{"numero_id": "bm-bmtnabi-1854-10-14-02", "volume": "bmtnabi_1854-10-14_02", "ocr_sha256": "f54a2944fe83167366ea871a7e9963db073161cd333ac073319e7ab5dfb423d9", "source_tei": "", "source_mets": "https://github.com/pulibrary/BlueMountain/blob/main/metadata/periodicals/bmtnabi/issues/1854/10/14_02/bmtnabi_1854-10-14_02.mets.xml", "url_numero": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabi18541014-02", "articles": [{"article_id": "bm-bmtnabi-1854-10-14-02-c001", "article_bluemountain": "bmtnabi_1854-10-14_02#c001", "volume": "bmtnabi_1854-10-14_02", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "19", "page_fin": "22", "image_debut": 1, "image_fin": 4, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabi18541014-02.2.1", "titre_corps": "Für Pianoforte und Saiten-Instrumente.", "titre_sommaire": "Für Pianoforte und Saiten-Instrumente.", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 1, "page_imprimee": "19", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabi18541014-02.1.1", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 4106, "texte": "Für Pianoforte und Saiten-Instrumente.\nEmil Steinkühier, Grand Trio pour Piano, Violon\net Violoncelle. A son ami H. Herwyn. Op. 35.\nParis, chez S. Richault. Vienne, cliez Spina. Prix\n18 Francs.\nDie so genannte Kammermusik für das Pianoforte, unter der\nwir hier Compositionen für Ciavier mit Begleitung von Saiten-In-\nstrumenten in Trio- und Quartettform verstehen, hat in neuerer\nZeit das Eigenthümliche ihres Stils meist ganz und gar verloren.\nHaydn, Mozart, Beethoven und Franz Schubert schrieben ihre der-\nartigen Sachen für drei oder vier Solo-Instrumente, und so gross-\nartig auch die letzten Compositionen Beethoven's in dieser Gattung\nsind, die Trio's Op. 70, in D- und Es-dur, und das wunderbare Op.\n97 in B-dur, so halten sie doch den Stil der Gattung fest. Die\nCompositionen von Hummel blieben ebenfalls in den Schranken\ndesselben, und wenn sie auch das Pianoforte etwas virtuosenmässig\nhervortreten lassen, so beweis't das um so mehr, dass Hummel das\nWesen derartiger Compositionen, das heisst eine concertirende Ein-\nheit von Solo-Instrumenten, fest hielt und nur in der Bevorzugung\ndes einen von ihnen vielleicht zu weit ging, eine Richtung, die\nfreilich nachher, ohne Hummers Tüchtigkeit im musicalischen Wis-\nsen und ohne dessen Sinn für das Edle und Anmuthige, von An-\nderen, z. B. von Reissiger, ins Ordinäre und Spicldosenartige hinab-\ngespült wurde.\nAllein nun kam die Zeit, wo das Piano nicht mehr ein Einzel-,\nsondern ein Gesammt-Instrument sein sollte, ein Orchester in nucey\nund siehe, wir erhielten Compositionen für Ciavier und Saiten-In-\nstrumente, in denen dieser neuen Entdeckung Rechnung getragen\nwurde; man gab der Ciavierstimme eine so grosse Masse von No-\nten, wie sie nur immer die ausgerecktesten Finger und die kräftig-\nsten Fäuste eines modernen Ciavierhusaren packen und bewältigen\nkonnten. Mittlerweile hatten Erard und seine Genossen das Wort\n„Forte\" zwar im Namen des Instrumentes gestrichen, aber dafür\nden Titel „Piano\" für ihre Flügel zur Ironie gemacht; denn eine\nVioline und ein Violoncello, die es mit diesem Tonriesen, bei dem\nnicht das Piano, sondern die Böller-Resonanz, welche in der\nQueue sass (Piano ä queue), die Hauptsache war, aufnehmen sollten,\nraussten freilich vom Componisten ganz anders bedacht werden, als\nfrüher. So gaben uns denn Mendelssohn und Schumann und einige\nandere Dii minorum gentium Sinfonie-Musik für drei Instrumente,\nund — der Fortschritt wurde gepriesen! Man verwechselte, wie\nin unseren Tagen so oft, Uebertreibung mit Forlschritt.