. Sie kennen doch die Geschichte von Zeuxis\nund Apelles?\nVonunten: Ach ja, die beiden, sehr gut sogar.\nKrösus: Nu hören Sie mal, den Stuhl müssen Sie mir verplastiken.\nVonunten: Sie meinen?\nKrösus: Ja. Ne schöne Plastik. Vom Stuhl.\nVonunten: Gott ja, warum nicht? Mal was anderes. Alltäglich ganz gewiß nicht.\nDer Stuhl könnte mir sogar gut liegen.\nKrösus: Na denn ran. Hauen Sie los.\nVonunten: Und wie denken Sie sich das? Marmor wäre nicht schlecht.\nKrösus: Zu schwer, Meister, viel zu schwer.\nVonunten: Dann greifen wir zu Bronze.\nKrösus: Zu kalt, Meister, viel zu kalt.\nVonunten: Dann bliebe nur Gips. Aber das ist mir zu riskant.\nKrösus: Nee, nee, nee. 'N bischen solid muß die Sache schon sein.\nVonunten: Dann ist leider mein Latein —\nKrösus: Kennen Sie Vonvorn?\nVonunten: Ach, den Holzler?\nKrösus: Richtig. Der macht pike Sachen, sage ich Ihnen, aus Holz.\nVonunteu: Ja, sehr anmutig. Recht schmuck.\nKrösus: Nu hören Sie mal, nu sehen Sie mal. Ich möchte so'ne Holzplastik haben.\nKönnen Sie nicht Holz nehmen?\nVonunten: Holz? Für den Stuhl? Hölzernes Holz? Warum nicht? Es geht alles.\nKrösus: Jeden Dreck dürfen Sie natürlich nicht nehmen. Der Stuhl ist schwere\nEiche. Ich denke, wir bleiben dabei.\nVonunten: Eiche macht immer einen soliden Eindruck.\nKrösus: Sehen Sie, Meister, wir kommen uns schon näher. Und die Hauptsache\nbleibt Lebenswahrheit. Echtheit und natürliche Größe.\nVonunten: Das ist Ehrensache. Und wegen der paar Wurmstiche lasse ich mir keine\ngrauen Haare wachsen.\nKrösus: Bravo! Also —?\nVonunten: Herr Schatzrat werden einen Stuhl vom andern nicht unterscheiden können.\nKrösus: Ich freue mich schon, wenn Hintenraus auf den Stuhl reinfällt.\nVonunten: Das wird ein diebischer Spaß.\nKrösus: Und es geht vorwärts in der Kunst.\nVonunten: Ein goldenes Wort.\nKrösus: Auch das. 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Jahrgang und wird vom April bis Septem-\nber einmal monatlich, vom Oktober bis Dezember zweimal monatlich erscheinen. Der\nJahrgang hat alo wie bisner 12 Hefte. Die ersten sechs Hefte werden je ein bestimmtes\nThema behandeln, die letzten sechs Hefte enthalten sachliche, kritische und polemische\nBeitrage iiber Politik, Theater, Musik, Kunst u. Dichtung / Themen der ersten sechs Hefte:\nApril Expressionismus\nrMai Afrika und Sudsee-Kunst\nJuni Theater\nJuli Tanz und Plastik\nAugust Sturmabende Dichtungen\nSeptember: Architektur\nSCHRIFTLEITUNG: HERWARTH WALDEN\nVerlag Der Sturm Berlin W 9 Potsdamer Strafie 134 a\nFernruf Liitzow 4443 : Postscheckkonto Berlin 120658\nVerlagsverzeichnisse kostenlos vom Verlag Der Sturm\nJede Heft hat zahl-\nreiche Abbildungen\nP\nJahresbezug M 12\nhalbjahrlidi M 6\nDrei Hefte M 3\nEinzelheft M 1\nMitglieder der\nGesellschaft der\nSturmfreunde E.V.\nerhalten die Zeit-\nschrift satzungsge-\nma6 zum halben\nPre is e"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1926-07-01-c016", "article_bluemountain": "bmtnabg_1926-07_01#c016", "volume": "bmtnabg_1926-07_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "2", "page_fin": "2", "image_debut": 2, "image_fin": 2, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.2.7", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 2, "page_imprimee": "2", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.2", "debut_caractere": 1052, "fin_caractere_exclue": 1651, "texte": "Moderne Kunstschule\nvon\nJohannes Jtten\nBrandenburgischestr. 16 am Fehrbelliner Platz\nGrundlegender, kiinstlerischer Unterricht fur\nMaler, Bildhauer, Architekten, Padagogen,\nPhotographen, Reklame-, Mode- und Muster-\nzeichnungen aller Art.\nNaturalistische, expressive, konstruktive\nForm- und Farbstudien. 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Internationale Ardiitektur\ngeheftet Mlt. 5\nin Leinen gebunden Mlc. 7\nPAUL KLEE, Padagogisches Sktezenbuch\ngeheftet Mk. 6\nin Leinen gebunden Mk. 8\nEIN VERSUCHSHAUS DES BAUHAUSES\ngeheftet Mk. 5 ,\nin Leinen gebunden Mk. 7\nDIE BOHNE IM BAUHAUS\ngeheftet Mk. 5\nin Leinen gebunden Mk. 7\nPIET MONDRIAN, Neue Gestaltung\ngeheftet Hk. 3 r\nin Leinen gebunden Mk. 5\nTHEO VAN DOESBURG, Grundbegriffe der necten\ngeheftet Mk. 5 gcstaltcnden Kunst\nin Lcinen gebunden Mk. 7\ns\nNEUE AEBEITEN DER BAUHAUSWERKSTATTEN\ngeheftet Mk. 6 w, .\nin Leinen gebunden Mk. o\nit H 1 ■\"■■i uniimm iihibii iijiii\nL. 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Ses etudes docu-\nmentaires et ses chroniques d' actualit6s offrent un\ntableau constamment tenu a jour de L'ACTIVITE\nDES ARTS DANS LE MONDE ENTIER-\nAbonnements:\nFrance . ... 100 francs\nEtranger.... 150 —\nOn s'abonne chez tousles Libraires et 4\nLA RENAISSANCE\nDE L'ART FRANCAIS\nET DES INDUSTRIES DE LUXE\n10, Rue Royale / PARIS"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1926-07-01-c020", "article_bluemountain": "bmtnabg_1926-07_01#c020", "volume": "bmtnabg_1926-07_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "48", "page_fin": "48", "image_debut": 4, "image_fin": 4, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.2.11", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 4, "page_imprimee": "48", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.4", "debut_caractere": 1431, "fin_caractere_exclue": 3211, "texte": "Am 15. Juli 1926 erscheint das zweite Heft\n„INDIVIDUALITAT\"\nVierteljahresschrilt fur Philosophie und Kunst / Herausgeber: Willy Storrer und Hans Reinhart\nGestaltung:j\nAlexeij Remisow: Das Patenkind Christi\nHans Reinhart: Zwei Szenen aus Konig David\nvon Rene Morax\nPaul Biihler: Zwei Gedichte\nWilhelm v-n Scholz: Der Tod der Veronika\nHermann Burte: Aus dem dramatischen Gedicht\nApollon und Kassandra\nHermann Hesse: Drei Gedichte\nRobert Walser: Der Kuh. Skizze\nGustav Gamper: Aus .Die Brucke Europas\"\nPaul Hugo Lutz: Ahasverische Skizzen\nAdolf Attenhofer: Konig Schmerz. Gedicht\nKarl Sax: Philoktet. Dramatischer Dialog\nAlfred Nomert: Gedicht aus Atair. (Faksimile)\nAus dem Inhalt:\nBetrachtung:\nRudolf Steiner: Der Egoismus in der Philosophie\nSpruch (Faksimile)\nWilly Sfokar: Wilhelm Tell als Mythos der Schweiz\nHorst Miinzer: Am Ufer der Geschichte. Aphorism.\nFelix Durach : Farbige Schatten\nHans Wilhelm Keller : Kritik der Kritik\nGiinther Schubert: Drama und Geschichte\nFelix Petyrek: Essay iiber ein musikal. Thema\nTheatrum mundi:\nHans Wilhelm Keller: Das neue Zeitalter oder die\ngottliche Konferenz\nEduard Reinacher: Buffalos Miitterchen. Tragi-\nkomodie\nBuchbesprechungen / Zeitschriftenschau\nHolzschnitte von Gustav Gamper und August Hagmann /IA „ x ....\nIllustrationen zum Tneatrum mundi (Keller) von Walo von May\nVerlangen Sie eine Probenummer! Diese Zeitschrift erscheint vier Mai jahrlich. (April | Juli | Oktober I Januar), Format.