\nWir freuen uns, in der vorliegenden Composition von E. Stein-\nkühler, wie auch in den früher in diesen Blättern besprochenen\nArbeiten ähnlicher Gattung von C. Reinecke, eine Rückkehr zum\neigentlichen Wesen des Trio's u. s. w. für Pianoforte und Saiten-\nInstrumente gefunden zu haben. Dieses Trio stellt keineswegs\neinen Kampf der Verzweiflung zwischen dem Ciavier und der Ge-\ngenpartei Violine und Bass vor, wer durch massenhafte Kraftent-\nwicklung den anderen überwältigen werde; es ist keine Orchester-\nmusik in Miniatur, sondern ein wirkliches Stück von Kammermu-\nsik; keine Sinfonie, sondern eine Sonate für drei concertirende In-\nstrumente, bei welcher die Vielstimmigkeit des Claviers nicht ge-\nmissbraucht, sondern nur der Eigentümlichkeit desselben gemäss\nvorzugsweise harmonisch angewendet wird, während die Saiten-\nInstrumente sich ganz richtig vorzugsweise melodisch aussprechen.\nDer erste Satz, Allegro molto in H-moll, 6/g-Tact, ist eine Con-\nceptiofr von tieferem musicalischem Gehalt, als man sie bei den\nmeisten ähnlichen Compositioncn unserer Tage findet, von denen\nviele in den Fehler, welcher dem oben gerügten entgegen gesetzt\nist, fallen, dass sie nämlich der Violine und dem Cello süssliche\nSalon-Melodieen geben, welche das Ciavier in moderne Stickereien\nhüllt. Der Sechsachtel-Tact ist hier nicht die Losung zum Contre-\ntanz, sondern der bewegte Rhythmus, in welchem sich ein Seelen-\nzustand offenbart, der oft grollend mit dem Leben und dann doch\nwieder angezogen von dessen Blüthcn und Schönheiten sich in\nTönen ausspricht. 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Die Motive\nsind eben nicht neu, sie sind aber gut benutzt, und die beiden\nSaiten-Instrumente, welche, ohne gerade schwierig zu sein, doch\ngute Spieler erfordern, treten hier glänzend auf. Gegen Ende er-\nhebt sich der Satz zu feurigerem Charakter, und die Verwebung\ndes Hauptmotivs des ersten Satzes (oben Nr. 1) in die Stretta ist\nein guter und gut verarbeiteter Gedanke.\nWir empfehlen das Trio allen Freunden von Kammermusik.\nV\nLudwig Meyer, Kinder-Trio für Pianoforte, Violine und\nVioloncell. Herrn F. E. Scheffter zugeeignet. Op.\n1. Magdeburg, bei Heinrichshofen. Pr. 25 Sgr.\nRinder-Lieder hat es gegeben, seit überhaupt gesungen wrordcn ;\ndie neuere Zeit kennt nun auch Instrumentalstücke für Kinder, was\nweiter nichts heisst, als für Anfänger. Da dies aber jetzt meist\nKinder und oft in sehr zartem Alter sind, so lassen wir den Titel\ngelten und bezeugen Herrn L. Meyer, der so bescheiden ist, mit\nseinem Erstlingswerke keine weltumstürzenden Ansprüche zu ma-\nchen, dass er eine dem Zwecke auf recht artige Weise entspre-\nchende Composition geliefert hat, welche kleinen Pianisten, Geigern\nund Violoncellisten und deren Eltern gar wohl gefallen wird. Es\nsind nämlich alle drei Stimmen auf leichte Ausführung berechnet,\nso dass das Trio auch da, wo nur eine oder zwei Stimmen durch\nKinder besetzt werden können, willkommen sein wird.\nj '1\nJoachim Raff, Deux nocturnes pour Piano et Violon.\nA Mr. Ferdinand David. Op. 58. Nr. I et II.\nMagdeburg, Heinrichshofen. Jede Nr. 25 Sgr.\ns\nZwei Compositionen, welche unserem Jahrhundert und seiner\nbeschränkten Empfänglichkeit für die wahre Musik dermaassen\nvorauseilen, dass wir nicht wissen, was wir dazu sagen sollen. Wir\ngestehen offen, dass wir in diesen chromatischen Irrgängen, wo\nuns überall Ungethüme von Accorden ihre Vorhalte entgegen\nstrecken und Fratzen von Melodieen uns angrinzen, den Verstand\nzu verlieren besorgen, wenn wir uns nur einige Stunden lang darin\naufhalten. Durchwandert haben wir sie, trotz aller Dornen und\nSchlinggewächse, aber wir sind froh, sie hinter uns zu haben, und\nwir fühlen nach Auge und Ohr, ob beide wirklich noch gesund\nsind. Also das nennen die Zukunfts-Musiker jetzt ein Notturno?\nJa, ja es ist richtig, diese Nachtmusik hat einen Inhalt. Da\nist er:\n„Thier' und Menschen schliefen feste,\nSelbst der Hausprophcte schwieg,\nAls ein Schwärm geschwänzter Gäste\nLeise von den Dächern stieg.\nIn dem Vorsaal eines Reichen\nStimmten sie ihr Liedchen an,\nSo ein Lied, das Stein' erweichen,\nMenschen rasend machen kann.\"\nDiese beiden Nachtkinder, von denen höchstens das erste hier und\nda noch eine Spur von ehemaliger Gesundheit ihres Vaters zeigt,\nsind wahre Repräsentanten musicalischer Unnatur, erzeugt in fieber-\nhaftem Drange nach Neuem, das um jeden Preis geschaffen wer-\nden soll; und siehe da, es ist gelungen, sein Dasein ist um den\nPreis des Schönen erkauft. Die Schule der Zukunft triumphirt;\ndenn kein vernünftiger Mensch wird das für Musik anerkennen\nwollen, und das ist es ja eben, was sie will. Originalität und In-\ndividualität wird in die Erfindung von Verrenkungen und Verzer-\nrungen gesetzt; statt eines Apollo und Antinous sollen wir den\nClown bewundern, der den Kopf rückwärts durch die Beine steckt\nund uns mit dem stolzen Bewusstsein anglotzt, dass er die Natur\nglücklich verkehrt habe!\nDieses harte Urtheil man kann aber nicht hart genug gegen\ndie musicalischen Missgeburten einer gewissen fanatischen Secte\nsein, weil sie nicht bloss Erzeugnisse einer künstlerischen Verirrung,\n%\nsondern zugleich mit einer gränzenlosen Frechheit kritischer An-\nmaassung verbunden sind (man denke nur an Raff's Briefe an seine\nRecensenten und an seine Aufsätze in der leipziger N. Zeitschrift\nfür Musik) also dieses harte Urtheil durch eine ausführliche Ana-\nlyse dieses Opus 58 zu begründen, würde einen Raum wegnehmen,\nder mit der Bedeutung desselben in Verhältnisse steht.\ni\nEinige Proben wollen wir aber doch, aufs Gerathewohl herausge-\ngriffen, den Lesern mittheilen. Erstens von Raff'scher Melodie.\nAus Nr. I.:\nAus Nr. II.:"}, {"page_pdf": 3, "page_imprimee": "21", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabi18541014-02.1.3", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 2512, "texte": "Zweitens von seiner Harmonie: Nr. II, S. 4:\nCharles Evers, Sonate pour Piano et Violon. Op. 65,\nLeipzig, bei F. Ristner. Preis 1 Thlr. 15 Sgr.\nDiese Sonate ist im einfachen Stil geschrieben, welcher wenig-\n■ ens im ersten Allegro und im Adagio an das Gewöhnliche streift,\n.igegen im Scherzo und im Finale-Presto mehr Frische und ori-\nGinelle Färbung hat. Da die Ausführung keine Schwierigkeiten\ndarbietet, so wird sie Dilettanten, deren Geschmack nicht durch die\nBizarrerie der neueren Salonslücke für Violine und Ciavier verdor-\nben ist, willkommen sein.\n/\nJ. Gregoir et 11. Leonard, L'Etoile du Nord de Meyer-\nbeer. Septieme Duo pour Piano et Violon con-\ncertants. Berlin, chez A. M. Schlesinger. Preis\n1 '/2 Thlr.\nBrillante Variationen über einige Thema's aus Meyerbeers\nNordstern, deren Wahl gerade nicht die glücklichste zu sein scheint.\nDie Violinstimme ist namentlich mit Glanz behandelt.\nKarl Reineche,Romanze für Violine oder Violon-\ncello mit Begleitung des Pianoforte. H. W. Ernst\nzugeeignet. Op. 3. Neue Auflage. Hamburg, bei\nWilh. Jowien. Preis 15 Sgr.\nDiese schöne, sinnige Romanze, welche die Luft Italiens athmet,\nyerdient bei ihrer Erscheinung in einer neuen Ausgabe eine neue\nEmpfehlung an alle Violin- oder Violoncellospieler, denen sie noch\nunbekannt sein sollte. Das Pianoforte hält sich in bescheidenen\nSchranken, ist jedoch, wie sich das bei K. Reinecke von selbst ver-\nsteht, nicht bloss Schablonen-Regleitung. In dem Discant der Cia-\nvierstimme ist S. 2, Tact 1, fis e statt fis fis, und im letzten Tacte\nvon S. 2 im Bass fis statt a zu lesen. Die Violoncellstimme ist von\nRernh. Ilildebrandt-Romberg arrangirt, die ganze Romanze von\nReinecke auch für das Pianoforte zu vier Händen (in dem-\nselben Verlag, Preis 12 '/$ Sgr.) eingerichtet.