-\n18,5:26,5 cm. Utnfang jedes Buches ca. 10 Bogen (160 SeitenJ Preis der Einzelnummer: Schweiz Fr. 4,50; Deutschland M 3,60\nAbonnements: Schweiz ein Jahrgang Fr. 16,-, halbjahrlich Fr. 8,50. Deutschland ein Jahrgang M 12,- halbjahrlich M. 6,50\nVERLAQ FCR FREIES GEISTESLEBEN\nLSradi-Stetten / 151 Baselstra&e Basel / Elisabethenstrafte 11-15"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1926-07-01-c021", "article_bluemountain": "bmtnabg_1926-07_01#c021", "volume": "bmtnabg_1926-07_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "65", "page_fin": "65", "image_debut": 21, "image_fin": 21, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.2.12", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 21, "page_imprimee": "65", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.21", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 379, "texte": "Kunstausstellung\nDer Sturm\nBerlin W 9 Potsdamer Strafie 134 a I\nJuli 1926\n151. Ausstellun\nGesamtschau\nGeoffnet von 10—6\nSonntags von 11—2\nLesesaal mit 60 auslan-\ndischen Zeitschriften\nBilderverleih\nWiederbeginn\n1. September 1926\nJeden Mittwoch\nBi|3 Uhr\nSturm-\nKabarett\nConference:\nRudolf Bliimner\nNach der Vorstellung\nTANZ j Jazzband\nVerkaul von Kunstwerken audi aul Ratenzahlung"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1926-07-01-c022", "article_bluemountain": "bmtnabg_1926-07_01#c022", "volume": "bmtnabg_1926-07_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "65", "page_fin": "65", "image_debut": 21, "image_fin": 21, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.2.13", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 21, "page_imprimee": "65", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.21", "debut_caractere": 381, "fin_caractere_exclue": 1499, "texte": "DIE\nBUCHERSCHAU\nHERAUSGEBER: GERHART POHL\nEINE KRITISCHE SCHRIFTENFOLGE\nUnter st&ndiger Mitarbeit von:\nBarbusse / Herrmann-Nei&e / Haringer / Kersten / Lania\nMehring / Wilhelm Michel / Mynona / Sternheim / Upton\nSinclair / Zech / Stefan Zweig u. v( a. Graphik v. Barlach\nrelixmueuer / Grofcmann / Grosz / Masareel / Pascin\nPechstein / Picasso / Schlichter / Scholz-GrCtzingen / Sin-\ntenis / van Straaten u. v. a. Bttcherliste: *Empfehlenswerte\nNeuerscheinungen«, Berichte ttber proletarische Literatur.\nPhotos unbekannter Autoren u. v. a.\nHier ist eine wichtige Kultur-Revue erschienen. Kampfgeist\nund Sachlichkeit sind mit Geschick gemischt Diese deut-\nsche Zeitschrift kann sehr persOnlich wirken. .Ere nouvelis*\nEine gute Obersicht tiber die gegenwSrtige Literatur.\n.Chicago Tribune®\nDa 6 diese Zeitschrift im Interesse der Arbeiterklasse not-\nwendig ist, daran besteht kein Zweifel. .Die Rote Fahne*\nPreis der reichillustrierten Einzelschrift 1 Mark I Halbjahres-\nAbonnement (3 Schriften) 2,80 Mark I Jahres-Abonnement\n(6 Schriften) 5,50 Mark\nDIE NEUE pCCHERSCHAU\nBERLIN - CHARLOTTENBURG 2\nPostscheck: Berlin 30759"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1926-07-01-c023", "article_bluemountain": "bmtnabg_1926-07_01#c023", "volume": "bmtnabg_1926-07_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "65", "page_fin": "65", "image_debut": 21, "image_fin": 21, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.2.14", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 21, "page_imprimee": "65", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.21", "debut_caractere": 1501, "fin_caractere_exclue": 1925, "texte": "Berlin W 9 / Potsdamer Strafee 134 a I\nSturm\nZeitsdiriften: Kunst\nLiteratur / Musik\naus folgenden Landern: Agypten | Argentinien\nBelgien | Danemark | Frankreich | Großbritannien\nItalien | lugoslavien | Mexiko j Niederlande | Oster-\nreich | Polen | Rumanien [ San Salvador | Schweiz\nSowjet - Rufiland | Tschechoslowakei | U. 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(B\" toerben Ijiet\nIjeiten maf)rf)aft rebolnticmiert. Senrt eirt\nnod) fo fdfjatffinniger SFtatfjematifer, toie\ne£ Albert ©inftein §ft)eifefto§ ift, im lo=\ngiftfjen £>enfen genitgenb gefcfjnlt ift,\nfo fann feme fefjlerbaft\nGin folder ge§lfdjlu& ©mfteinS-\nift f)ier tmtoibeiieglicfj nadjgetoiefen. 2)a*\nfjer ttrirb ©inftein f)ier mit feinen eigenen\n2Baffen auf§ £au£t gefcglagetu %)a§\nproblem, bntd) ba3 er feinen\ngolgermtgeu gelangte, tft alfo toieber gur\n£>ebatte gegeben, unb ein SBerfud) gu\nfeirter £ofima voteb bargefd&lagen. —\n2tt(e3 in allem ttrirb fid) Me gefamte\nWflobeme iibergengen, bafe nist Albert\n©inftein, fonbern in Emmanuel\n%tnt ba§ 2Beltbilb toal)r£)aft rebolittio-\nniert fjctt. $n @mft Wlarcit3 ttrirb bie Bn-\nfunft ben ecfjten (Srben be-\ngriifeen lernen. 2>ie Sftittoeft ef)rt nur Beit\nnicf)t $iele finb beriifimt\nSBenige ©in ©ebanfe, eine\nSBaljrljeit, toie fie bicfe£ 2Berj fcetoeift\ntoirb nwr affe tanfcnb $afjre eimttaf ge=\nbarfjt wnb entbetft* <&, g.\nMark 1,25\nVerlag Der Sturm\nBerlin W 9\nDurch jede gute Buchhandlung oder direkt\nvom Verlag Der Sturm zu beziehen"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1926-07-01-c028", "article_bluemountain": "bmtnabg_1926-07_01#c028", "volume": "bmtnabg_1926-07_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "67", "page_fin": "67", "image_debut": 23, "image_fin": 23, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.2.19", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 23, "page_imprimee": "67", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.23", "debut_caractere": 1367, "fin_caractere_exclue": 2824, "texte": "Soeae i crsdii€is«iii:\nDAS JAHRBUCH\nder Universal-Edition\neuf das Janr 1926\n25 JAHRE NEUE MUSIK\nHerausgfeg-eben von\nHans Heinsheimer und Paul Stefan\nBuchschmuck von Carry H a us e r\nPreis kartoniert 5 Mk.\nDas Jahrbuch, an der Schwelle zum zweiten Viertel dieses Jahr-\nhunderts erscheinend, versucht in 25 Aufsatzen einen Riickblick\nliber die Entwicklung- der Musik in den verg-angenen 25 Jahren\nzu g-eben, ihre gegenwartig-e Situation klarzustellsn und Aus-\nblicke auf die kommende Entwicklung- zu g-eben\nIN HALT; Arnold Schonberg-, Gesinnung- oder Erkenntnis?/\nHans Mersmann, Die Musik des 20. Jahrhunderts / Ernst Krenek,\nMusik in der Geg-enwart / Heinrich Kaminski, Revolution oder\nEvolution? / Erwin Stein, Mahler, Reg-er, Straufi und Schonberg- /\nPaul Bekker, Busoni / Eg-on Wellesz, Die Oper / Kurt Weill,\nBekenntnis zur Oper / Franz Ludwigf Horth, Die Opernreo-ie /\nOskar Bie, Der Tanz / R. St. Hofmann, Die Operette / Paul\nv. Klenau, Aufg-abe des Dirig-enten / Walter Braunfels, Auf-\ngaben der Schule / Erwin Felber, Die Musikwissenschact / Franz\nMoissl, Die Kirchenmusik / Ernst Schoen, Musik -md Technik /\nMax Graf, Musikkritik/Paul A. Pisk, Musikalische Volksbildung-/\nPaul Stefan, Vor 25 Jahren / A iolf Weifimann, Nation und\nRasse in der Musik / Alban Berg*, Verbindliche Antwort / Josef\nMatthias Hauer, der Musik? / Francesco Malipiero,\nEin Brief / Lois Gruenberg, Vom Jazz / Wilhelm Altmann,\nOpernstatistik\nUniversal-Edition A.G.\nWin NEW YORK"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1926-07-01-c029", "article_bluemountain": "bmtnabg_1926-07_01#c029", "volume": "bmtnabg_1926-07_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "67", "page_fin": "67", "image_debut": 23, "image_fin": 23, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.2.20", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 23, "page_imprimee": "67", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.23", "debut_caractere": 2826, "fin_caractere_exclue": 3043, "texte": "MARTIN BORRMANN\nDas Theater\nDie Gebarden\nDas Schreiten\nDas Sprechen\nschildert\nder Dichter\nin seinem Werk\nSUNDA\nEine Reise durch Sumatra\nMit 25 Bleistiftzeichnungen und\nAquarellen von\nSigfried Sebba\nGanzleinenband M 25"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1926-07-01-c030", "article_bluemountain": "bmtnabg_1926-07_01#c030", "volume": "bmtnabg_1926-07_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "67", "page_fin": "67", "image_debut": 23, "image_fin": 23, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.2.21", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 23, "page_imprimee": "67", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.23", "debut_caractere": 3045, "fin_caractere_exclue": 3123, "texte": "Eine ungewohnlich fesselnde\nReise — ein prachtiges Ge-\nschenkwerk.\nTHOMAS MANN"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1926-07-01-c031", "article_bluemountain": "bmtnabg_1926-07_01#c031", "volume": "bmtnabg_1926-07_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "67", "page_fin": "67", "image_debut": 23, "image_fin": 23, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.2.22", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 23, "page_imprimee": "67", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.23", "debut_caractere": 3125, "fin_caractere_exclue": 3209, "texte": "Frankfurter — Societats — Druckerei G. m. b H\nAbteilung Buchverlag Frankfurt a. 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Berlin W ♦ Gruitewaldsfr. 14-15\nGegrundet 1854 Hofspetiiteure S. N. des Konigs won Spanien Gegrimdet 1854\nSpedition and Mobeltransporte, Verpackung and Lagerung von\nGemdlden und Kunstgegenstanden jeder Art\nLieferung und Empfang nach und von alien Kunstausstellungen\nH des In- und Auslandes. Transportversickerungen aller Art\nspediteure d. wirtsdiaftiidien verbandes Diidender Kfinstier:: der rrelen Secession\ndes Verbandes oeulsctier Iliusiratoren und Hausspedlteure des „SturmM"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1926-07-01-c033", "article_bluemountain": "bmtnabg_1926-07_01#c033", "volume": "bmtnabg_1926-07_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "68", "page_fin": "68", "image_debut": 24, "image_fin": 24, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.2.24", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 24, "page_imprimee": "68", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.24", "debut_caractere": 246, "fin_caractere_exclue": 1278, "texte": "Verlangen Sie bitte ein Probeheft!\nZurn Verstandnis des modcraen kulturcllen und politischen Lebens\nuncntbehrlich Ist die Lektiire der Zeitschrift\nSozialistische Monatsheite\nHerausgeber Joseph Blocb\nPreis pro Quartal 2.25 Mark / Einzelheft 75 Pfennig\nVorzugsausgabe (auf besonders schonem Papier) pro Quartal\n4.50 Mark, Einzelheft 1.50 Mark\nDas 6. Heft 1926 enthalt:\nDr. Hans Simons Die Verbundenheit von Au6en-\n\" und Innenpolitik\nDr. Ludwig Quessel (M. d. R.) Deutsch-franzo^\n\"\" \" ' sische Zusam-\nmenarbeit.\nProf. Max Schippel Die Tragodie des englischen\nGeneralstreiks\nDr. Otto Karutz Die landlische Siedelung vor dem\nWeltkrieg\nDr. Adolf Behne Zum Umbau des Berliner Opera-\nhauses\nEmil Fuchs Kirche und gesellschaftliche Neuge-\nstaltung\nCharles Erskine Scott Wood Das Leiden\nProbehefte stehen auf Verlangen jederzeit kostenfrei zur Ver-\nftigung. Dem unterzeichnetenVerlag ist dieMitteilung von Adressen\nwillkommen, an die die Zusendung von Probeheften ratlich erscheint.\nVerlag der Sozialistischen Monatsheite G.m.b.H,\nBERLIN W 35"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1926-07-01-c034", "article_bluemountain": "bmtnabg_1926-07_01#c034", "volume": "bmtnabg_1926-07_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "68", "page_fin": "68", "image_debut": 24, "image_fin": 24, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.2.25", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 24, "page_imprimee": "68", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.24", "debut_caractere": 1280, "fin_caractere_exclue": 1438, "texte": "Casa d'Arte II\nBRAGAGLIA ||\nModerne Kunstausstellungen : Theater der\nUnabhangigen : Buchhandlung : Verlag\nKunstgewerbe\nTerme Romane di Via AvignonesiB | Rom 4"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1926-07-01-c035", "article_bluemountain": "bmtnabg_1926-07_01#c035", "volume": "bmtnabg_1926-07_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "68", "page_fin": "68", "image_debut": 24, "image_fin": 24, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.2.26", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 24, "page_imprimee": "68", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.24", "debut_caractere": 1440, "fin_caractere_exclue": 1653, "texte": "VERLAG DER STURM / BERLIN W 9\nHerwarth Walden:\nEinblick in Kunst\nDie beste Einfuhrung In den\nExpressionismus und Kubismus\n70 Abbildungen / 4 farbige Kunstbeilagen\nLadenpreis Halbleinen gebunden M 6—\nFUNFTE AUFLAGE"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1926-07-01-c036", "article_bluemountain": "bmtnabg_1926-07_01#c036", "volume": "bmtnabg_1926-07_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "68", "page_fin": "68", "image_debut": 24, "image_fin": 24, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.2.27", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 24, "page_imprimee": "68", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.24", "debut_caractere": 1655, "fin_caractere_exclue": 1895, "texte": "evue Germanique\nLille j 55 Rue Brule-Maison\n%\nPeriodique trimestriel I\nAbonnement 30 Frs. pour l'etranger 8\nInformations sur le mouvement B\nlitteraire et les travaux philolo- §\ngiques en Allemagne aux Pays-\nBas et en Scandinavie bsbbbh«ssbb"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1926-07-01-c037", "article_bluemountain": "bmtnabg_1926-07_01#c037", "volume": "bmtnabg_1926-07_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "68", "page_fin": "68", "image_debut": 24, "image_fin": 24, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.2.28", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 24, "page_imprimee": "68", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.24", "debut_caractere": 1897, "fin_caractere_exclue": 2109, "texte": "INTEGRAL\nREVUE DE SINTHESE MODERNE du SEULE\nGROUPEMENT d' AVANTGARDE ROUMAINE\nPARAISSANT CHACQUE MOIS\nDIRIGE Par un Comite bucarestois et parisien\nREDACTION: M. H. Maxy, Calea Victoriei 79Et.1\nBUC AREST-ROUM AINE"}]}, {"article_id": "bm-bmtnabg-1926-07-01-c038", "article_bluemountain": "bmtnabg_1926-07_01#c038", "volume": "bmtnabg_1926-07_01", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "68", "page_fin": "68", "image_debut": 24, "image_fin": 24, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.2.29", "titre_corps": "[Publicité]", "titre_sommaire": "[Publicité]", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 24, "page_imprimee": "68", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.24", "debut_caractere": 2111, "fin_caractere_exclue": 2873, "texte": "Zeitschrift fur Musik\nSchriftleitung: Dr. Hans M.ersmann\nErscheint monatlich\nPreis des Einzelheftes M. 0.60. Abonnementspreis jahrlich\nM 7.20 und Porto\nMITARBEITER:\nu. a.; F. Busofli / M. Slevogt / Ph. Jarnach / Heinz Tiessen\nE. Wellesz (Wien) / H. Prunieres / A. Coeuroy / Boris de\nSchloezer (Paris) / E. Evans (London) / M. Labroca (Rom)\nE. Braudo / L. Ssabanejeff (Moskau) / F. Gljeboff\n(Leningrad)\nINHALT:\nIn den Einzelhcften wurde eine inhaltliche Geschlossenheit\nerstrebt; ihre leitenden Gesichtspunkte waren u. a.:\nDie Oper (2 Hefte) Musik im neuem Rut-\nland (2 Hefte) Romanische Musik / Die\nEinheit der Kiinste / Musikwissenscfaaft\nNeuer 5. jahrgang ab 1. Oktober 1925\nProbeheft gratis vom\nMelos-Verlag G. m. b. H.