\nGeorg Goltermann, Romance pour le Violoncelle\navec accompagnement de Piano. Op. 17. Oflen-\nf>ach s. M., chez J. Andr6. Preis 45 Kr.\nAuch diese Romanze mit ganz einfacher Begleitung ist den\nV\nVioloncellspielern zu empfehlen, zumal da sie sich von den moder-\nnen Künsteleien auf fern hält und in der wahren Ton-\nregion des Instruments bleibt'.\nJ. Stransky, Morceaux et characteristiques\npour le Violoncelle avec accompagnement du\nPiano. Oeuvre 18. Vienne, chez A. 0. Witzen-\ndorf. Nr. 4, Preis 1 Fl. Nr. 5, Preis 1 Fl. 15 Kr.\nNr.' 6, Preis 1 Fl. 36 Kr.\nJ. Stransky, erster Violoncellist in der k. k. Hofcapelle zu Wien,\nist als Componist für die virtuose Richtung des Violoncellspiels\nrühmlichst bekannt. Er gibt uns hier drei neue Beweise seines Ta-"}, {"page_pdf": 4, "page_imprimee": "22", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabi18541014-02.1.4", "debut_caractere": 0, "fin_caractere_exclue": 2157, "texte": "lents, sich dem Geschmack der wiener Salons zu accommodiren,\nsein Instrument glänzend hinzustellen und so viel als möglich Mu-\nsiker dabei zu bleiben und nicht bloss Virtuose.\nNummer 4, „Aux Alpes\" überschrieben, enthält nach einigen\neinleitenden Seufzern der Sehnsucht nach dem Gebirge einen tyro-\nler Ländler mit Variationen und eine glänzende Stretta.\nNummer 5 gibt allen Damen, welche das Violoncell gern hören,\nein „Souvenir de Bai\", das sie entzücken wird; denn lür Männer\nist so etwas natürlich nicht geschrieben. Stimmen wir uns aber\naus Galanterie zum „Dämlichen14 herab, so können wir nicht läug-\nnen, dass der Walzer recht hübsch ist.\nNummer 6 endlich bringt etwas ganz Neues, den „Carnevcil de\nVenise\", hört! hört! für Violoncell! [Erlauben Sie, geehrtester\nHerr College, dass ich Sie hier kraft Redactionsrechtes unterbreche.\nDas Violoncellist doch ein Saiten-Instrument, und wenn es dem\nseligen Paganini selig hoffentlich, trotz der piemontesischcn Op-\nposition eingefallen wäre, statt der kleinen Geige die Bassgeige\nzu spielen, so hätte der Bass-Carneval seine volle Berechtigung.\nAber lesen Sie einmal folgenden Titel:\nCamevale di Venelia per piccolo Clarinetto in Mi b\n(Es) con accompagnemento di 2 Corni, 2 Violini,\nViola, Violoncello e'Basso o di Pianoforte, dedi-\ncato al Signor Gilletdal suo amico Ernesto Ca-\nva 11 in i. Berlino, presso A. M. Schlesinger. 2 5 Sgr.\nWas sagen Sie dazu? Nichts? Nun, dann sage ich auch\nnichts. Fahren Sie geiälligst fort! Der Redacteur.] Ist denn\ndieser Carneval noch nicht begraben? Was Paganini als einen\nScherz betrachtete und, wenn er gerade zum Possenreissen gestimmt\nwar, mit einem Humor losliess, den nur eine solche Phantasie, wie\nsie der Himmel ihm verliehen hatte, zum Träger einer ausgelasse-\nnen Lustigkeit machen konnte, die sich im grellsten Lichte gegen\nden düsteren YVolkengrund absetzte, der sonst seine Stirn umla-\ngerte, das haben die Ernst u. s. w u. s. w. zu einem Concert-\nstück, zu einem prämeditirten Spuk gemacht! 0 tempora, o mores-\ndas heisst: 0 Künstler! o Publicum! Uebrigens ist das Andan-\ntino der Einleitung zu der Hexerei auf der Saite bei dem Herrn\nStransky nicht übel."