\nBerlin'Friedenau / Stubenrauchstra6e 40"}]}], "pages_ocr_originales": [{"page_pdf": 1, "page_imprimee": "1", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.1", "texte": "17. JAHRGANG\nBERLIN / JULI 1926\n4. H EFT\nDER STURM\nMONATSSCHRIFT /\nHERAUSGEBER; HERWARTH WALDEN\n\nIwan Puni: Fox-Trott"}, {"page_pdf": 2, "page_imprimee": "2", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.2", "texte": "Zeitschrift Der Sturm\nAn die Abonnenten und Leser der Zeitschrift Der Sturm\nDie Zeitschrift Der Sturm beginnt ihren 17. Jahrgang und wird vom April bis Septem-\nber einmal monatlich, vom Oktober bis Dezember zweimal monatlich erscheinen. Der\nJahrgang hat alo wie bisner 12 Hefte. Die ersten sechs Hefte werden je ein bestimmtes\nThema behandeln, die letzten sechs Hefte enthalten sachliche, kritische und polemische\nBeitrage iiber Politik, Theater, Musik, Kunst u. Dichtung / Themen der ersten sechs Hefte:\nApril Expressionismus\nrMai Afrika und Sudsee-Kunst\nJuni Theater\nJuli Tanz und Plastik\nAugust Sturmabende Dichtungen\nSeptember: Architektur\nSCHRIFTLEITUNG: HERWARTH WALDEN\nVerlag Der Sturm Berlin W 9 Potsdamer Strafie 134 a\nFernruf Liitzow 4443 : Postscheckkonto Berlin 120658\nVerlagsverzeichnisse kostenlos vom Verlag Der Sturm\nJede Heft hat zahl-\nreiche Abbildungen\nP\nJahresbezug M 12\nhalbjahrlidi M 6\nDrei Hefte M 3\nEinzelheft M 1\nMitglieder der\nGesellschaft der\nSturmfreunde E.V.\nerhalten die Zeit-\nschrift satzungsge-\nma6 zum halben\nPre is e\n\nModerne Kunstschule\nvon\nJohannes Jtten\nBrandenburgischestr. 16 am Fehrbelliner Platz\nGrundlegender, kiinstlerischer Unterricht fur\nMaler, Bildhauer, Architekten, Padagogen,\nPhotographen, Reklame-, Mode- und Muster-\nzeichnungen aller Art.\nNaturalistische, expressive, konstruktive\nForm- und Farbstudien. Studium der Ge-\nsetze der Bewegung, des Rhythmus, des\nHelldunkels, der geometrischen Form, der\nMaterien, der Farbe und der Komposition.\nDie schopferischen Krafte im Menschen zur\nEntfaltung zu fiihren und die Mittel der\ndarstellenden Kunst zu lehren ist Ziel des\nUnterrichts.\nMan verlange Prospekt\n\nJutta Klamt-Schule\nGy mnastik-Tanz\nBERLIN\nSEMINAR:\nAusbildung zur Lehrerin fiir\nGYMNASTIK und TANZ\nNeuzeitliche und erfolgreichste\nLehrgrundsatze\nKLASSEN ffir BUHNENTANZ\nGYMNASTIK fur LAIEN\nBewegungsschulung fur Schauspiel\nund Film\nSekretariat: Berlin Wl5 Pariserstrafie 37\nFernsprecher: Oliva 3265\nAnfragen! Prospekte!"}, {"page_pdf": 3, "page_imprimee": "47", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.3", "texte": "17. JAHRGANG\nBERLIN / JULI 1926\n4. HEFT\nDER STURM\nMONATSSCHRIFT / HERAUSGEBER: HERWARTH WALDEN\nTANZ UND PLASTIK\nSONDERHEFT\n\nModernes Speisezimmer / Entwurf u. Ausführung Hess & Rom\nSturm-Ausstellung bei Hess & Rom vom 12. Juni bis Ende August, Leipziger Straße 105-107"}, {"page_pdf": 4, "page_imprimee": "48", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.4", "texte": "Verlag Albert Langen ii»\nbauhausbOcher\n1\n2\n3\n4\n5\n6\nWALTER GROPIUS. Internationale Ardiitektur\ngeheftet Mlt. 5\nin Leinen gebunden Mlc. 7\nPAUL KLEE, Padagogisches Sktezenbuch\ngeheftet Mk. 6\nin Leinen gebunden Mk. 8\nEIN VERSUCHSHAUS DES BAUHAUSES\ngeheftet Mk. 5 ,\nin Leinen gebunden Mk. 7\nDIE BOHNE IM BAUHAUS\ngeheftet Mk. 5\nin Leinen gebunden Mk. 7\nPIET MONDRIAN, Neue Gestaltung\ngeheftet Hk. 3 r\nin Leinen gebunden Mk. 5\nTHEO VAN DOESBURG, Grundbegriffe der necten\ngeheftet Mk. 5 gcstaltcnden Kunst\nin Lcinen gebunden Mk. 7\ns\nNEUE AEBEITEN DER BAUHAUSWERKSTATTEN\ngeheftet Mk. 6 w, .\nin Leinen gebunden Mk. o\nit H 1 ■\"■■i uniimm iihibii iijiii\nL. MOHOLY-NAGY, Malerei, Photographic, Film\ngeheftet Mk. 7 ,\nin Leinen gebunden Mk. 9\n\nLA RENAISSANCE\nDE L'ART FRANCAIS\nET DES INDUSTRIES DE LUXE\nfondee par HENRY LAPAUZE, publie au commen-\ncement de chaque mois, un fascicule de 60 & 80\npages, format in-4° raisin (25:32) contenant de\nnombreuses illustrations.\nLA REDACTION de La Renaissance de TArt\net des Industries de Luxe com-\nprend les ecrivains et les critiques les plus autorises\nde tousles pays d'Europe. Ses etudes docu-\nmentaires et ses chroniques d' actualit6s offrent un\ntableau constamment tenu a jour de L'ACTIVITE\nDES ARTS DANS LE MONDE ENTIER-\nAbonnements:\nFrance . ... 100 francs\nEtranger.... 150 —\nOn s'abonne chez tousles Libraires et 4\nLA RENAISSANCE\nDE L'ART FRANCAIS\nET DES INDUSTRIES DE LUXE\n10, Rue Royale / PARIS\n\nAm 15. Juli 1926 erscheint das zweite Heft\n„INDIVIDUALITAT\"\nVierteljahresschrilt fur Philosophie und Kunst / Herausgeber: Willy Storrer und Hans Reinhart\nGestaltung:j\nAlexeij Remisow: Das Patenkind Christi\nHans Reinhart: Zwei Szenen aus Konig David\nvon Rene Morax\nPaul Biihler: Zwei Gedichte\nWilhelm v-n Scholz: Der Tod der Veronika\nHermann Burte: Aus dem dramatischen Gedicht\nApollon und Kassandra\nHermann Hesse: Drei Gedichte\nRobert Walser: Der Kuh. Skizze\nGustav Gamper: Aus .Die Brucke Europas\"\nPaul Hugo Lutz: Ahasverische Skizzen\nAdolf Attenhofer: Konig Schmerz. Gedicht\nKarl Sax: Philoktet. Dramatischer Dialog\nAlfred Nomert: Gedicht aus Atair. (Faksimile)\nAus dem Inhalt:\nBetrachtung:\nRudolf Steiner: Der Egoismus in der Philosophie\nSpruch (Faksimile)\nWilly Sfokar: Wilhelm Tell als Mythos der Schweiz\nHorst Miinzer: Am Ufer der Geschichte. Aphorism.\nFelix Durach : Farbige Schatten\nHans Wilhelm Keller : Kritik der Kritik\nGiinther Schubert: Drama und Geschichte\nFelix Petyrek: Essay iiber ein musikal. Thema\nTheatrum mundi:\nHans Wilhelm Keller: Das neue Zeitalter oder die\ngottliche Konferenz\nEduard Reinacher: Buffalos Miitterchen. Tragi-\nkomodie\nBuchbesprechungen / Zeitschriftenschau\nHolzschnitte von Gustav Gamper und August Hagmann /IA „ x ....\nIllustrationen zum Tneatrum mundi (Keller) von Walo von May\nVerlangen Sie eine Probenummer! Diese Zeitschrift erscheint vier Mai jahrlich. (April | Juli | Oktober I Januar), Format.-\n18,5:26,5 cm. Utnfang jedes Buches ca. 10 Bogen (160 SeitenJ Preis der Einzelnummer: Schweiz Fr. 4,50; Deutschland M 3,60\nAbonnements: Schweiz ein Jahrgang Fr. 16,-, halbjahrlich Fr. 8,50. Deutschland ein Jahrgang M 12,- halbjahrlich M. 6,50\nVERLAQ FCR FREIES GEISTESLEBEN\nLSradi-Stetten / 151 Baselstra&e Basel / Elisabethenstrafte 11-15"}, {"page_pdf": 5, "page_imprimee": "49", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.5", "texte": "Tanz\n\nMilchweiche Schultern!\nAugen flirren, flackern!\nBlond und schwarz und sonnengolden\nTaumeln Haare, wirren, krampfen,\nSchlingen Brücken,\nBrücken!\nHin\nUnd rüber\nTaumeln, Kitzel,\nBäumen, saugen,\nSaugen, züngeln,\nSchürfen\nBlut\nSchweres, lustgesträubtes\nBlut!\nIn die Wunden\nHüpfen Töne,\nSielen, bohren,\nWühlen, quirlen,\nFallen kichernd,\nSchwellen auf und fressen sich,\nGatten, gatten, schwängern sich.\nBären Schauer\nWahnengroß!\nHilflos surren um die Lichter\nMütterängste\nNach den Kindern,\nDie sich winden,\nWinden, huschen\nVor den Tritten,\nDie sich packen,\nIhre glasen, sichten Leiber\nSchinden, scharren,\nPressen, schleudern,\nTückisck abgemeßne Lüste\nJagen unter Brunstgestöhne\nBrunstgeächze\nUnd Gekrächze!\nDurch die Wirrnis\nDurch die Flirrnis\nBlitzt Verstummen!\nJäh zerflattern\nDrängen gellend\nAn die Decke\nSich die Töne,\nKlammern, krallen\nScheu verwimmernd\nAm Gebälk!\nGlotzen nieder,\nWo mit Wuchten\nSchlorrt das Keuchen\nSchlappet\nRingsum an den Wänden\nSeinen ungefügen Leib,\nUnzahlmäulig\nZuckt und schnauft!\nAn die angstzerglühten Herzen\nReißen flammend hoch die Lichter\nIhre hetzverstörten Kinder,\nDie in Irren, Wirren\nZitternd\nOb der ungewohnten Ruhe\nAb sich tasten\nUnd sich streicheln"}, {"page_pdf": 6, "page_imprimee": "50", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.6", "texte": "Gegenseitig\nHell von Staunen,\nDaß sie leben noch,\nSie leben!\nZagig finden sie das Lächeln,\nFluten leise, fluten, fluten,\nReichen summend sich die Hände,\nWerden warm\nUnd\nSchwingen Reigen!\nDa\nIn Peitschlust, Streitdurst, Quälsucht,\nVollgesogen\nVom Gebälke\nStiebt das Gellen!\nSchrillt unbändig,\nUeberschlägt sich,\nPurzelt, flattert,\nSpringt und stöbert,\nFedert, pumpelt auf\nDas Untier.\nDas\nMit tausend Füßen aufschrickt,\nTrippelt, trappelt,\nTrappelt, grappelt,\nGell gedrängelt\nVon den Tönen,\nDie zerrasseln,\nNiederprasseln,\nPeitschen, schlagen, fiebern, kosen\nUnd im Wirbel\nWringen, wiegen\nSchwelles,\nBlasshellrotes Fleisch!\nMilchweiche Schultern!\nAugen . . .\n\nAugust Stramm\n\nTanz und Tanz\noder\n\nKunsttanz und Tanzkunst\n• •\nDie Ästhetik unterschied die darstellen-\nden Künste von den übrigen. Diese Un-\nterscheidung trägt die Schuld an den Ver-\nwirrungen der Kunstanschauung (und Kunst-\nAnhörung) sowie an den Verirrungen der\nKunstausübung. Denn sie erweckte nicht nur\nden Anschein, als ob es sich um zweierlei\nKunstgattungen, die sich scharf trennen, hand-\nle, sondern sie schuf wirklich eine Tren-\nnung zwischen den Künsten. Merkwürdiger-\nweise zählte diese Ästhetik zu den darstellen-\nden Künsten nur die Malerei und die Pla-\nstik, während sie doch die gesamte frühere\nDichtung und auch die Schauspielkunst lo-\ngischerweise ebenfalls hätte dazu zählen\nmüssen. Denn unter der Darstellung verstand\nsie, wie man weiß, die „Bedeutung\" des Kunst-\nwerks. Ein bearbeiteter Steinblock war nicht\nnur eine Form, sondern bedeutete, stellte\netwas vor, eine Person oder ein Tier zu-\nmeist. Ein Bild war nicht nur eine Farb-\noder Linienformung, sondern stellte etwas\ndar oder vor. Da die gesamte vor- ex-\npressionistische Dichtung und leider auch\nnoch die gesamte heutige Schauspielkunst\netwas, und zwar etwas sehr genau Bestimm-\ntes, darstellt, gehören beide im Sinne\njener alten ästhetischen Unterscheidung zu\nden darstellenden Künsten. Es blieben also\nnur die Musik und der Tanz als nicht dar-\nstellende Künste übrig. Immerhin geht aus"}, {"page_pdf": 7, "page_imprimee": "51", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.7", "texte": "Alexander Archipenko: Tanz"}, {"page_pdf": 8, "page_imprimee": "52", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.8", "texte": "dieser alten Unterscheidung hervor, daß man\ndie Existenz nicht darstellender Künste stets\nanerkannt hat. Der Fehler war nur der, daß\nman ausschließlich der Musik und dem Tanz\ndie Möglichkeit und die Fähigkeit, nichts\n(nichts Positives) darzustellen, zutraute, je-\nnen anderen Künsten aber völlig absprach.\nAber während die Anhänger jener alten Un-\nterscheidungslehre mit Schaudern sehen und\nhören, daß jene genannten darstellenden\nKünste sich expressionistisch gemacht ha-\nben und damit und somit für sich auch das\nRecht in Anspruch nehmen, nichts (nichts\nPositives) darzustellen, vorzustellen, zu be-\ndeuten, erleben sie (erleben sie schon längst),\naber leider ohne das dringend notwendige\nSchaudern, daß ein Teil der Musik und ein\nTeil des Tanzes das Verlangen zeigen, ih-\nrerseits gleichfalls „darzustellen\". Diese\nTeile der Musik und des Tanzes werden\nProgramm— Musik und Programm— Tanz.\nEs ist ein Beweis für die gänzliche Denk-\nträgheit der immer noch herrschenden Ma-\ncher der allgemeinen und gangbaren Kunst-\nauffaßung, wenn solche Erscheinungen sie\nnicht zu der Einsicht gebracht haben, daß\ndie altertümliche Unterscheidung zwischen\ndarstellenden und nichtdarstellenden Künsten\neine beliebige, aber keine wesentliche ist.\nJede Kunst kann darstellen oder nicht dar-\nstellen, wie es dem Künstler beliebt. An\nsich ist keine Kunst ihrem Wesen nach dar-\nstellend, sondern eine rhythmische Kom-\nposition der Erscheinungs- oder Klang-\nformen. Wer die Fähigkeit besitzt, unter\nvollkommener Wahrung der rhythmischen\nKomposition, sozusagen nebenbei, sozu-\nsagen zum privaten eigenen oder fremden\nVergnügen auch noch „darzustellen\", der\nmag es tun. Und er allein darf es tun.\nUnd somit ist der Tanz weder darstellend\nnoch nicht-darstellend, oder, damit man mich\nja nicht mißverstehe, er ist wie jede Kunst\nseinem Wesen nach nicht-darstellend.\nWill man dieses Wesen des Tanzes näher\nbestimmen, so braucht man sich nur zu be-\nsinnen, daß es überhaupt nur zwei Gruppen\nunter den Künsten gibt. In meinem Auf-\nsatz über absolute Schauspielkunst, den ich\nim dritten Hefte dieser Zeitschrift veröffent-\nlichte, habe ich diese Gruppen die Kunst\nder Töne und die Kunst der Erscheinungen\ngenannt. Die Tanzkunst gehört also zur\nKunst der Erscheinungen. Sie dringt durch\ndas Auge in die Sinne. Jede Erscheinung\nist ruhig oder bewegt. Die Tanzkunst\nist die Kunst der bewegten Erscheinung.\nSie gehört zu der Untergruppe der Be-\nwegungskünste. Ihre faktische Dreidimen-\nsionalität ist so wenig wahrnehmbar wie jede.\nBei allen Raumveränderungen bleibt sie\ndoch nur zweidimensional sichtbar. Das ist\nmaßgebend. Der Tanz ist sich bewegen-\ndes Bild. Was ist ein Bild? Erscheinungs-\nformen, die geschlossen dergestalt (der\nGestalt) zueinander in Beziehungen treten,\ndaß sie durch die innere Bewegtheit, die\nihnen der Rhythmus gibt, eine geistige Be-\nwegtheit, ein geistiges Leben erhalten. Nicht\ndie realen Bewegungen des tanzenden\nMenschen sind der Rhythmus und also das\nLeben dieser Kunst Tanz. Aber man muß\nleider sagen, daß dieses reale Leben der\nbewegten Körperteile und Körperformen\nbe vielen Beschauern und, was schlimmer\nist, bei Ausübenden die Vorstellung\nerweckt, es sei ein künstlerisches Leben\n(während es, wie gesagt, nur, ja nur, ein\nwirkliches Leben ist) Vita ipsa in arte"}, {"page_pdf": 9, "page_imprimee": "53", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.9", "texte": "Alexander Archipenko: Roter Tanz"}, {"page_pdf": 10, "page_imprimee": "54", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.10", "texte": "mors. Das heißt auf deutsch: Das Leben\nselbst ist in der Kunst nicht viel mehr als\nKadaver. Denn die realen Bewegungen\nfolgen sich nicht zur künstlerischen Einheit,\nsie bleiben vielmehr (nur!) ein Teil der\nkosmischen Ganzheit. Sie sind Stückwerk,\nnichts als Menschen und Menschenteile. Nur\nsolche Bewegungen des Körpers und der\nKörperteile, die in rein rhythmische Be-\nziehungen zueinander treten, können auch\nals die geistige Bewegung gewertet werden,\ndie allein Kunst wird, indem sie (die Kunst)\ndurch die Beschauer aus jenen Bewegungen\nab-strahiert wird.