}]}, {"article_id": "bm-bmtnabi-1854-10-14-02-c005", "article_bluemountain": "bmtnabi_1854-10-14_02#c005", "volume": "bmtnabi_1854-10-14_02", "ocr_source": "OCR Blue Mountain (ALTO), transcription TEI : lignes lb/@facs", "texte_sans_correction": true, "page_debut": "22", "page_fin": "22", "image_debut": 4, "image_fin": 4, "pages_selon": "pagination imprimée relevée dans le METS Blue Mountain (ORDERLABEL) ; [n] = page sans folio restituée", "url_article": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabi18541014-02.2.2", "titre_corps": "Für Streich-Instrumente.", "titre_sommaire": "Für Streich-Instrumente.", "signature_source": "", "controle": "bornes données par la structure logique METS/ALTO de Blue Mountain (blocs ALTO de chaque constituant)", "pages": [{"page_pdf": 4, "page_imprimee": "22", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabi18541014-02.1.4", "debut_caractere": 2159, "fin_caractere_exclue": 4980, "texte": "Für Streich-Instrumente.\nJakob Dont,Leichte Uebungen in allen Erhöhungs-\nund Vertiefungszeichen Dur und Moll für zwei\nViolinen. Op. 17. I. Theii. Wien, Verlag von\nP. Mechetti Witwe. Preis 20 Sgr.\n/\n—• Zwanzig fortschreitende Uebungen\nfür die Violine mit Begleitung einer zweiten\nVioline. Op. 38. Heft I. Wien, bei A. 0. Witzen-\ndorf. Preis 1 Fl. 30 Kr.\nJakob Dont,Die Tonleitern in allen Erhöhungs- und Ver-\ntiefungszeichen sammt den Intervallen, mit beson-\nderer Rücksicht auf die ersten Tact- und Bogen-\nübungen für zwei Violinen. Op. 39. Heft I.\nWien, ebendaselbst. Preis 1 Fl. 30 Kr.\nHerr Jaliob Dont ist Mitglied der k. k. Hofcapelle in Wien\nund Professor am dortigen Conservatorium. Die instruetiven Mu-\nsikstücke, welche die drei uns vorliegenden Hefte enthalten, sind\nin jeder Hinsicht empfehlungswerth und werden sich beim Unter-\n••T • • V\nrieht im Violinspiel als von grossem Nutzen bewähren. Als einen be-\nsonderen Vorzug müssen wir es erwähnen, dass der Verfasser das\nQui miseuit utile dulci wohl beachtet und meist gelungen durchge-\nführt; hat, indem er überall den technischen Uebungen einen melo-\ndiösen Reiz zu geben strebt, so viel es der vorherrschende Zweck\nseiner Arbeit erlaubt.\nNummer I enthält zehn leichte Uebungen (13 Seiten) in C-dur\nund A-moll, G-dur und E-moll, F-dur und D-moll, B-dnr und G~\ntu 011, D-dur und H-moll, welche vorzüglich das so eben genannte\nVerdienst haben, dass sie nichts weniger als steif, sondern für den\nAnfänger auch interessant sind.\nVon Nummer If gibt das erste Heft (19 Seiten) die Hälfte.\nDiese zehn Uebungen sind schwieriger als die vorigen, auch waltet\ndie Rücksicht auf die Ausbildung der Technik mehr vor. Nr. 9\nderselben führt Eine und dieselbe Achtelfigur in drei verschiedenen\nStreicharten durch zwölf Tonarten durch, und Nr. 10 bezweckt\nvorzugsweise die Uebung der auf- und absteigenden chromatischen\nTonleiter.\nNummer 111 enthält auf 24 Seiten ausserordentlich zweckmäs-\nsige Uebungen für das Reingreifen der Intervalle innerhalb der\nOctav und verdient ganz besondere Empfehlung. Die Einrichtung\nist folgende: Zuerst die diatonische Tonleiter durch zwei Octaven\nauf- und absteigend in C-dur und A-moll, G-dur und E-moll u.\ns. w.; dann die Intervalle in Secunden, Terzen und so fort, und\nzuletzt kleine Uebungsstücke, deren jedes ein bestimmtes Intervall\nvorzugsweise berücksichtigt und dennoch ein kleines Musikstück\nbildet oder wenigstens eine Art von Präludium eine Aufgabe,\nwelche meist auf recht artige Weise gelös't ist. So haben wir über\nC-dur und A-moll eilf Nummern, über G-dur und E-moll acht, von\ndenen Nr. 5 und 6 (in den Intervallen der Quinte und Sexte) be-\nsonders gelungen sind, über F-dur und D-moll acht, über D-dur\nund 11-moll acht und über B-dur und G-moll acht.\nWir sehen der Fortsetzung dieser Hefte mit günstiger Vormei-\nnung entgegen."}]}], "pages_ocr_originales": [{"page_pdf": 1, "page_imprimee": "19", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabi18541014-02.1.1", "texte": "Für Pianoforte und Saiten-Instrumente.\nEmil Steinkühier, Grand Trio pour Piano, Violon\net Violoncelle. A son ami H. Herwyn. Op. 35.\nParis, chez S. Richault. Vienne, cliez Spina. 