\nUnd also, meine Leser und Leserinnen, ist\nauch der Tanz eine abstrakte Kunst,\nwie jede Kunst. Keine Bewegung, keine\nLage, keine Stellung des tanzenden Menschen\nist an sich schön oder nicht schön, künstle-\nrisch wertvoll oder wertlos. Denn sie ist\nnur ein Teil, der für sich allein nichts „be-\ndeutet\", gar nichts, da nur ihre Beziehungen\nzu den übrigen Bewegungen und Stellungen\nihr eine relative Bedeutung geben, und\ndarunter als wesentlichste Bedeutung die\nBeziehung zu der vorhergehenden und\nfolgenden Bewegung oder Stellung. Wird\nman mich noch deutlicher verstehen, wenn\nich sage, daß auf solche Weise eine Melodie\nder Bewegungen entsteht? Daß die Be-\nwegungen sich aneinanderfügen müssen zu\njener rhythmischen Bewegungsfolge, Be-\nwegungs-Komposition, die man Tanz nennt,\nwie sich Ton an Ton zur Melodie fügt?\nWenn man dieses ganz verstanden hat, wird\nman wissen, was man von einer Tanz-Kunst\nverlangen kann und wie Vieles, das heute\nals Tanz gilt, kein Tanz ist. Und man wird\neinige weitere Folgerunngen machen können:\n1. daß manches Getanzte wohl als Kunst\nim erklärten Sinrte gelten mag, daß ihm\naber ein Originalwert nicht zukommt. Diese\nBemängelung geht die meisten unserer\nheutigen Tänzer und Tänzerinnen an. Sie\narbeiten wie die Dutzend-Komponisten und\nDutzend-Dichter nur mit Klichees. Einer\nmacht's dem andern nach. Es sind Be-\nwegungen, Wendungen, Lagen und Stell-\nungen, die man kennt, oder richtiger ge-\nsagt, Folgen solcher Bewegungen, die man\nkennt. Es ist alles mehr als tausend Mal\ndagewesen. Was fehlt, ist das Neue, die\nkünstlerische Erfindung, die Neu-Schöpfung.\nWie, hör ich fragen, nichts als Neuheiten\nwerden verlangt? Allerdings, denn alles\nandere ist Nachahmung. So wenig eine\nMusik einen eigenen Wert hat, wenn sie in\nsolchem Sinne epigonisch ist, so wenig hat\nein Tanz Wert, der bestenfalls tausendmal\nausgeübte, gezeigte und gesehene Be-\nwegungsfolgen variiert, vermehrt oder ver-\nmindert.\n2. Es besteht kein wesentlicher Unter-\nschied zwischen dem Tanz und der soge-\nnannten Pantomime. Die Pantomime ist\ndie Schauspielerei im wirklichen Sinne\ndieses Wortes, ein Spiel zur Schau, also\nohne Worte und nicht zum Hören. Freilich\nergibt sich hieraus und aus dem, was ich\nim Anfang von der heutigen Schauspiel-\nkunst sagte, daß diese (übliche!) Pantomime\nganz und gar nur „darstellerisch\" ist. Sie\nwill nur darstellen und sie tut das infolge-\ndessen mit jener plumpen Deutlichkeit, mit\nder alle arbeiten, die nur darstellen wollen.\nSie ist Nicht-Kunst. Sie kann Kunst nur\nsein, wenn sie aus Bewegungsfolgen ent-\nsteht, die in rhythmischen Beziehungen zu-\neinander stehen. Woraus sich dann ergibt,\ndaß die Pantomime sich im Wesentlichen"}, {"page_pdf": 11, "page_imprimee": "55", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.11", "texte": "Gino Severini: Tango argentino"}, {"page_pdf": 12, "page_imprimee": "56", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.12", "texte": "vom Tanz nicht unterscheidet. Denn Tempo-\nUnterschiede machen keine verschiedenen\nKunstgattungen aus-. Eine rein abstrakte\nPantomime (also eine, die nichts „darstellt\")\nhaben wir leider noch nicht gesehen. Ich\nsehne mich nach ihr. Aber ich werde mich\ngedulden müssen, denn sie würde unsere\nSchauspieler genau so entlarven, wie die\nabsolute Sprechmelodie ihre Sprechmelodik\nent- (hier fehlt das richtige Wort) larvt.\nAber durch welches Wesentliche sollte sich\nwohl diese abstrakte Pantomime, die nichts\nals reine Bewegungskunst ist, vom reinen\nTanz unterscheiden? Durch nichts. Und\ndarum ist:\n3. der nur darstellende Tanz identisch mit\nder althergebrachten (nur darstellenden)\nPantomime. Beide sind Nicht-Kunst.\n4. Der Tanz, der Kunst ist, kann nebenbei,\num mich zu wiederholen, zum privaten Ver-\ngnügen des Tänzers oder der Beschauer,\netwas „darstellen\". Aber ebenso wie in\nden anderen Künsten ist die Lösung dieses\nProblems abhängig von dem Grade der\nkünstlerischen Kraft. Der reine Tanz er-\nfordert die größere Phantasie und Erfindungs-\ngabe, der an das Thema angelehnte Tanz\nerfordert die größere Kompositionsfähigkeit.\nDenn das Darstellen drängt zur Lockerung\nund Vernachläßigung der Komposition.\n5. Da der Tanz eine Kunst ist, in der sich\nauch Reales bewegt, kann man keinen\nseiner Teile so herausnehmen, daß er noch\nals Kunst gelten könnte. Es gibt darum\nkeinen photographierten Tanz. Stillgelegte\nBewegung ist keine Bewegung mehr. Was\nwir so häufig als Photographien von Tänzen\nzu sehen bekommen, beweist für den Tanz\nselbst nichts, weder ein schlechtes noch ein\ngutes. Es gleicht keiner Melodie, keinem\nTakt, es gleicht nur einem Ton, den man\naus einer Klaviersonate solo zu Gehör bringt.\nEs gibt keine Photographie von Tänzen,\ndie einen künstlerischen Wert haben. Sie\ndienen nur der Sensation und der Reklame.\n(Und erfreuen sich darum der größten Be-\nliebtheit). Will man den Tanz im Bild\n(Gebilde) zeigen, bleibt nur seine Dar-\nstellung durch die Malerei und Bildhauerei.\nAber vom Tanz selbst kann auch sie nichts\ngeben, denn die Malerei und Plastik wird,\nauch wenn sie Tänzerisches darstellt, nicht\nvon den Gesetzen des Tanzes, den be-\nwegten Formen, sondern von ihren eigenen\nGesetzen, den ruhenden Formen beherrscht.\nWas auf solche Weise Maler oder Bildhauer\nerschaffen, kann freilich auch der lebende\nMensch an sich darstellen, aber auch dieses\nwird nicht Tanz sein und nicht einmal ein\nTeil seines Tanzes, sondern eine lebende\nPlastik, die wie diese ihre eigenen Gesetze\nder ruhenden Formen hat. Und die Photo-\ngraphie einer so gestellten Plastik ist nie\ndie Photographie eines Tanzes, sondern\neiner Plastik.\n6. Der Tanz besteht für sich allein als\nKunst. Es steht im Belieben des tanzenden\nMenschen, ob er ihn mit Musik verbinden\nwill oder nicht. Die Verbindung des Tanzes\nmit der Musik schafft wie jede Verbindung\nmehrerer Künste neue Probleme, die\nschwierig scheinen und die man auf falschem\nWege zu lösen versucht. Ich habe midi\nüber dieses Problem in dem Buch „Der\nGeist des Kubismus und die Künste\" in\neinem besonderen Kapitel so geäußert, daß\nich mich hierüber zu sagen getraue: Ich\nhabe die volle Wahrheit gesagt, habe nichts\nhinzuzufügen und nichts hinwegzunehmen.\n\nRudolf Blümner"}, {"page_pdf": 13, "page_imprimee": "57", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.13", "texte": "Tour Donas: Tanz"}, {"page_pdf": 14, "page_imprimee": "58", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.14", "texte": "Gino Severini: Ruhelose Tänzerin"}, {"page_pdf": 15, "page_imprimee": "59", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.15", "texte": "Gino Severini: Pan-Pan-Tanz"}, {"page_pdf": 16, "page_imprimee": "60", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.16", "texte": "Der Stuhl\nEin plastischer Akt\n\nPersonen:\nEgon Krösus, ein Kunstmäzen\nGerold Vonunten, Professor der Plastik\nOrt der Handlung: Das Bildhaueratelier des Professor Gerold Vonunten\nKrösus: (tritt ein) Gott grüße das Handwerk, großer Meister.\nVonunten: Ihr Diener, Herr Schatzrat.\nKrösus: Und das mit Recht. Wie wärs denn?\nVonunten: Sie brauchen nur zu wählen, Herr Schatz —\nKrösus: Was haben wir denn Neues?\nVonunten: Da wäre zunächst diese kleine Giraffe aus Bronze.\nKrösus: Aber, Meister, ich habe doch schon drei Giraffen zu Hause zu stehen.\nVonunten: Oder diese Fledermaus aus karrarischem Marmor?\nKrösus: Die Tiere hängen mir schon zum Halse raus.\nVonunten: Vielleicht gestattet mir der Herr Schatzrat eine neue Sitzung?\nKrösus: Wollen Sie denn aus mir mit Gewalt einen Cerberus machen?\nVonunten: Nicht doch, Herr Schatzrat, nur daß Ihre neue Barttracht, besonders die\nFliege, mich als Tierplastiker künstlerisch lebhaft reizen würde.\nKrösus: Die Fliege muß wieder runter. Meine Frau stößt sich daran.\nVonunten: Oder Frau Gemahlin? Mehr als dreizehn Büsten dürften Sie in dem Genre\nnicht haben.\nKrösus: So praeter propter. Man sieht sich leicht daran über.\nVonunten: Aber vielleicht zur Abwechslung nicht nur die Büste, sondern 'mal alles?\nKrösus: Ich bin in der letzten Zeit arg menschenscheu geworden.\nVonunten: Dann aber, Herr Schatzrat, ist meine Wissenschaft zu Ende.\nKrösus: Muß es denn immer ein Tier oder Mensch sein?\nVonunten: Was schlagen Sie vor?\nKrösus: Kennen Sie Veit Vonoben?\nVonunten: Vonoben? Vonoben?\nKrösus: Den bekannten Stillebener.\nVonunten: Ach den, jawohl, sehr begabt, sehr geschickt.\nKrösus: Vonoben hat mir ein sublimes Stilleben gemalt. Sie kennen meinen\ngotischen Stuhl?\nVonunten: Persönlich drauf gesessen, Herr Schatzrat.\nKrösus: Vonoben hat ihn zum Greifen gemalt, zum Greifen, sage ich Ihnen. Was\nsage ich? Zum Sitzen. Er mußte ihn beinahe zweimal malen. Hatte ihn\nfeucht an die Wand gestellt. In Lebensgröße, versteht sich. Will sagen, —"}, {"page_pdf": 17, "page_imprimee": "61", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.17", "texte": "William Wauer: Tänzerin"}, {"page_pdf": 18, "page_imprimee": "62", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.18", "texte": "in, na Sie verstehen mich, in natürlicher Größe, des Stuhls natürlich. Kennen\nSie Hintenraus? Professor Hintenraus? Der hat sich draufgesetzt, was ich\nIhnen sage, mitten ins Bild. Sie kennen doch die Geschichte von Zeuxis\nund Apelles?\nVonunten: Ach ja, die beiden, sehr gut sogar.\nKrösus: Nu hören Sie mal, den Stuhl müssen Sie mir verplastiken.\nVonunten: Sie meinen?\nKrösus: Ja. Ne schöne Plastik. Vom Stuhl.\nVonunten: Gott ja, warum nicht? Mal was anderes. Alltäglich ganz gewiß nicht.\nDer Stuhl könnte mir sogar gut liegen.\nKrösus: Na denn ran. Hauen Sie los.\nVonunten: Und wie denken Sie sich das? Marmor wäre nicht schlecht.\nKrösus: Zu schwer, Meister, viel zu schwer.\nVonunten: Dann greifen wir zu Bronze.\nKrösus: Zu kalt, Meister, viel zu kalt.\nVonunten: Dann bliebe nur Gips. Aber das ist mir zu riskant.\nKrösus: Nee, nee, nee. 'N bischen solid muß die Sache schon sein.\nVonunten: Dann ist leider mein Latein —\nKrösus: Kennen Sie Vonvorn?\nVonunten: Ach, den Holzler?\nKrösus: Richtig. Der macht pike Sachen, sage ich Ihnen, aus Holz.\nVonunteu: Ja, sehr anmutig. Recht schmuck.\nKrösus: Nu hören Sie mal, nu sehen Sie mal. Ich möchte so'ne Holzplastik haben.\nKönnen Sie nicht Holz nehmen?\nVonunten: Holz? Für den Stuhl? Hölzernes Holz? Warum nicht? Es geht alles.\nKrösus: Jeden Dreck dürfen Sie natürlich nicht nehmen. Der Stuhl ist schwere\nEiche. Ich denke, wir bleiben dabei.\nVonunten: Eiche macht immer einen soliden Eindruck.\nKrösus: Sehen Sie, Meister, wir kommen uns schon näher. Und die Hauptsache\nbleibt Lebenswahrheit. Echtheit und natürliche Größe.\nVonunten: Das ist Ehrensache. Und wegen der paar Wurmstiche lasse ich mir keine\ngrauen Haare wachsen.\nKrösus: Bravo! Also —?\nVonunten: Herr Schatzrat werden einen Stuhl vom andern nicht unterscheiden können.\nKrösus: Ich freue mich schon, wenn Hintenraus auf den Stuhl reinfällt.\nVonunten: Das wird ein diebischer Spaß.\nKrösus: Und es geht vorwärts in der Kunst.\nVonunten: Ein goldenes Wort.\nKrösus: Auch das. Denn Sie wissen ja, ich lasse mich nicht lumpen.\n\nRudolf Blümner"}, {"page_pdf": 19, "page_imprimee": "63", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.19", "texte": "Pannaggi: Mechanisches Ballet"}, {"page_pdf": 20, "page_imprimee": "64", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.20", "texte": "Fernand Léger: Balet négre"}, {"page_pdf": 21, "page_imprimee": "65", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.21", "texte": "Kunstausstellung\nDer Sturm\nBerlin W 9 Potsdamer Strafie 134 a I\nJuli 1926\n151. Ausstellun\nGesamtschau\nGeoffnet von 10—6\nSonntags von 11—2\nLesesaal mit 60 auslan-\ndischen Zeitschriften\nBilderverleih\nWiederbeginn\n1. September 1926\nJeden Mittwoch\nBi|3 Uhr\nSturm-\nKabarett\nConference:\nRudolf Bliimner\nNach der Vorstellung\nTANZ j Jazzband\nVerkaul von Kunstwerken audi aul Ratenzahlung\n\nDIE\nBUCHERSCHAU\nHERAUSGEBER: GERHART POHL\nEINE KRITISCHE SCHRIFTENFOLGE\nUnter st&ndiger Mitarbeit von:\nBarbusse / Herrmann-Nei&e / Haringer / Kersten / Lania\nMehring / Wilhelm Michel / Mynona / Sternheim / Upton\nSinclair / Zech / Stefan Zweig u. v( a. Graphik v. Barlach\nrelixmueuer / Grofcmann / Grosz / Masareel / Pascin\nPechstein / Picasso / Schlichter / Scholz-GrCtzingen / Sin-\ntenis / van Straaten u. v. a. Bttcherliste: *Empfehlenswerte\nNeuerscheinungen«, Berichte ttber proletarische Literatur.\nPhotos unbekannter Autoren u. v. a.\nHier ist eine wichtige Kultur-Revue erschienen. Kampfgeist\nund Sachlichkeit sind mit Geschick gemischt Diese deut-\nsche Zeitschrift kann sehr persOnlich wirken. .Ere nouvelis*\nEine gute Obersicht tiber die gegenwSrtige Literatur.\n.Chicago Tribune®\nDa 6 diese Zeitschrift im Interesse der Arbeiterklasse not-\nwendig ist, daran besteht kein Zweifel. .Die Rote Fahne*\nPreis der reichillustrierten Einzelschrift 1 Mark I Halbjahres-\nAbonnement (3 Schriften) 2,80 Mark I Jahres-Abonnement\n(6 Schriften) 5,50 Mark\nDIE NEUE pCCHERSCHAU\nBERLIN - CHARLOTTENBURG 2\nPostscheck: Berlin 30759\n\nBerlin W 9 / Potsdamer Strafee 134 a I\nSturm\nZeitsdiriften: Kunst\nLiteratur / Musik\naus folgenden Landern: Agypten | Argentinien\nBelgien | Danemark | Frankreich | Großbritannien\nItalien | lugoslavien | Mexiko j Niederlande | Oster-\nreich | Polen | Rumanien [ San Salvador | Schweiz\nSowjet - Rufiland | Tschechoslowakei | U. S. A.\nGeoffnet taglich von 10—6 j Sonntags von 11—2\nFur Auwtellungsbesucher unentgeltliche Benutzung"}, {"page_pdf": 22, "page_imprimee": "66", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.22", "texte": "PL.I2JOEL.\nM\nA\n'\n«\n_ 'if* !* be\nRl ED.RICH\nPIANO'S\n»®w\nEBERT STRABSE6\n\nVerlag Der Sturm / Berlin W 9\nIDichtungen von Herwarth Walden\nDas Buch der Menschenliebe j Roman\nDie Harte der Weltenliebe | Roman\nJedes Buch 2 Mark\nErste Liebe | Ein Spiel mit dem Leben\nDie Beiden | Ein Spiel mit dem Tode\nSiinde | Ein Spiel an der Liebe\nGlaube | Komitragodie\nLetzte Liebe Komitragodie\njedes Buch 1 Mark\nSchriften von Herwarth Walden\nDie neue Malerei | Mit zahlreichen Abbildungen j 5. Auflage\n2 Mark\nGesammelte Schriften\nErster Band: Kunstmaler und Kunstkritiker\n3 Mark\nExpressionismus J Die Kunstwende | Mit 140 Abbildungen\nZur Zeit vergriffen\nWeib | Komitragodie\n3 Mark\nKind | Tragodie\nTrieb | Eine biirgerliche Komitragodie\nMenschen | Tragodie\nJedes Buch 2 Mark\nIm Geschweig der Liebe | Gedichte\nGebunden in Ganzleinen 3 Mark\n\nKiinstler - Postkarten\nNach Gemalden, Zeichnungen und\nAlexander Archipenko | 4\nRudolf Bauer | 4\nVincenc Benes\nUmberto Boccioni 112 | 2\nCampendonc | 2\nMarc Chagall | 7\nOthon Coubine\nRobert Delaunay\nTour Donas\nLyonel Feininger\nAlbert Gleizes 1 2\nJacoba van Heemskerck 112 I 3\nSigrid Hjert6n Griinewald\nAlexei von Jawlensky\nB6la Kadar\n| 3\nPaul Klee\nOskar Kokoschka I 2\nVerlag Der Sturm\nBildwerken folgender Kiinstler:\nFernand Leger | 2\nAugust Macke 112\nFranz Marc 112 | 3\nCarl Mense\nJean Metzinger\nJohannes Molzahn\nGeorg Muche\nGabriele Miinter\nGeorg Schrimpf\nKurt Schwitters\nGino Severini\nFritz Stuckenberg\nArnold Topp\nMaria Uhden 112\nNell Walden\nWilliam W auer | 5\nMarianne von Werefkin\nNegerplastik\nGewebe aus Alt-Peru\njede Karte 20 Pfennig / Farbige Karte Chagall: Die Kleinstadt / 30Pfennig\nDie Ziffern hinter den Namen bedeuten die Zahl der reproduzierten Kunstwerke"}, {"page_pdf": 23, "page_imprimee": "67", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.23", "texte": "Neu erschienen:\nErnst Marcus\nKritik\ndes Aufbaus (Syllogismus) der\nspeziellen Relativitatstheorie\n£>tefe 93rof(f)iire nicfjt nut Me burdj*\nfdfjfagenbe SBibertegung bet faeatetfen\n(£inftein3,\nfonbem and) eine rieuc £istfspot&efe,\nbnrcf) Me bas opttffye 2Belthilb toirfridj\nerfdjeint. (B\" toerben Ijiet\nIjeiten maf)rf)aft rebolnticmiert. Senrt eirt\nnod) fo fdfjatffinniger SFtatfjematifer, toie\ne£ Albert ©inftein §ft)eifefto§ ift, im lo=\ngiftfjen £>enfen genitgenb gefcfjnlt ift,\nfo fann feme fefjlerbaft\nGin folder ge§lfdjlu& ©mfteinS-\nift f)ier tmtoibeiieglicfj nadjgetoiefen. 