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Meyer, der so bescheiden ist, mit\nseinem Erstlingswerke keine weltumstürzenden Ansprüche zu ma-\nchen, dass er eine dem Zwecke auf recht artige Weise entspre-\nchende Composition geliefert hat, welche kleinen Pianisten, Geigern\nund Violoncellisten und deren Eltern gar wohl gefallen wird. Es\nsind nämlich alle drei Stimmen auf leichte Ausführung berechnet,\nso dass das Trio auch da, wo nur eine oder zwei Stimmen durch\nKinder besetzt werden können, willkommen sein wird.\nj '1\nJoachim Raff, Deux nocturnes pour Piano et Violon.\nA Mr. Ferdinand David. Op. 58. Nr. I et II.\nMagdeburg, Heinrichshofen. Jede Nr. 25 Sgr.\ns\nZwei Compositionen, welche unserem Jahrhundert und seiner\nbeschränkten Empfänglichkeit für die wahre Musik dermaassen\nvorauseilen, dass wir nicht wissen, was wir dazu sagen sollen. Wir\ngestehen offen, dass wir in diesen chromatischen Irrgängen, wo\nuns überall Ungethüme von Accorden ihre Vorhalte entgegen\nstrecken und Fratzen von Melodieen uns angrinzen, den Verstand\nzu verlieren besorgen, wenn wir uns nur einige Stunden lang darin\naufhalten. Durchwandert haben wir sie, trotz aller Dornen und\nSchlinggewächse, aber wir sind froh, sie hinter uns zu haben, und\nwir fühlen nach Auge und Ohr, ob beide wirklich noch gesund\nsind. Also das nennen die Zukunfts-Musiker jetzt ein Notturno?\nJa, ja es ist richtig, diese Nachtmusik hat einen Inhalt. Da\nist er:\n„Thier' und Menschen schliefen feste,\nSelbst der Hausprophcte schwieg,\nAls ein Schwärm geschwänzter Gäste\nLeise von den Dächern stieg.\nIn dem Vorsaal eines Reichen\nStimmten sie ihr Liedchen an,\nSo ein Lied, das Stein' erweichen,\nMenschen rasend machen kann.\"\nDiese beiden Nachtkinder, von denen höchstens das erste hier und\nda noch eine Spur von ehemaliger Gesundheit ihres Vaters zeigt,\nsind wahre Repräsentanten musicalischer Unnatur, erzeugt in fieber-\nhaftem Drange nach Neuem, das um jeden Preis geschaffen wer-\nden soll; und siehe da, es ist gelungen, sein Dasein ist um den\nPreis des Schönen erkauft. Die Schule der Zukunft triumphirt;\ndenn kein vernünftiger Mensch wird das für Musik anerkennen\nwollen, und das ist es ja eben, was sie will. Originalität und In-\ndividualität wird in die Erfindung von Verrenkungen und Verzer-\nrungen gesetzt; statt eines Apollo und Antinous sollen wir den\nClown bewundern, der den Kopf rückwärts durch die Beine steckt\nund uns mit dem stolzen Bewusstsein anglotzt, dass er die Natur\nglücklich verkehrt habe!\nDieses harte Urtheil man kann aber nicht hart genug gegen\ndie musicalischen Missgeburten einer gewissen fanatischen Secte\nsein, weil sie nicht bloss Erzeugnisse einer künstlerischen Verirrung,\n%\nsondern zugleich mit einer gränzenlosen Frechheit kritischer An-\nmaassung verbunden sind (man denke nur an Raff's Briefe an seine\nRecensenten und an seine Aufsätze in der leipziger N. Zeitschrift\nfür Musik) also dieses harte Urtheil durch eine ausführliche Ana-\nlyse dieses Opus 58 zu begründen, würde einen Raum wegnehmen,\nder mit der Bedeutung desselben in Verhältnisse steht.\ni\nEinige Proben wollen wir aber doch, aufs Gerathewohl herausge-\ngriffen, den Lesern mittheilen. Erstens von Raff'scher Melodie.\nAus Nr. I.:\nAus Nr. II.:"}, {"page_pdf": 3, "page_imprimee": "21", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabi18541014-02.1.3", "texte": "Zweitens von seiner Harmonie: Nr. II, S. 4:\nCharles Evers, Sonate pour Piano et Violon. Op. 65,\nLeipzig, bei F. Ristner. Preis 1 Thlr. 15 Sgr.