2)a*\nfjer ttrirb ©inftein f)ier mit feinen eigenen\n2Baffen auf§ £au£t gefcglagetu %)a§\nproblem, bntd) ba3 er feinen\ngolgermtgeu gelangte, tft alfo toieber gur\n£>ebatte gegeben, unb ein SBerfud) gu\nfeirter £ofima voteb bargefd&lagen. —\n2tt(e3 in allem ttrirb fid) Me gefamte\nWflobeme iibergengen, bafe nist Albert\n©inftein, fonbern in Emmanuel\n%tnt ba§ 2Beltbilb toal)r£)aft rebolittio-\nniert fjctt. $n @mft Wlarcit3 ttrirb bie Bn-\nfunft ben ecfjten (Srben be-\ngriifeen lernen. 2>ie Sftittoeft ef)rt nur Beit\nnicf)t $iele finb beriifimt\nSBenige ©in ©ebanfe, eine\nSBaljrljeit, toie fie bicfe£ 2Berj fcetoeift\ntoirb nwr affe tanfcnb $afjre eimttaf ge=\nbarfjt wnb entbetft* <&, g.\nMark 1,25\nVerlag Der Sturm\nBerlin W 9\nDurch jede gute Buchhandlung oder direkt\nvom Verlag Der Sturm zu beziehen\n\nSoeae i crsdii€is«iii:\nDAS JAHRBUCH\nder Universal-Edition\neuf das Janr 1926\n25 JAHRE NEUE MUSIK\nHerausgfeg-eben von\nHans Heinsheimer und Paul Stefan\nBuchschmuck von Carry H a us e r\nPreis kartoniert 5 Mk.\nDas Jahrbuch, an der Schwelle zum zweiten Viertel dieses Jahr-\nhunderts erscheinend, versucht in 25 Aufsatzen einen Riickblick\nliber die Entwicklung- der Musik in den verg-angenen 25 Jahren\nzu g-eben, ihre gegenwartig-e Situation klarzustellsn und Aus-\nblicke auf die kommende Entwicklung- zu g-eben\nIN HALT; Arnold Schonberg-, Gesinnung- oder Erkenntnis?/\nHans Mersmann, Die Musik des 20. Jahrhunderts / Ernst Krenek,\nMusik in der Geg-enwart / Heinrich Kaminski, Revolution oder\nEvolution? / Erwin Stein, Mahler, Reg-er, Straufi und Schonberg- /\nPaul Bekker, Busoni / Eg-on Wellesz, Die Oper / Kurt Weill,\nBekenntnis zur Oper / Franz Ludwigf Horth, Die Opernreo-ie /\nOskar Bie, Der Tanz / R. St. Hofmann, Die Operette / Paul\nv. Klenau, Aufg-abe des Dirig-enten / Walter Braunfels, Auf-\ngaben der Schule / Erwin Felber, Die Musikwissenschact / Franz\nMoissl, Die Kirchenmusik / Ernst Schoen, Musik -md Technik /\nMax Graf, Musikkritik/Paul A. Pisk, Musikalische Volksbildung-/\nPaul Stefan, Vor 25 Jahren / A iolf Weifimann, Nation und\nRasse in der Musik / Alban Berg*, Verbindliche Antwort / Josef\nMatthias Hauer, der Musik? / Francesco Malipiero,\nEin Brief / Lois Gruenberg, Vom Jazz / Wilhelm Altmann,\nOpernstatistik\nUniversal-Edition A.G.\nWin NEW YORK\n\nMARTIN BORRMANN\nDas Theater\nDie Gebarden\nDas Schreiten\nDas Sprechen\nschildert\nder Dichter\nin seinem Werk\nSUNDA\nEine Reise durch Sumatra\nMit 25 Bleistiftzeichnungen und\nAquarellen von\nSigfried Sebba\nGanzleinenband M 25\n\nEine ungewohnlich fesselnde\nReise — ein prachtiges Ge-\nschenkwerk.\nTHOMAS MANN\n\nFrankfurter — Societats — Druckerei G. m. b H\nAbteilung Buchverlag Frankfurt a. Main\n\nW. Harzlllier & Co. Berlin W ♦ Gruitewaldsfr. 14-15\nGegrundet 1854 Hofspetiiteure S. N. des Konigs won Spanien Gegrimdet 1854\nSpedition and Mobeltransporte, Verpackung and Lagerung von\nGemdlden und Kunstgegenstanden jeder Art\nLieferung und Empfang nach und von alien Kunstausstellungen\nH des In- und Auslandes. Transportversickerungen aller Art\nspediteure d. wirtsdiaftiidien verbandes Diidender Kfinstier:: der rrelen Secession\ndes Verbandes oeulsctier Iliusiratoren und Hausspedlteure des „SturmM"}, {"page_pdf": 24, "page_imprimee": "68", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabg192607-01.1.24", "texte": "Verantwortlich für die Schriftleitung: Lothar Schreyer, Berlin W 9 / Verlag Der Sturm G. m. b. H:\nBerlin W9Potsdamer Straße 134 a / Fernruf Lützow 4443 / Postscheckkonto Berlin 120658 / Druck.\nStomps & Gebser, Berlip Sl4 Stallschreiberstraße 30\n\nVerlangen Sie bitte ein Probeheft!\nZurn Verstandnis des modcraen kulturcllen und politischen Lebens\nuncntbehrlich Ist die Lektiire der Zeitschrift\nSozialistische Monatsheite\nHerausgeber Joseph Blocb\nPreis pro Quartal 2.25 Mark / Einzelheft 75 Pfennig\nVorzugsausgabe (auf besonders schonem Papier) pro Quartal\n4.50 Mark, Einzelheft 1.50 Mark\nDas 6. Heft 1926 enthalt:\nDr. Hans Simons Die Verbundenheit von Au6en-\n\" und Innenpolitik\nDr. Ludwig Quessel (M. d. R.) Deutsch-franzo^\n\"\" \" ' sische Zusam-\nmenarbeit.\nProf. Max Schippel Die Tragodie des englischen\nGeneralstreiks\nDr. Otto Karutz Die landlische Siedelung vor dem\nWeltkrieg\nDr. Adolf Behne Zum Umbau des Berliner Opera-\nhauses\nEmil Fuchs Kirche und gesellschaftliche Neuge-\nstaltung\nCharles Erskine Scott Wood Das Leiden\nProbehefte stehen auf Verlangen jederzeit kostenfrei zur Ver-\nftigung. Dem unterzeichnetenVerlag ist dieMitteilung von Adressen\nwillkommen, an die die Zusendung von Probeheften ratlich erscheint.\nVerlag der Sozialistischen Monatsheite G.m.b.H,\nBERLIN W 35\n\nCasa d'Arte II\nBRAGAGLIA ||\nModerne Kunstausstellungen : Theater der\nUnabhangigen : Buchhandlung : Verlag\nKunstgewerbe\nTerme Romane di Via AvignonesiB | Rom 4\n\nVERLAG DER STURM / BERLIN W 9\nHerwarth Walden:\nEinblick in Kunst\nDie beste Einfuhrung In den\nExpressionismus und Kubismus\n70 Abbildungen / 4 farbige Kunstbeilagen\nLadenpreis Halbleinen gebunden M 6—\nFUNFTE AUFLAGE\n\nevue Germanique\nLille j 55 Rue Brule-Maison\n%\nPeriodique trimestriel I\nAbonnement 30 Frs. pour l'etranger 8\nInformations sur le mouvement B\nlitteraire et les travaux philolo- §\ngiques en Allemagne aux Pays-\nBas et en Scandinavie bsbbbh«ssbb\n\nINTEGRAL\nREVUE DE SINTHESE MODERNE du SEULE\nGROUPEMENT d' AVANTGARDE ROUMAINE\nPARAISSANT CHACQUE MOIS\nDIRIGE Par un Comite bucarestois et parisien\nREDACTION: M. H. Maxy, Calea Victoriei 79Et.1\nBUC AREST-ROUM AINE\n\nZeitschrift fur Musik\nSchriftleitung: Dr. Hans M.ersmann\nErscheint monatlich\nPreis des Einzelheftes M. 0.60. Abonnementspreis jahrlich\nM 7.20 und Porto\nMITARBEITER:\nu. a.; F. Busofli / M. Slevogt / Ph. Jarnach / Heinz Tiessen\nE. Wellesz (Wien) / H. Prunieres / A. Coeuroy / Boris de\nSchloezer (Paris) / E. Evans (London) / M. Labroca (Rom)\nE. Braudo / L. Ssabanejeff (Moskau) / F. Gljeboff\n(Leningrad)\nINHALT:\nIn den Einzelhcften wurde eine inhaltliche Geschlossenheit\nerstrebt; ihre leitenden Gesichtspunkte waren u. a.:\nDie Oper (2 Hefte) Musik im neuem Rut-\nland (2 Hefte) Romanische Musik / Die\nEinheit der Kiinste / Musikwissenscfaaft\nNeuer 5. jahrgang ab 1. Oktober 1925\nProbeheft gratis vom\nMelos-Verlag G. m. b. H.\nBerlin'Friedenau / Stubenrauchstra6e 40"}]}