\nDiese Sonate ist im einfachen Stil geschrieben, welcher wenig-\n■ ens im ersten Allegro und im Adagio an das Gewöhnliche streift,\n.igegen im Scherzo und im Finale-Presto mehr Frische und ori-\nGinelle Färbung hat. Da die Ausführung keine Schwierigkeiten\ndarbietet, so wird sie Dilettanten, deren Geschmack nicht durch die\nBizarrerie der neueren Salonslücke für Violine und Ciavier verdor-\nben ist, willkommen sein.\n/\nJ. Gregoir et 11. Leonard, L'Etoile du Nord de Meyer-\nbeer. Septieme Duo pour Piano et Violon con-\ncertants. Berlin, chez A. M. Schlesinger. Preis\n1 '/2 Thlr.\nBrillante Variationen über einige Thema's aus Meyerbeers\nNordstern, deren Wahl gerade nicht die glücklichste zu sein scheint.\nDie Violinstimme ist namentlich mit Glanz behandelt.\nKarl Reineche,Romanze für Violine oder Violon-\ncello mit Begleitung des Pianoforte. H. W. Ernst\nzugeeignet. Op. 3. Neue Auflage. Hamburg, bei\nWilh. Jowien. Preis 15 Sgr.\nDiese schöne, sinnige Romanze, welche die Luft Italiens athmet,\nyerdient bei ihrer Erscheinung in einer neuen Ausgabe eine neue\nEmpfehlung an alle Violin- oder Violoncellospieler, denen sie noch\nunbekannt sein sollte. Das Pianoforte hält sich in bescheidenen\nSchranken, ist jedoch, wie sich das bei K. Reinecke von selbst ver-\nsteht, nicht bloss Schablonen-Regleitung. In dem Discant der Cia-\nvierstimme ist S. 2, Tact 1, fis e statt fis fis, und im letzten Tacte\nvon S. 2 im Bass fis statt a zu lesen. Die Violoncellstimme ist von\nRernh. Ilildebrandt-Romberg arrangirt, die ganze Romanze von\nReinecke auch für das Pianoforte zu vier Händen (in dem-\nselben Verlag, Preis 12 '/$ Sgr.) eingerichtet.\nGeorg Goltermann, Romance pour le Violoncelle\navec accompagnement de Piano. Op. 17. Oflen-\nf>ach s. M., chez J. Andr6. Preis 45 Kr.\nAuch diese Romanze mit ganz einfacher Begleitung ist den\nV\nVioloncellspielern zu empfehlen, zumal da sie sich von den moder-\nnen Künsteleien auf fern hält und in der wahren Ton-\nregion des Instruments bleibt'.\nJ. Stransky, Morceaux et characteristiques\npour le Violoncelle avec accompagnement du\nPiano. Oeuvre 18. Vienne, chez A. 0. Witzen-\ndorf. Nr. 4, Preis 1 Fl. Nr. 5, Preis 1 Fl. 15 Kr.\nNr.' 6, Preis 1 Fl. 36 Kr.\nJ. Stransky, erster Violoncellist in der k. k. Hofcapelle zu Wien,\nist als Componist für die virtuose Richtung des Violoncellspiels\nrühmlichst bekannt. Er gibt uns hier drei neue Beweise seines Ta-"}, {"page_pdf": 4, "page_imprimee": "22", "url_page": "https://bluemountain.princeton.edu/bluemtn/?a=d&d=bmtnabi18541014-02.1.4", "texte": "lents, sich dem Geschmack der wiener Salons zu accommodiren,\nsein Instrument glänzend hinzustellen und so viel als möglich Mu-\nsiker dabei zu bleiben und nicht bloss Virtuose.\nNummer 4, „Aux Alpes\" überschrieben, enthält nach einigen\neinleitenden Seufzern der Sehnsucht nach dem Gebirge einen tyro-\nler Ländler mit Variationen und eine glänzende Stretta.\nNummer 5 gibt allen Damen, welche das Violoncell gern hören,\nein „Souvenir de Bai\", das sie entzücken wird; denn lür Männer\nist so etwas natürlich nicht geschrieben. Stimmen wir uns aber\naus Galanterie zum „Dämlichen14 herab, so können wir nicht läug-\nnen, dass der Walzer recht hübsch ist.\nNummer 6 endlich bringt etwas ganz Neues, den „Carnevcil de\nVenise\", hört! hört! für Violoncell! [Erlauben Sie, geehrtester\nHerr College, dass ich Sie hier kraft Redactionsrechtes unterbreche.\nDas Violoncellist doch ein Saiten-Instrument, und wenn es dem\nseligen Paganini selig hoffentlich, trotz der piemontesischcn Op-\nposition eingefallen wäre, statt der kleinen Geige die Bassgeige\nzu spielen, so hätte der Bass-Carneval seine volle Berechtigung.\nAber lesen Sie einmal folgenden Titel:\nCamevale di Venelia per piccolo Clarinetto in Mi b\n(Es) con accompagnemento di 2 Corni, 2 Violini,\nViola, Violoncello e'Basso o di Pianoforte, dedi-\ncato al Signor Gilletdal suo amico Ernesto Ca-\nva 11 in i. Berlino, presso A. M. Schlesinger. 2 5 Sgr.\nWas sagen Sie dazu? Nichts? Nun, dann sage ich auch\nnichts. Fahren Sie geiälligst fort! Der Redacteur.] Ist denn\ndieser Carneval noch nicht begraben? Was Paganini als einen\nScherz betrachtete und, wenn er gerade zum Possenreissen gestimmt\nwar, mit einem Humor losliess, den nur eine solche Phantasie, wie\nsie der Himmel ihm verliehen hatte, zum Träger einer ausgelasse-\nnen Lustigkeit machen konnte, die sich im grellsten Lichte gegen\nden düsteren YVolkengrund absetzte, der sonst seine Stirn umla-\ngerte, das haben die Ernst u. s. w u. s. w. zu einem Concert-\nstück, zu einem prämeditirten Spuk gemacht! 0 tempora, o mores-\ndas heisst: 0 Künstler! o Publicum! Uebrigens ist das Andan-\ntino der Einleitung zu der Hexerei auf der Saite bei dem Herrn\nStransky nicht übel.\n\nFür Streich-Instrumente.\nJakob Dont,Leichte Uebungen in allen Erhöhungs-\nund Vertiefungszeichen Dur und Moll für zwei\nViolinen. Op. 17. I. Theii. Wien, Verlag von\nP. Mechetti Witwe. Preis 20 Sgr.\n/\n—• Zwanzig fortschreitende Uebungen\nfür die Violine mit Begleitung einer zweiten\nVioline. Op. 38. Heft I. Wien, bei A. 0. Witzen-\ndorf. Preis 1 Fl. 30 Kr.\nJakob Dont,Die Tonleitern in allen Erhöhungs- und Ver-\ntiefungszeichen sammt den Intervallen, mit beson-\nderer Rücksicht auf die ersten Tact- und Bogen-\nübungen für zwei Violinen. Op. 39. Heft I.\nWien, ebendaselbst. Preis 1 Fl. 30 Kr.\nHerr Jaliob Dont ist Mitglied der k. k. Hofcapelle in Wien\nund Professor am dortigen Conservatorium. Die instruetiven Mu-\nsikstücke, welche die drei uns vorliegenden Hefte enthalten, sind\nin jeder Hinsicht empfehlungswerth und werden sich beim Unter-\n••T • • V\nrieht im Violinspiel als von grossem Nutzen bewähren. Als einen be-\nsonderen Vorzug müssen wir es erwähnen, dass der Verfasser das\nQui miseuit utile dulci wohl beachtet und meist gelungen durchge-\nführt; hat, indem er überall den technischen Uebungen einen melo-\ndiösen Reiz zu geben strebt, so viel es der vorherrschende Zweck\nseiner Arbeit erlaubt.\nNummer I enthält zehn leichte Uebungen (13 Seiten) in C-dur\nund A-moll, G-dur und E-moll, F-dur und D-moll, B-dnr und G~\ntu 011, D-dur und H-moll, welche vorzüglich das so eben genannte\nVerdienst haben, dass sie nichts weniger als steif, sondern für den\nAnfänger auch interessant sind.\nVon Nummer If gibt das erste Heft (19 Seiten) die Hälfte.\nDiese zehn Uebungen sind schwieriger als die vorigen, auch waltet\ndie Rücksicht auf die Ausbildung der Technik mehr vor. Nr. 9\nderselben führt Eine und dieselbe Achtelfigur in drei verschiedenen\nStreicharten durch zwölf Tonarten durch, und Nr. 10 bezweckt\nvorzugsweise die Uebung der auf- und absteigenden chromatischen\nTonleiter.\nNummer 111 enthält auf 24 Seiten ausserordentlich zweckmäs-\nsige Uebungen für das Reingreifen der Intervalle innerhalb der\nOctav und verdient ganz besondere Empfehlung. Die Einrichtung\nist folgende: Zuerst die diatonische Tonleiter durch zwei Octaven\nauf- und absteigend in C-dur und A-moll, G-dur und E-moll u.\ns. w.; dann die Intervalle in Secunden, Terzen und so fort, und\nzuletzt kleine Uebungsstücke, deren jedes ein bestimmtes Intervall\nvorzugsweise berücksichtigt und dennoch ein kleines Musikstück\nbildet oder wenigstens eine Art von Präludium eine Aufgabe,\nwelche meist auf recht artige Weise gelös't ist. So haben wir über\nC-dur und A-moll eilf Nummern, über G-dur und E-moll acht, von\ndenen Nr. 5 und 6 (in den Intervallen der Quinte und Sexte) be-\nsonders gelungen sind, über F-dur und D-moll acht, über D-dur\nund 11-moll acht und über B-dur und G-moll acht.\nWir sehen der Fortsetzung dieser Hefte mit günstiger Vormei-\nnung entgegen."}]}